Ravensburger Müller-Markt verbietet Kreuze

13. Juli 2016

Rottweil / Eurabien. In einem Müller-Markt im schwäbischen Ravensburg ist den Verkäuferinnen und Kassiererinnen offenbar untersagt worden, religiöse Symbole zu tragen, speziell Halskettchen mit Kreuz. Was für Dreckspatzen und Islam-Arschkriecher haben in dieser Firma eigentlich das Sagen?

Guck da! Und wenn man was sagt, dann kommen Hampelmänner wie der Arnegger von der NRWZ und sagen, eine Islamisierung sei nirgends! Was für Lugenbeutel. Ganz Deutschland und ganz Europa kriecht dem Islam in den Arsch! Und unsere feigen Pfaffen halten ihr Maul und klemmen ihre unchristlichern Hintern zusammen!

Und der Müller-Markt Rottweil???

Advertisements

18 Antworten to “Ravensburger Müller-Markt verbietet Kreuze”

  1. Gegenlinks Says:

    Solche Unternehmen sollte man boykottieren. Wo leben wir eigentlich??

  2. ewing Says:

    Da ich Christ bin, kommt für mich ein Einkauf im Müller Markt nicht mehr in Frage!

  3. Schantle Says:

    13.07.2016 (Aktualisiert 12:02 Uhr)
    Annette Vincenz

    Ravensburger Markt verbietet Glaubenssymbole
    Müller-Markt verbietet Mitarbeitern Kettchen mit Kruzifixen – Rechtssprechung zwiespältig

    Ravensburg sz In einem Müller-Markt in Ravensburg ist den Verkäuferinnen und Kassiererinnen offenbar untersagt worden, religiöse Symbole zu tragen. Speziell Halskettchen mit Kreuz. Dürfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das überhaupt verbieten? Oder verstößt eine solche Anordnung gegen die Religionsfreiheit, die in Artikel 4 des Grundgesetzes garantiert ist?

    „Ein unhaltbarer Zustand, die persönliche Freiheit so einzuschränken“, regt sich ein der Redaktion namentlich bekannter Mann aus Ravensburg auf, der die „Schwäbische Zeitung“ über das Kruzifix-Verbot informierte, nachdem eine Bekannte von ihm, die in einem Müller-Markt arbeitet, „zu eingeschüchtert“ sei, um sich selbst zu melden.

    Kein Dementi aus der Zentrale

    Bei einem Besuch im entsprechenden Markt ist tatsächlich zu sehen: Viele Mitarbeiterinnen tragen Ketten, manche auch mit Anhängern wie Herzchen und dergleichen, keine hat jedoch ein Kreuz an. Auf die Frage, ob es stimmt, dass religiöse Symbole bei der Arbeit verboten sind, nickt eine Kassiererin, will aber weiter nichts zu dem Thema sagen.

    Von der Müller-Markt-Zentrale in Ulm gibt es kein Dementi, aber auch keine Begründung. „Nach Rücksprache mit unserer Geschäftsführung muss ich Ihnen nun mitteilen, dass wir zu Ihrer Anfrage keine Stellung beziehen. Wir bitten um Verständnis“, schreibt eine Assistentin der Geschäftsführung nach mehrmaligem Nachhaken telefonisch und per Mail. Recherchen der „Schwäbischen Zeitung“ ergaben aber, dass es ein solches Kruzifix-Verbot in Müller-Filialen in Friedrichshafen, Aalen und Tuttlingen nicht gibt.

    Immer wieder Diskussionen

    Ist es Arbeitgebern überhaupt erlaubt, die Religionsfreiheit so weit einzuschränken? Daran scheiden sich die Geister, denn es gibt viele Gerichtsurteile, die auf den jeweiligen Fall bezogen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

    „Das Tragen von Glaubenssymbolen wie Kreuzen oder von Kopftüchern am Arbeitsplatz sorgt immer wieder für Diskussionen“, heißt es aus der Rechtsabteilung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) auf Anfrage unserer Zeitung. Gesetzlich sei diese Frage nicht geregelt. Daher gebe es nur die unterschiedlichen Entscheidungen der Arbeitsgerichte zur Orientierung.

    Unterschiedliche Urteile

    Grundsätzlich gelte: Der Unternehmer darf den Auftritt gegenüber den Kunden selbst gestalten, darunter können auch Kleidungsvorschriften und Verhaltensweisen gegenüber dem Kunden gehören. Der Mitarbeiter hat aber gleichzeitig das Recht, seine Religion auszuüben und entsprechende Glaubenssymbole zu tragen. „Diese widerstreitenden Interessen müssen in jedem Einzelfall abgewogen werden. Hierbei spielt die Tätigkeit des Unternehmens eine entscheidende Rolle“, so die IHK. Ist Teil der Unternehmensphilosophie eine bestimmte Weltanschauung, können die Vorgaben des Arbeitgebers weiter gehen. So hat beispielsweise das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Jahr 2014 entschieden, dass die Evangelische Kirche einer Arbeitnehmer verbieten kann, ein Kopftuch zu tragen.

    Ganz anders ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte aus dem Jahr 2013, das eine Stewardess bei British Airways betraf: Die Bekleidungsvorschriften der Fluggesellschaft regelten, dass sie ihren Schmuck unter der Uniform zu verbergen habe. So sollte ein einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens gegenüber den Kunden sichergestellt werden. Die Mitarbeiterin wollte aber als Ausdruck ihres Glaubens ein kleines, silbernes Kreuz sichtbar an einer Halskette tragen. Ihr Arbeitgeber untersagte ihr dies, verlor aber vor dem höchsten europäischen Gericht.

    Manche Arbeitgeber reagieren gelassen

    Derzeit verhandelt der EuGH einen Fall aus Belgien, bei dem eine Muslima ihrer Tätigkeit als Rezeptionistin nur mit Kopftuch nachgehen wollte, was ihr der Arbeitgeber verboten hat. Die Generalanwältin des EuGH hält ein solches Verbot in der privaten Wirtschaft für zulässig, wenn es auch für christliche Kreuze und dergleichen gelte. Eine Entscheidung steht noch aus. „Bis zur Entscheidung des EuGH sollten Unternehmen bei zu erwartenden Konflikten zurückhaltend agieren“, empfiehlt die IHK deshalb.

    Es kann im Übrigen auch positiv sein, wenn in der Belegschaft viele unterschiedliche Kulturen vertreten sind. Beispiel Oberschwabenklinik (OSK). „Bei Patienten mit Migrationshintergrund ist es ein Riesenvorteil, wenn jemand ihre Sprache spricht oder sogar aus dem gleichen Kulturkreis kommt“, sagt Klaus Kalmbach von der OSK-Pressestelle. „Vorschriften macht die OSK diesbezüglich nicht. Wenn eine Mitarbeiterin aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen will, dann darf sie das auch“, so Kalmbach.

    Klage vergiftet Klima immer

    Halsketten müssten allerdings prinzipiell unter der Dienstkleidung getragen werden. „Aus hygienischen Gründen“, betont Kalmbach. Gleiches gelte für weltliche Krawatten.

    Hygienische Gründe spielen im Ravensburger Müller-Markt aber vermutlich keine Rolle, denn Ketten an sich wurden ja nicht verboten. Sind jetzt Klagen zu erwarten? „Es kommt drauf an, wie wichtig es für einen persönlich ist“, meint der Ravensburger Fachanwalt für Arbeitsrecht Berthold Traub. „Aufwand und Ertrag sollten in einer vernünftigen Relation zueinander stehen“, rät er zur Vorsicht. „Eine Klage gegen den Arbeitgeber vergiftet das Verhältnis nachhaltig. Vor allem, wenn der Arbeitnehmer sie gewinnt.“

  4. Schantle Says:

    Wie der Zufall so ist: Eben erst wurden Kopftücher für Richterinnen in Bayern erlaubt durch ein Gericht in Augsburg, und die Lumpenjournaille stimmt zu:

    1. Juli 2016, 09:51 Uhr

    Urteil
    Richterinnen mit Kopftuch sind eine notwendige Zumutung
    Muslimische Jurastudentin klagt wegen Kopftuch

    Eine Rechtsreferendarin besiegt den Freistaat: Aqilah Sandhu im Gerichtssaal. Künftig darf sie auch mit Kopftuch auf die Richterbank. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

    Auch eine Rechtsreferendarin darf ein Kopftuch tragen, entscheidet ein Gericht. Und eine Richterin? Natürlich. So viel Religionsfreiheit müssen die Mitmenschen schon aushalten können.

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/urteil-kopftuch-auf-der-richterbank

  5. Schantle Says:

    Und keine 5 Minuten später kommt eine Moslemin in Baden-Württemberg aus ihrem Moscheeloch gekrochen und will auch mit Kopftuch Richterin werden. Nur Vollpfosten glauben, das arme Mädchen wolle ein Kopftuch! So ein Quatsch, natürlich ist es der Moscheeverein!

