Grüne: Kein Verbrennungsmotor in Rottweil!

4. Oktober 2016

„Rad-Kulturstadt Rottweil“. Dass die Ökos ein Rad ab haben ist bekannt. In Rottweil sollen auf Wunsch (bald Befehl) der Öko-Ortsgruppenleitung nur noch E-Bikes, aber keine „altmodischen Verbrennungsmotoren“ mehr fahren. Für die Hängebrücke sind sie aus wahltaktischen Gründen:

Wir verkennen überhaupt nicht die Hauptrisiken des Brückenbaus: Verkehrsbelastungen, Schadstoffe, Lärm. Doch Jammern und Zagen bringt nichts. Die Probleme sind vielmehr Herausforderung und Chance, den Stadtverkehr neu zu denken. Nichts Geringeres steht an als eine Rottweiler Verkehrswende. Die Innenstadt verträgt eigentlich keine altmodischen Verbrennungsmotoren. Vordringlich ist für Hubert Nowack dies: „Turmbesucher brauchen Parkplätze draußen in Turmnähe. Mit Ladestationen für Elektroautos.“ Und Jörg Hügel sekundiert: „Das eilt jetzt!“ Auch im Radverkehr schlummert noch ein unausgeschöpftes Potenzial, sind wir uns völlig sicher. Dank E-Bikes verwandeln sich Rottweils topografische Nachteile in Radlervergnügen pur. Fürs Frühjahr planen wir daher Aktivitäten hin zu einer Rad-Kulturstadt Rottweil.

Guck da zur Ortsgruppe! Die Reichs- und Gauleiter der Ökonazi-Partei wollen ja Benziner und Diesel bis 2025 oder 2030 ganz verbieten. Guck da! Na, mein lieber Nowack, dann fahr mal Deinen Zimmermanns-Hut mit dem E-Bike durch die Gegend statt mit Stinkdiesel-Transporter. Ach so, hab’s ja vergessen: ab nächstes Jahr bist Du ja im Bundestag und fährst mit einer Öko-Rikscha durch Berlin!

6 Antworten to “Grüne: Kein Verbrennungsmotor in Rottweil!”

  1. Schantle Says:

    Nebenbei gesagt, der Bote schreibt bei den Grünen alles ab, macht aber keine Kennzeichnung. Schurnalistisch unseriös!

  2. ewing Says:

    Auch im Bereich Esels-/Ochsenkarren schlummert noch ein umausgeschöpftes Potential, da bin ich mir völlig sicher.

    Um die herausragenden kulturzivilisatorischen Leistungen der mohammedanischen Sekte anzuerkennen und zu berücksichtigen sollten Kamelkarawanen zur Abwicklung des innerstädtischen Frachtverkehrs eingerichtet werden.

  3. meld mich auch mal wieder Says:

    Ochsen und Esel FURZZZEN! Abgase nicht gut das isssst bööööse!

  4. dr kurz Ma Says:

    Automobile und Automobilkomponenten sind das wichtigste deutsche Exportgut:

    Jedes Jahr werden Autos und Autoteile (die komplexesten kommen in Verbrennungsmotoren zum Einsatz, da diese deutlich höhere Anforderungen an Komponenten stellen als Elektromotoeren) im Wert von über 200 Milliarden Euro exportiert. Metallverarbeitende Unternehmen, deren Produkte nicht ausschließlich, aber doch größtenteils in Automobile fließen, sind in diesem Volumen noch gar nicht erfasst.

    In Deutschland arbeiten mehrere Millionen Menschen in dieser Branche. Am höchsten ist der prozentuale Anteil an Menschen, die von Verbrennungsmotoren leben bei uns in Baden-Württemberg.

    Aber nicht nur die direkt in der Automobilindustrie beschäftigten leben von mir. Auch unser Dienstleistungssektor lebt davon, dass wir Güter in die Welt exportieren, für die wir im Gegenzug Güter importieren können, die wir selbst nicht oder nur viel teurer herstellen könnten. Fällt dieser Export weg oder verringert er sich nur, dann verlieren alle Bundesbürger an Kaufkraft für internationale Produkte. Elektroautos und E-Bikes werden sich viele der bessergrünen Beamten und Dienstleistern gar nicht mehr leisten können. Die Chinesen und Inder können mit unseren Dienstleistungen und mit unseren bürokratischen Sesselfurzern nämlich nix anfangen. Für die ist der Euro nix wert, wenn sie damit nichts werthaltiges bekommen und dann bekommen wir halt auch nix dafür.

