Gäubahn Auslaufmodell? Singen umsteigen!

15. Juli 2016

Rottweil / Magistrale Stuttgart-Mailand. Bei der Gäubahn wird es immer toller. Jetzt heißt sie schon „Krautbahn“! Bald muss man in Singen umsteigen, weil die Schweiz dem deutschen Schrott die Zulassung verweigert. Und dass nachdem wir eigentlich in direkter Linie zum neuen Gotthard-Tunnel liegen. Hier das Neueste zur Krautbahn:

Modernes Wagenmaterial wird die Gäubahn auch nicht sehen. Im Oktober werden die nicht geraden frischen roten Doppelstockzüge von der DB abgezogen und durch noch ältere Flachwagen –­ „Silberlinge“ ­–­ ersetzt. Den Reisenden werde dann Frieren im Winter und Schwitzen im Sommer ge­boten.

Ist Gäubahn ein Auslaufmodell? Guck Bote!
Gäubahn: Endstation Singen! Guck StN!
Schweiz mahnt zu Tempo bei der Gäubahn. Guck StZ!

Den Namen „Gäubahn“ hat das Rottweil Blog übrigens schon vor sechs Jahren kritisiert – guck da! Brauchte dazu keine Studie und war nie Verkehrsminister, aber dem Hermann sind Fahrräder wichtiger als ein schneller Zug! Und guck auch den guten Link zum Bote in diesem Text, er ist noch online. Da steht 2013 auch alles!

5 Antworten to “Gäubahn Auslaufmodell? Singen umsteigen!”

  1. Häberle Says:

    Ein Elend! Warum machen die Links-Grünen nicht bei zu diesem wahren Trauerspiel eine Demo, Licherterkette etc ???

  2. Oskar A. Says:

    Ja, dann gibt es wieder die „guten alten Silberlinge“, das heißt, im Winter frieren und im Sommer schwitzen. Gute Nacht Deutschland und vor allem vieeelen Dank an unsere Schwätzer von den Grünen, allen voraus Kretschi, der auch nichts Gscheites mehr zustande bringt! 😦

  3. Oskar A. Says:

    Und auch unser Rottweiler OB soll sich endlich mal zur Krautbahn äußern. Wenn da im Neckartal nur noch Bimmelbähnle fahren, kann er sich die bis zu maximal 450.000 Besucher pro Jahr von Testturm und Hängebrücke auch in den Hintern blasen. Ob seine Milchmädchen-Rechnung aufgeht? Wer das Aquasol besucht, ist auch ein potentieller Besucher für unsere neuen Sehenswürdigkeiten. Und: Nicht jeder fährt nur mit dem Rad nach Rottweil. Manch einer kommt auch mit der Bahn (und Rad). Was nützen die besten Prognosen, wenn solche Aspekte nicht berücksichtigt werden??? Per Autobahn bestens angebunden, aber mit dem Zug ab 2017/18 überregional schlecht erreichbar! Wie pervers ist das denn?

  4. Oskar A. Says:

    Laut NRWZ hat die Stadt Rottweil „strukturelle Probleme“. Vor vielen Jahren war Rottweil eine der am höchsten verschuldeten „Großen Kreisstädte“ in Baden-Württemberg. Geht das schon wieder los? Es scheint so
    der Fall zu sein, wenn man nur auf Tourismus, Fasnet, Ferienzauber und Kraftwerk setzt. Unsere Industrie hier hat in den letzten Jahrzehnten schwer gelitten. Und hat sich hier viel geändert? NEIN!!! Bei Peter-Uhren ist das Arbeitsamt drin, bei Moker ein heruntergekommener Gewerbepark, im früheren Fernmeldeamt das Jobcenter, und unser Bahnhof liegt demnächst auch im „Dornröschen-Schlaf“. Das sagt alles über den Strukturwandel aus.

  5. Oskar A. Says:

    Hochgeschwindigkeitsaufzüge werden hier getestet, aber Hochgeschwindigkeitszüge verbannt. 😦


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