    Das Wölfchen will es verbieten. Mal gucken, wo er landet:

    http://www.zvw.de/justizminister-wolf-will-keine-richter-mit-kopftuch

  6. Schantle Says:

    Ravensburg gehört übrigens zum Oberland und das war mal der katholischste Teil vom Ländle! Und heute das!

  7. Schantle Says:

    Achso! Rottweil hat doch auch einen Müller-Markt. Sind dort Kreuze auch verboten? Bote und NRWZ hätten bloß 5 Schritt zum Hinlaufen! Wetten, dass sie es feige nicht tun!

  8. Schantle Says:

    Gegenlinks,

    ich würde nicht boykottieren, sondern hingehen und fragen, ob man hier auch kein Kreuz haben darf.

    Und wenn die Pfarrer und Pastoren was taugen würden, dann würden sie das ihren Schäflein bei der nächsten Predigt empfehlen. Angenommen, dann gingen 250 Rottweiler und 2500 Ravensburger zu ihrem Müller-markt und würden unschuldig nachfragen, was glaubt ihr, wie schnell der Müller-Manager umstellen würde.

    Aber unsere Pfarrer machen lieber ein Stuhlkreis und sagen uns, der Islam sei friedlich!

  9. Pegasus Says:

    Heute morgen las ich doch einen Kommentar von Christian Kreuzer von T-Online. Thema: Warum Deutschlands Putin-Versteher komplett daneben liegen.
    Dieser Kommentar trieft nur so von Westpropaganda. Das der Kreuzer sich nicht in Grund und Boden schämt! Aber er wird auch nur ein Schaf sein das im Auftrag vom Herdenführer sich so aufführt!
    Hier der Kommentar:
    Russland fühlt sich bedroht, behauptet die russische Regierung. Die Nato sei aggressiv, habe Russland umzingelt. In Deutschland findet sie damit viel Verständnis: Linke, AfD und neuerdings auch SPD plappern den Moskauer Unsinn brav nach – Stichwort „Säbelrasseln“. Höchste Zeit, einen Blick auf die Fakten zu werfen.
    Ein Fakt ist: Seit 1991 sind der Nato zwölf ehemals kommunistische Länder beigetreten – auf eigenen, dringenden Wunsch wohlgemerkt, nicht unter Zwang, wie seinerzeit beim Warschauer Pakt. Aufgenommen wurden sie von einer Nato, die Russland damals als engen Partner ansah, nicht als Gegner, den man einkreisen wollte.

    Heute stehen wir einem anderen Russland gegenüber:
    einem Russland, das den Westen als Feind bezeichnet.
    einem Russland, das in diesem Jahrhundert bereits zwei seiner Nachbarn – Georgien und die Ukraine – offen oder verdeckt angegriffen hat. Dabei hat Moskau sämtliche Friedensbemühungen gezielt unterlaufen und tausende Menschen getötet.
    einem Russland, das mit Lügen, Hetze und Gräuelpropaganda seiner gelenkten Medien sowie seiner Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien an der Destabilisierung des Westens arbeitet. Für Militärexperten ist das Teil einer „hybriden (verdeckten) Kriegsführung“. Und die ist gar nicht harmlos. Das kann man an den hysterischen Reaktionen auf die Lüge von der Vergewaltigung der Russlanddeutschen „Elena“ durch syrische Flüchtlinge sehen.
    einem Russland, das mehrmals im Jahr bei riesigen Militärmanövern ganz offen den Einmarsch in Nato-Länder probt, Scheinangriffe im Gebiet der Ostsee fliegt oder auch mal zur Einschüchterung einen atomaren Angriff gegen Schweden durchspielt.
    einem Russland schließlich, dass gerade in Syrien mit Luftangriffen auf Krankenhäuser und zivile Viertel einem der brutalsten Diktatoren der Welt wahrscheinlich zum Sieg verhilft.

    Und der Westen? Hört man auf das deutsche Moskau-Trio AfD, Linke und SPD, muss der Westen ein ganz schlechtes Gewissen haben. Wagt er es doch, 4000 Soldaten als symbolischen Schutz seiner Mitglieder in Polen und dem Baltikum an die russische Grenze zu verlegen.

