Lügenpresse darf nicht „Zigeuner“ schreiben

17. August 2016

Region Rottweil. In Nieder- und Obereschach waren in den letzten Tagen bettelnde Zigeuner um die Häuser und in den Gärten herumgeschlichen, natürlich um zu klauen und einzubrechen, falls möglich. In der Presse liest sich das so:

Vor diesem Hintergrund bittet die Polizei aus aktuellem Anlass die Menschen in Niedereschach und Obereschach um erhöhte Aufmerksamkeit, denn sowohl in Niedereschach als auch in Obereschach waren in den vergangenen Tagen mehrfach bettelnde rumänische Frauen und Männer unterwegs, die im Bereich der Steigstraße in Niedereschach und der Abt-Rottler-Straße in Obereschach von Haus zu Haus gingen. Beim Eintreffen der verständigten Polizei hatten sich die Bettler jedoch bereits entfernt, und eine durchgeführte Fahndung verlief zunächst negativ. Bei den Häusern, bei denen niemand öffnete, wurde beobachtet, dass die Bettler, die um ein Glas Wasser und Geld nachfragten, die Gärten betreten haben und um die Häuser geschlichen sind. Möglicherweise haben die Bettler auch versucht, mögliche Einbruchsobjekte auszukundschaften.

„Zigeuner“, denn um solche handelt es sich, darf man nicht schreiben! Was für ein lächerlicher Kindergarten! Der Bote schreibt immerhin noch „rumänisch“ dazu, im Südkurier, einem Leuchtturm der Lügenpresse, liest sich das so:

Die Polizei bittet die Menschen in Niedereschach und Obereschach aus aktuellem Anlass um erhöhte Aufmerksamkeit wegen Einbruchsgefahren. Der Grund: Sowohl in Niedereschach als auch in Obereschach waren in dieser Woche mehrfach bettelnde Frauen und Männer unterwegs, die im Bereich der Steigstraße in Niedereschach und der Abt-Rottler-Straße in Obereschach von Haus zu Haus gingen.

Wie erbärmlich. Es ist aber auch eine Frechheit, alle Rumänen unter Verdacht zu stellen, nur weil man nicht „Zigeuner“ schreiben darf und will!

5 Antworten to “Lügenpresse darf nicht „Zigeuner“ schreiben”

  1. Schantle Says:

    Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Tuttlingen
    16.08.2016 – 13:53

    Landkreis Freudenstadt (ots) – Pfalzgrafenweiler: Einbrecher auf frischer Tat festgenommen – Haftbefehl erlassen

    Nach einem Zeugenhinweis konnten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Kirchstraße zwei Männer im Alter von 35 und 40 Jahren vorläufig festgenommen werden. Die beiden Beschuldigten sind dringend verdächtig in ein Lokal eingedrungen zu sein und in den Räumlichkeiten mehrere Spielautomaten aufgebrochen zu haben. Die mutmaßlichen Täter flüchteten in die Toilettenanlage des Lokals, wo sie bei der Durchsuchung des Gebäudes von Streifenbeamten der Polizeireviere Freudenstadt und Horb sowie einem Polizeihundeführer entdeckt wurden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der zuständige Amtsrichter gestern Haftbefehl gegen die aus dem südosteuropäischen Raum kommenden Beschuldigten.

  2. Klabautermann Says:

    Zigeuner bezeichnen sich selbst mit Stolz als Zigeuner.

    Alles selbst schon miterlebt.

    Ein Nachbar bezeichnete eine Zigeuner – Frau als das

    was sie ist und bekam vom LA Konstanz ein saftiges

    Bußgeld.

    Fünfhundert Euro wegen Beleidigung.

    Zigeuner sind ziehende Gauner !!!

  3. support Says:

    Dem Äffle sei Visage hätte ich heute Morgen zu gerne gesehen als der von der Einstellung durch die StA erfuhr… Zur Stabilisierung des implodierenden Gemütes bitte paar bunte Pillen extra !

    Vermutlich sind da manche Beamten diesen Anzeigen Stalkrentner auch leid?

    Peterle, wann folgt dein Geschmiere zu der Sachlage, bringen dann die Dauerlinken die man bundesweit durch teilen zu dir ankarrt wieder ihre höchste Empörungsempathiewelle als angebliche Ur-Einwohner vom Lkr. RW zum Ausdruck?


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