    Der grüne Verstand scheint allerdings leider nicht mal in der Lage, solche einfachste ökonomische Zusammenhänge zu erfassen. Ich habe mich oft gefragt, wie es sein kann, dass diese Menschen so resistent gegen rationale Argumentation und die Dinge, die jeder, der mit offenen Augen die Welt betrachtet, sind.

    Dann habe ich kürzlich eine Passage von Ludwig von Mises aus seinem Klassiker „Liberalismus“ von 1927 gelesen:

    „Der Neurotiker kann das Leben in seiner wahren Gestalt nicht ertragen. Es ist ihm zu roh, zu grob, zu schlecht. Um es sich erträglich zu gestalten, will er nicht wie der Gesunde „allen Gewalten zum Trutz sich erhalten“; das wäre seiner Schwäche fremd. Er flüchtet in eine Wahnidee. Die Wahnidee ist, nach Freud, „selbst etwas Erwünschtes, eine Art Tröstung“; sie ist gekennzeichnet durch „ihre Resistenz gegen logische und reale Angriffe“. Es genügt daher keineswegs, sie dem Kranken durch überzeugende Beweise ihrer Unsinnigkeit ausreden zu wollen; um zu genesen, muß der Kranke selbst sie überwinden, er muß verstehen lernen, warum er die Wahrheit nicht ertragen will und zum Wahne seine Zuflucht nahm. —Nur die Neurosenlehre vermag den Erfolg zu erklären, der dem Fourierismus zuteil wurde, dem aberwitzigen Produkt eines schwer kranken Gehirns. Es ist nicht hier der Platz, um Fouriers Psychose durch Anführung von Stellen aus seinen Schriften zu belegen; diese Dinge haben nur für den Psychiater Interesse und etwa noch für Leute, denen die Lektüre der Erzeugnisse einer lüsternen Phantasie Genuß bereiten mag. Doch das ist festzustellen, daß der Marxismus dort, wo er genötigt ist, das Gebiet der gespreizten dialektischen Phrase und der Verhöhnung und Verleumdung der Gegner zu verlassen und einige spärliche sachliche —14 —Ausführungen zu machen, nie etwas anderes vorzubringen weiß als Fourier, der „Utopist“. Auch der Marxismus kann das Bild der sozia-listischen Gesellschaft nicht anders konstruieren als durch zwei schon von Fourier gemachte Annahmen, die aller Erfahrung und aller Vernunft widersprechen. Auf der einen Seite die Annahme, daß das „materielle Substrat“ der Produktion, das „ohne Zutun des Menschen von Natur vorhanden ist“, so reichlich zur Verfügung steht, daß mit ihm nicht gewirtschaftet werden muß; daraus ergibt sich dann der Glauben an eine „praktisch schrankenlose Steigerung der Produktion“. Auf der anderen Seite die Annahme, daß im sozialistischen Gemeinwesen die Arbeit „aus einer Last eine Lust“, ja, daß sie „das erste Lebens-bedürfnis“ werden wird. Wo alle Güter im Überfluß zur Hand sind und die Arbeit Lust ist, kann man freilich unschwer das Schlaraffenland einrichten. —Der Marxismus glaubt von der Höhe seines „wissenschaftlichen Sozialismus“ voll Verachtung auf die Romantiker und die Romantik blicken zu dürfen. In Wahrheit verfährt er nicht anders als diese; auch er räumt die Hindernisse, die der Verwirklichung seiner Wünsche im Wege stehen, nicht beiseite, sondern begnügt sich damit, sie in seinen Phantasien verschwinden zu lassen. —Im Leben des Neurotikers kommt der Lebenslüge eine doppelte Aufgabe zu. Sie tröstet über den Mißerfolg und stellt kommende Erfolge in Aussicht. In dem Falle des sozialen Mißerfolges, der uns hier allein angeht, liegt der Trost in dem Glauben, daß das Nicht-erreichen der angestrebten hohen Ziele nicht der eigenen Unzu-länglichkeit, sondern der Mangelhaftigkeit der gesellschaftlichen Ordnung zuzuschreiben ist. Von dem Umsturz der Gesellschafts-ordnung erhofft der Unbefriedigte den Erfolg, den ihm die besteh-ende Ordnung vorenthalten hat. Da ist es nun ganz vergebens, ihm begreiflich zu