    Dass das eine Reaktion auf die Ankündigung des russischen Verteidigungsministers ist, womöglich mehrere 10.000 Mann auf der gegenüberliegenden Seite zu stationieren – wen interessiert’s? Dass dem angeblichen „Säbelrasseln“ der Nato Kanonendonner, Drohungen, Beschimpfungen und ein Mehrfaches an Truppenaufstockungen gegenüberstehen – geschenkt. Hauptsache, der vermeintliche Pazifismus kommt beim Wähler gut an.

    Es ist eigentlich überflüssig, das zu sagen, aber hier nochmal zum Mitschreiben: Nein, man darf nicht wieder in das alte Wettrüsten verfallen. Ja, man muss die Gesprächskanäle mit Moskau weiter ausbauen. So wie gerade beim Nato-Russland-Rat.

    Da mag Deutschland auch über 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg besonders in der Pflicht stehen. Wer sich deshalb aber zum Sprachrohr eines demokratiefeindlichen Moskaus macht, hat wohl irgendetwas falsch verstanden.

    Fazit: Stelle fest das das Propagandaministerium Goebbels anscheinend überlebt und wieder neu auferstanden ist.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_78403546/kommentar-warum-deutschlands-putin-versteher-komplett-daneben-liegen.html

  10. Klabautermann Says:

    Ganz klare Ansage : Boykott !!!

    Der Verbraucher hat die Macht !!!

    Sollen halt dort die Moslem – Weiber mit den Müllsäcken

    einkaufen.

  11. Klabautermann Says:

    Druck aufbauen.

    Irgendwann geben die nach.

  12. Bergbewohner Says:

    Man kann sich leicht vorstellen, mit welchem frechen Lächeln eine Kopftuchrichterin in Bayern einen eingeborenen Delinquenten aburteilt wenn er ein Kruzifix um den Hals trägt.

  13. Pegasus Says:

    Das Geschäft mit muslimischen Landnehmern darf eben nicht gefährdet werden,
    Kotau von oben im Bundeskanzleramt, die um Toleranz bei den Muslimen für Schweineschnitzel bittet.
    So darf man sich über ähnlichen Schwachsinn bei Mueller auch nicht wundern und jeder sollte diesen „Saftladen“ boykottieren.
    Deutschland ist fertig unter Merkel und dieser EU-Diktatur und immer mehr bemerken das!

  14. Häberle Says:

    Ein Skandal keine Frage, -email ist raus!
    Es würd mich nur interessieren, was das für ein Chef im Müller-Markt in RV ist (in TUT gabs ja wohl kein Problem)? Ein hunderprotzentiger Atheist oder gar ein Anhänger der tolerantesten und friedlichsten aller Religonen?

  15. Pegasus Says:

    Interessanter Bericht über Müller und zu gefährlich zum einkaufen>Ruhrgebiet.
    Eine wichtige Information! Ich habe früher; wenn ich in Essen bummeln war immer ein gewisses Kontingent bei Müller erstanden. Aber an alter Stelle gibt es Müller dort nicht mehr. Aber jede Stadt hat ja jetzt ihr riesiges modernes Einkaufszentrum. Auch Dorsten hat in dieser Hinsicht aufgerüstet, wobei ich mich immer frage, wer läßt dort sein Geld, denn das gibt es jetzt ja in jeder Stadt. Letztlich müssen sie sich gegenseitig die Einnahmen wieder wegnehmen. Oberhausen hatte mit dem Centro angefangen, was zur Verödung der ehemaligen Innenstadt führte. Nun ist es so, dass um Center-Athmosphäre zu haben nicht mehr nach Essen oder Oberhausen muß. Dortmund hatte übrigens noch mit einem Center widerstanden.

    Aber Müller hat sich auch in den Dorstener Mercaden einquartiert. Aber ich werde bei Müller nun nichts mehr kaufen.
    Ansonsten bin ich eh (da mir das Ruhrgebiet mittlerweile auch zu gefährlich ist) dazu über gegangen bei den kleinen Einzelhändlern hier vor Ort zu kaufen. Die haben letztlich auch alles und sind (z.B. bei Klamotten und Schuhen) nicht teurer.
    Und für Drogerie-Produkte gibt es noch Rossmann und auch Netto usw.

  16. Pegasus Says:

    In ganz Deutschland und Österreich ist die Empörung sehr groß. Keiner will mehr bei Mueller einkaufen.
    Hier noch ein interessanter Kommentar:
    Hier in der Xenos Filiale sieht man haufenweise kleine Buddhafiguren mit abgebrochenen Köpfen. Ansonsten gibt’s keinen Vandalismus. Wer den Laden kennt weiß, dass er haufenweise von Kopftuchweibern frequentiert wird. Womöglich eine neue Form von Mikro-Jihad?

