Christoph Reisinger oder wie doof geht noch?

5. September 2016

Rottweil / Stuttgart. Zum aktuellen Wahlsieg der AfD gab der Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, Christoph Reisinger, einen, wie er meint, gescheiten, in Wahrheit superdämlichen Kommentar ab. Er rechnet vor, dass es in Mecklenburg-Vorpommern fast keine Flüchtlinge, keine Mohammedaner und keine Moscheen gebe, darum hätten die doch gar nicht AfD wählen dürfen! Wer schnallt diese Vollpfosten-Logik?

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Gerade weil es wenige Flüchtlinge und Mohammedaner dort gibt, sagen diese Wähler, dass es so bleiben soll und sie auch keine wollen. Wenn nämlich die Millionen erst da sind, kriegt man sie nie mehr raus! Kann doch das Lügenblatt in Stuttgart, Mannheim und Pforzheim direkt angucken? Ist da schon mal ein türkischer Schläger, ein albanischer Mörder, marokkanischer Vergewaltiger oder gambischer Drogenhändler abgeschoben worden? Nein und nochmals nein! Wir haben in Teilen Baden-Württembergs (und im Ruhrgebiet) über 30 Prozent Ausländer im Sozialamt und im Knast 90 Prozent, aber keiner fliegt dank unserer feigen Politik mehr raus. Da ist es doch viel besser, man macht die Grenzen in bestimmten Richtungen vorher dicht!

Das sind doch auch die Lügen der CDU jetzt gerade mit zweimaliger Verschärfung des Asylrechts. Da lach ich doch. Die beschließen einen Haufen Gesetze, mit denen man sich den Hintern wischen kann, denn durchgeführt wird nix! Nicht mal die Grenze kriegen sie dicht.

Reisinger regiert auch in unseren SchwaBo hinein, denn Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung, Bote und noch ein Dutzend mehr Blätter gehören alle zum gleichen süddeutschen Lückenpresse-Konglomerat! Und das dämliche Argument mit den wenigen Ausländern wurde gestern in der ganzen GEZ-Lügenglotze durchgereicht. Wie unterbelichtet dürfen Journaillisten sein?

PS: Gestern stand in der FAS, dass von 100 Einbrechern 2 Prozent eine kleine Strafe kriegen, der Rest kriegt nix, auch wenn man sie erwischt! Vielleicht haben drum auf Usedom soviele AfD gewählt?

7 Antworten to “Christoph Reisinger oder wie doof geht noch?”

  1. Schantle Says:

    […] Die meisten Medien haben in ihrem politischen Sauberkeitswahn alle Tricks und alle Propaganda-Potenziale voll ausgeschöpft, um die AfD zu verhindern und in letzter Minute wenigstens den Durchmarsch der AfD auf den zweiten Platz im Parteienranking zu verhindern. Die Medien sind, wie man jetzt weiß, gescheitert und im Gegenteil, auch sie haben im Ergebnis die AfD gestärkt. Mit der 100.000fachen Wiederholung des Wörter “Rechtspopulisten“, „Rechtsextremisten“, “Nationalisten”, gefährliche “Flüchtlingsgegner”, “Europafeinde” o.Ä. kann man Niemandem hinter dem Ofen hervorlocken und noch weniger jemanden davon abhalten, AfD zu wählen oder gar für grün oder rot zu votieren, was den meisten dieser Leute wohl am liebsten wäre.

    Bettina Röhl!

  2. Audifax Says:

    Ich habe auch noch nie einen schweren Autounfall gehabt. Verstehe ich Herrn Reisinger richtig, daß ich folglich keinen Anlaß habe, einen Sicherheitsgurt anzulegen?

  3. Klabautermann Says:

    Der schreibende Lohnlügner hat immer noch nicht

    wahr genommen, daß die Wähler der Madame Raute

    eins verpassen wollten.

    Sie haben es geschafft.

    Herrlich wie die Penner flattern.

  4. Schantle Says:

    Immer wieder kommt in Kommentaren zur AfD die vorwurfsvolle Wendung vor: „Dabei gibt es dort kaum Ausländer…“ Zuletzt nach den Wahlen in Meck-Pomm, wo der Ausländeranteil bei unter 3% liegt…

    die_waehler_sind_hirnlose_dummkoepfe_die_nicht_wissen_was_sie_tun

  5. Gegenlinks Says:

    In einem möchte ich Schantle widersprechen. Die AfD hätte noch viel mehr Wähler, wenn die Presse sich neutral, und viele Politiker sich fairer verhalten hätten. Bis zur Bundestagswahl sehe ich ein noch größeres Potenzial der AfD, wenn sich die Führungsriege nicht in die Fettnäpfe reintreten lässt.

  6. Bergbewohner Says:

    Nach der Logik dieses Chefredakteurs dürften die Wähler in NRW im nächsten Jahr fleißig die AfD wählen, denn dort gibt es wahrlich Asylanten im Überfluß. Oder doch nicht, weil sie etwa in Dortmund den BVB haben.

  7. ewing Says:

    Die „Wahrheitsmedien“ laufen Amok.
    Passt schon!


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