machen, daß der geträumte Zukunftsstaat undurch-führbar ist und daß die arbeitsteilige Gesellschaft anders als auf Grundlage des Sondereigentums an den Produktionsmitteln nicht bestehen kann. Der Neurotiker klammert sich an seine Lebenslüge, und wenn er vor die Wahl gestellt wird, entweder ihr oder dem logischen Denken zu entsagen, zieht er es vor, die Logik zu opfern. Denn das Leben wäre ihm unerträglich ohne den Trost, den er in der sozialistischen Idee findet. Sie zeigt ihm, daß die Fehler, die seinen Mißerfolg verschuldet haben, nicht in seiner Person, sondern in dem Gang der Welt liegen, hebt damit sein gesunkenes Selbstbewußtsein und befreit ihn vom quälenden Minderwertig-keitsgefühl. Wie der gläubige Christ das Mißgeschick, das ihm auf Erden widerfuhr, leichter hinnehmen konnte, weil er an eine Fortsetzung der individuellen Existenz in einem besseren —15 —Jenseits hoffte, in dem die, die auf Erden die Ersten gewesen waren, die Letzten sein werden und die Letzten die Ersten, so ward für den moder-nen Menschen der Sozialismus zum Elixier gegen irdisches Ungemach. Doch wenn der Glauben an Unsterblichkeit, Vergeltung im Jenseits und Auferstehung einen Ansporn zu tugendhaftem Wandel im Diesseits bildete, so ist die Wirkung der sozialistischen Verheißung eine ganz andere. Sie legt keine anderen Pflichten auf als die, für die Parteipolitik des Sozialismus einzutreten; aber sie gibt Erwartungen und Ansprüche. —Bei diesem Charakter der sozialistischen Ideen ist es begreiflich, daß jeder Einzelne ihrer Anhänger vom Sozialismus gerade das erwartet, was ihm versagt geblieben ist. Die sozialistischen Schriftsteller ver-sprechen nicht nur Reichtum für Alle, sondern auch Liebesglück, volle Entwicklung der seelischen und körperlichen Persönlichkeit, Entfaltung großer künstlerischer und wissenschaftlicher Fähigkeit-en usf. für Alle. Trotzki hat erst vor kurzem in einer Schrift die Behauptung aufgestellt, in der sozialistischen Gesellschaft werde „der menschliche Durchschnitt“ sich „bis zum Niveau eines Aristoteles, Goethe, Marx erheben“. Das sozialistische Paradies wird das Reich der Vollendung sein, bevölkert von lauter restlos glücklichen Übermenschen. Alle sozialistischen Schriften sind voll von solchem Unsinn. Doch es ist gerade dieser Unsinn, der ihnen die meisten Anhänger wirbt. —Man kann nicht jeden, der am Fourier-Komplex leidet, zum Arzt senden, damit er durch Psychoanalyse geheilt werde. Dem stünde schon die ungeheure Zahl der davon Betroffenen entgegen. Hier kann kein anderes Mittel helfen als die Behandlung des Übels durch den Kranken selbst. Er muß durch Selbsterkenntnis lernen, sein Schick-sal zu tragen,. ohne nach einem Sündenbock zu suchen, auf den er alle Schuld laden kann, und er muß versuchen, die Grundgesetze der gesellschaftlichen. Kooperation der Menschheit zu verstehen.“

    Wer dieses Buch aus dem Jahr 1927 liest, kann nicht anders, als erstaunt zu sein, wie die damalige antiliberale Stimmung sich stark mit der heutigen Situation deckt. Dieses Buch kann man kostenlos als PDF oder epub auf der Seite mises.org herunterladen.

  5. Bergbewohner Says:

    Das Problem ist, daß die dummen Massen dieses Buch nicht ansatzweise verstehen. Sie lesen es nicht einmal.

  6. Klabautermann Says:

    Ich bin dafür, daß allen Grünen das führen und der Besitz

    eines Automobiles verboten wird.

    Mit gutem Beispiel voran gehen war schon immer sehr

    vorbildlich.

    Wenn es mit der Bildung so weiter geht, dann brauchen

    wir sowieso keine Autos mehr.

    Dann haben wir alle Kamele.


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