  17. Schantle Says:

    Friedlicher Mohammedaner killt 84 in Nizza! Islam ist Frieden!

    84-Tote-in-Nizza-Terrorist-von-Polizei-ausgeschaltet

    „Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht“

    nizza-anschlag-hollande-islamischer-terrorismus

  18. Schantle Says:

    Kruzifixverbot: Müller spricht von Missverständnis

    Konzern beendet Schweigephase für Dementi zu SZ-Bericht über Ravensburger Drogeriefiliale

    Das Unternehmen dementiert, dass die Geschäftsleitung Mitarbeiterinnen einer Ravensburger Filiale das Tragen von Kreuzanhängern untersagt habe.

    Ravensburg sz Die Drogeriemarktkette Müller hat am Donnerstag Vorwürfe dementiert, in der Ravensburger Filiale in der Adlerstraße würde Mitarbeiterinnen das Tragen von Kreuzanhängern auf Anweisung der Konzernleitung untersagt. Während sich das Untermehmen auf Anfragen der „Schwäbischen Zeitung“ ansonsten ausschweigt, heißt es in einer Antwort auf der Internetplattform Facebook, bei dem Vorfall, über den die SZ berichtet hatte, handle sich um ein internes „Missverständnis“. Man werde das Thema in den Filialen deshalb nochmals aufgreifen.

    Ungewöhnlich zugeknöpft gibt sich das Unternehmen im Umgang mit der Öffentlichkeit. Erste Anfragen der SZ vor einigen Tagen waren zunächst gar nicht zu bekommen und wurden dann wie folgt beantwortet: „„Nach Rücksprache mit unserer Geschäftsführung muss ich Ihnen nun mitteilen, dass wir zu Ihrer Anfrage keine Stellung beziehen. Wir bitten um Verständnis,“ Die Filiallerin in Ravensburg war am Donnerstag zu einem klärenden Gespräch mit der SZ bereit. Die Konzernkommunikation, die wenigstens per E-Mail zu erreichen ist, autorisiert aber lediglich deren Aussage, sie habe das Tragen von Kreuzen nicht untersagt. Und dementiert, in aller Knappheit, erstmals offiziell: „Es gibt kein Verbot.“

    Reaktionen auf Facebook

    Auf Facebook äußert sich das Unternehmen etwas umfänglicher. Die Müller-Gruppe vertrete „religiöse Neutralität“ und habe dafür „einheitliche Regeln entwickelt, die eventuell missverständlich interpretiert wurden“, heißt es da. Deshalb wolle man das Thema firmenintern nochmals aufgreifen. Die Nachfrage der SZ an die Konzernkommunikation, wie diese Regeln denn lauten, bleibt indes unbeantwortet.

    Auf Facebook schlägt der Vorfall Wellen. Hunderte Kommentare gingen zum Post der „Schwäbischen Zeitung“ ein, die berichtet hatte, einer Mitarbeiterin der Ravensburger Müller-Filiale in der Adlerstraße sei das Tragen eines Kruzifixes verboten worden. „Nicht nachvollziehbar“ schreibt eine Userin. Eine andere wendet ein: „Es ist doch Schmuckanhänger und keine Kreuzigung. Wird im Müllermarkt nicht auch Schmuck verkauft?“ Es wird auch die Befürchtung geäußert: „Darf ich dann als gläubiger Christ nicht mehr rein?“ Eine weitere Userin warnt: „,Wir sollen islamisiert werden.“ Etliche Kommentatoren drohen gar mit einem Boykott..

    Ein Facebook-Teilnehmer hat den den Post geteilt und darauf privat die Antwort einer Bekannten erhalten: „Ich arbeite selbst im Müller und ich weiß, das es keinem Mitarbeiter gestattet ist, Glaubenssymbole, Tattoos etc. zu tragen“.

    Deutliche Mehrheit gegen Verbot

    363 Leser in unserer Online-Umfrage finden ein Kruzifixverbot für Müller-Mitarbeiter richtig, weil Glaubenssymoble nicht in die Öffentlichkeit gehören. 4150 sind gegen ein Verbot, weil christliche Symbole Teil unserer Kultur seien, weitere 538 sind ebenfalls dagegen, weil jeder seinen Glauben öffentlich zur Schau stellen dürfe.

    http://www.schwaebische.de/Kruzifixverbot-Mueller-spricht-von-Missverstaendnis


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: