Traurig: Linde Villingendorf insolvent!

30. August 2016

Kreis Rottweil. Rainer Gaiselmann, Inhaber und Koch der renommierten Linde in Villingendorf, hat beim Amtsgericht Rottweil einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Am 2. September soll wieder offen sein. Er wartet auf treue Kunden, um aus dem Schlamassel herauszukommen.

Diese Insolvenz (guck da) ist traurig für Rottweil und Umgebung, denn die Linde galt als Spitzenlokal. Rottweil selber hat gar keine Restaurants, die bundesweit irgendwo erwähnt werden oder mit irgendwelchen Kochmützen oder gar Sternen punkten können. Villingendorf war mit mehreren Gasthäusern lange vorn, hat schwer die Werbetrommel gerührt und was hergemacht.

Aber es ist schon länger etwas stiller geworden. Gastronomisch überregional erwähnt wird der Kreis inzwischen nur noch mit dem Hirschen in Schramberg. Guck da, sehr gute Übersicht mit vielen Suchmöglichkeiten!

Natürlich kann jeder auch einen billigen Hamburger beim Burger King essen, aber eine Region, die was hermachen will, muss auf verschiedenen Ebenen da sein und punkten. Wir brauchen den Burger King genauso wie ein Spitzenrestaurant, ein Vierstern-Hotel genauso wie die Jugendherberge. Sonst bleiben wir tiefe Provinz!  Turm und Hängebrücke sorgen hoffentlich für einen Schub!

7 Antworten to “Traurig: Linde Villingendorf insolvent!”

  1. Schantle Says:

    Bleibt die Suppenstube ober dem Schwarzen Tor?

    Der Bote zum Thema:

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/in

  2. Schantle Says:

    Wahrscheinlich ist auch das Mindestlohngesetz mit den vorgeschriebenen Arbeitszeiten mitschuld. Viele Restaurants müssen Gäste heimschicken, wenn das Personal abends um 11 seine Stunden voll hat! Denn dann kommt die Bundespolizei mit Maschinenpistolen und überprüft die Bücher!

  3. ewing Says:

    Gaiselmann sollte auf Kräuteronkel umschulen, dann rennen ihm die veganischen Teddybärengirlies und die
    gutmenschlichen Studienrätinnen mit Ambition für nachhaltige Ernährung die Bude ein.

  4. Schantle Says:

    ewing,
    die trinken aber nur Leitungswasser gratis!

    Zumindest der Partyservice ging wahrscheinlich am neuen Arbeitszeitgesetz pleite, wie der bote andeutet. Ist ja klar. Partys gehen immer länger, und dann muss die Gaiselmann-Crew um halb elf abhauen, weil zwei Mitarbeiter schon die Höchstzeit pro Tag erreicht haben. Und dann soll der Gaiselmann 2 neue Servicekräfte abends um 11 bis 1 Uhr herbeifahren. Wie soll das denn gehen?

    Immer der rote Staat, der seine blöden linken Griffel drinhat. So ist das Schwabenländle nach dem Krieg nicht groß geworden!

  5. Schantle Says:

    ArteM“ schließt: 157 Mitarbeiter sind betroffen

    Die Firma „ArteM“ im Stadtteil Waldmössingen, früher Möbel Moser, wird zum 31. März kommenden Jahres dicht gemacht.

    artem-schliesst-157-mitarbeiter-sind-betroffen

  6. Friederika Says:

    Als Erstes müsste G. eine professionelle Website erstellen lassen. Die abgebildeten Speisen auf nicht mehr zeitgerechten Tellern und Platten serviert, erwecken in mir einen Hauch von Nostalgie. Die Produkte müssen frisch und knackig für einen künftigen Gast rüberkommen. Die Frische, die Natur bei Kräutern etc., für die der Gourmettempel wirbt, sieht man auf den Bildern nicht.

  7. Pipistrello Says:

    Die „Linde“ ist echt Nostalgie. Es müßte dringend eine Modernisierung erfolgen. Ist eine „Bauernwirtschaft“ geblieben.

    Wer eine Speisegaststätte in der Umgebung sucht:
    „Sonne Harthausen“. Sehr gutes Essen, moderate Preise.
    Auch eine Bauernwirtschaft – ohne Mütze und Sterne..Sehr zu empfehlen. Ruhetage:Mo und Die.


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