Steuerprozent-Rechner Dieter E. Albrecht

17. Juli 2016

Rottweil. Ex-Stadtrat Dieter E. Albrecht hat gestern im Bote einen guten Leserbrief gegen die unnötigen Steuererhöhungen und was Staat und Stadt damit machen geschrieben, aber im Prozentrechnen einen dicken Fehler gebastelt:

Auch wenn es schon lang her ist, gaben die Bürger mal den Zehnten. Heute geben wir den „Dreiundfünfzigsten“ an den Staat ab…

Oh!? Damit wollte Albrecht sagen, wir zahlen heute 53% Steuern an den Staat, also mehr als die Hälfte unseres Einkommens. Das ist aber nicht der Dreiundfünfzigste, Dieter, sondern (leicht mehr als) der Zweite, denn jeder zweite Euro ist die Hälfte, also 50 Prozent! Es wäre schön, wenn wir nur jeden dreiundfünfzigsten Euro ans Finanzamt blechen müßten!

15 Antworten to “Steuerprozent-Rechner Dieter E. Albrecht”

  1. ebbele Says:

    Hoffentlich schreibt der mir ’ne Rechnung …

  2. ebbele Says:

    … dann zahl ich ihm auch den dreiundfünfzigsten

  3. Robinson Says:

    Peinlicher Patzer für einen so studierten Zeitgenossen. Aber er wollte sicher nur einen Test mit den Lesern machen.
    Wo das Geld hingeht dürfte auch ihm klar sein. Willkommenskultur hat seinen Preis.

  4. pablo Says:

    sogar 70% wenn man die mehrwertsteuer, kaffeesteuer, sektsteuer, pkw steuer, anhänger steuer, mineralölsteuer etc hinzu rechnet.

  5. Bergbewohner Says:

    D.E. Albrecht hat nicht studiert. Er war Zeitsoldat beim Pz. Bat. 1./294 in Stetten a.k.M. Dort arbeitete er im Inst. Zug (Öle und Fette).

  6. meld mich auch mal wieder Says:

    wer gut schmiert, der gut faehrt 🙂
    wie ueberall halt ..

  7. Normalverbraucher Says:

    Tja die Mathematik, besonders die Bruchrechnung: Ich will aber die größere Hälfte!!!

  8. Klabautermann Says:

    Der Chef frug auch mal seine Sekretärin.

    Können Sie rechnen ?

    Sie sagte ja.

    Dann sagte der Chef. Dann rechnen Sie mit mir heute

    Abend.

  9. Robinson Says:

    Den 74sten hatte unser DEA übrigens bei der Landtagswahl 2016. Und er glaubt heute noch es waren 74 Prozent. Lachmichtot.

  10. Schantle Says:

    Da ist das Goldstück gekürzt in der NRWZ:

    Wo man hinhört „Steuererhöhung“! Ob Bund, Land oder Kommune – wie jetzt wieder: Rottweil mit der Gewerbesteuererhöhung. Was bekommt der Bürger mehr dafür? Ja, wenn ich (privat oder als Unternehmer) mehr bezahle, will ich für die Einwohnerschaft auch mehr haben!

    Und, nicht mit immer weiter steigenden Steuern und Abgaben, öffentliche und politische Misswirtschaft, Strukturfehler, ständig steigende Bürokratie oder falsche Zukunftsplanung „nachfinanzieren“. Man bedenke, Steuererhöhungen sind immer prozentual vom Einkommen, Ertrag, Wert etc.. Diese folgen somit bereits dem Erfolg oder Misserfolg, der Nachfrage, dem Konsum.

    Ganz anders dazu Gebührenerhöhungen. Gebühren müssen den realen und erforderlichen(!) Kostensteigerungen folgen. Ich rate den Politikern in Europa, Bund, Land und Kommune, allem voran ständig die Aufgabenkritik im Auge zu behalten. Was ist überhaupt gesetzliche, demokratische und kulturelle Aufgabe von öffentlichen Institutionen? Welche Ämter und Stellen sind tatsächlich erforderlich? Welche kostenerzeugenden Verwaltungs-Einheiten, ohne echte Vorteile für die Steuerzahler/Bürger, sind überhaupt erforderlich? Was gehört zur Daseinsvorsorge, dem Erhalt und Modernisierung der Infrastruktur oder der sich zu amortisierenden harten und weichen Standortfaktoren? Und, was nicht!?

    Politisch ist es natürlich unmöglich, nicht ausgelastete Kindergärten und Schulen zusammenzulegen und den Eltern/Schülern mehr Weg zuzumuten. Ebenfalls für Wahlmandatsträger schwer durchzusetzen: Luxus-Sportvereinen, Prestige-Kulturprojekten, Pracht-Grünanlagen teils fragwürdige Gelder/Leistungen zu entziehen. Die Lobby würde aufheulen und mit Wählerstimmen drohen.

    Eventuell noch schwerer ist es, den Bürger in mehr Eigenverantwortung zu bringen. Und, am schwersten ist es unnötige Verwaltungseinheiten und politische Gremien abzubauen bzw. auf das im Dienste des Gemeinwohls erforderliche zu minimieren.

    Auch wenn es schon lang her, ist gaben die Bürger mal den Zehnten. Heute geben wir den „Dreiundfünfzigsten“ an den „Staat“ ab (u. a. Verbrauchssteuern sind dabei nicht berücksichtigt). Doch was haben wir in diesem Verhältnis mehr davon als „damals“?

    Dieter E. Albrecht, Rottweil

  11. suppport Says:

    Didi for Präsident^^

  12. Schantle Says:

    support,
    nicht immer Namen und Email ändern, sonst muss ich jedes Mal extra freischalten!

  13. dearw Says:

    der „Zehnt“ = zehn von hundert
    der „Dreiungsfünfzigste“ = dreiungsfünftig von hundert

  14. Dr.med.Wurst Says:

    Die 100 Mrd. Euro bis 2020 für die Unterhaltung und das gute Auskommen unsere Gäste müssen auch irgendwo herkommen….auch wenn der Kleinunternehmer dran glauben muss…solange bis auch der letzte merkt, dass nur das verteilt werden kann, was reinkommt. Aber Draghi wird dann sicher Geld mit dem Hubschrauber abwerfen wie Manna vom Himmel.

  15. Dorfschantle Says:

    Was haben die Rottweiler von 2 Pressesprechern?
    Einer sitzt im Rathaus.
    Ein zweiter – sogar mit Doktor-Titel – bei den Stadtwerken, dort unter anderem für Rap-Videoclips zuständig. Wir brauchen keine Stadtwerke-Rapper, sondern günstigen Strom. Den gibt es zum Beispiel bei der EGT in Triberg.


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: