Auch Villingen hat Hotelprobleme

10. September 2016

Region Rottweil. In Villingen schließt das Mercure. Das wäre ein „Nackenschlag ins Kontor“, schreibt der Bote. Und hat auch noch einen Kommentar dazu! Ganz interessant, wenn man mal zu unseren Nachbarn guckt. Bin gespannt, wie das Hotelproblem in Rottweil eines Tages gelöst wird!

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6 Antworten to “Auch Villingen hat Hotelprobleme”

  1. Oskar A. Says:

    Die Strukturen aller Mittelstädte in der Region, ob Rottweil oder Villingen, sind ähnlich. Für große Veranstaltungen und Tagungen ist das Golfhotel in Donaueschingen mit 68 hochwertigen Zimmern attraktiv. Weitere Bettenkapazitäten stehen im nahen Bad Dürrheim zur Verfügung. Wenn in Rottweil die Bettenzahl nicht erhöht wird und keine g’scheiten Unterkünfte zur Verfügung stehen, werden die neue Hängebrücke und der Testturm weiterhin nur für Tagesgäste bzw. Kurzurlauber interessant sein. Und das Touristik-Problem bleibt weiterhin bestehen. Das hat der Arnegger in seinem Beitrag über die Hängebrücke im Hunsrück eigentlich ganz gut beschrieben. Die Gäste wollen mit dem Auto bis an die Attraktion hinfahren. Große Parkplatzprobleme sind vorprogrammiert. Rottweils Innenstadt wird im Verkehrskollaps ersticken. Auf der anderen Seite kann ich den Hecht auch irgendwie verstehen. Wenn dann pro Tag über 4.000 Touristen den Bockshof bevölkern. Da es aufgrund der topograhischen Lage des Bahnhofes schwierig ist, diesen wichtigen Knotenpunkt mit zu integrieren, wäre vielleicht ein weiterer Ringzughalt unterhalb des Kriegsdammes und ein Aufzug nicht ganz abwegig, um Gäste von der Straße weg mit dem Zug anzulocken. Dazu müsste aber der Ringzug bis Oberndorf bzw. Sulz oder sogar bis Horb ausgebaut werden. Es ist dann zwar kein „Ringzug“ mehr, aber was soll’s. Nicht umsonst fordert auch die mit strukturellen Problemen kämpfende Stadt Triberg den Ausbau von Villingen bis Triberg.

  2. Schantle Says:

    4000 Touristen im Bockshof täglich wird es nicht geben, und wo steht eigentlich, dass jeder, der auf die Hängebrücke will, zum Bockshof fährt. Die Mehrheit fährt zum Turm, parkt dort und geht von dort über die Hängebrücke, nachdem sie vorher auf den Turm hoch gefahren ist. Das ist doch sonnenklar! Und in der Stadt, isst man dann, kauft noch was ein und geht über die Hängebrücke zurück zum Auto! Ich rede von der Mehrheit der Besucher! (Es stimmt, Arneggers Artikel über die vergleichbaren Hängebrücke war okay!)

  3. Oskar A. Says:

    @ Schantle,

    wenn die Testturm-Besucher alle in die Innenstadt kommen, dann dürfte die Anzahl von 4.000 schon stimmen.
    Es muss aber auch ein gutes Konzept für ein (elektronisches/digitales) Parkleitsystem vorliegen, wo nicht nur auf App jederzeit die Anzahl der freien Parkplätze sichtbar ist. Ich kenne genügend Leute, die verlassen sich blind auf Ihr Navi oder Smartphone, und wenn sie auf sich selbst angewiesen sind, wissen sie nicht, wo Ost und West ist. Müsste allerdings schon an der Autobahnabfahrt und an der Umgehungsstraße angezeigt bzw. installiert werden. Übernimmt die Kosten auch Thyssen-Krupp oder werden hier auch Bund, Land und Rottweil selbst in die Pflicht genommen? Über solche Dinge wurde in der Öffentlichkeit bisher noch nicht diskutiert.

  4. Oskar A. Says:

    Gibt es dann auch in Rottweil Parkplätze für Tagesbesucher und Vignetten für Bewohner, Ehrenamt, Gäste und Pendler? Bei den Gebühren hätte die Stadt Rottweil das Geld ja schnell verdient. Interessant für solche Fragen ist auch die Homepage der Stadt Rothenburg/Tauber.
    http://www.parken-rothenburg.de/vignetten/gaestevignette-uebernachtung/

  5. Schantle Says:

    Neuer Betreiber für Villingens größtes Hotel gefunden: Branchen-Exot übernimmt das Mercure

    Die Dormero-Kette übernimmt im März das bisherige Mercure-Hotel. Der unkonventionelle junge Chef will expandieren.

    http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/


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