OB und Gemeinderat im Clinch

14. Oktober 2016

Rottweil. Aus dem Rottweiler Gemeinderat kommen wieder Mißtöne. Der OB wollte auf dem Heimburger Kreisel anscheinend von der Verwandtschaft vorgeschlagene Kunst aufstellen. Die FWV nannte ihn darum „befangen“. Da rief Broß „Unverschämtheit“. Und bei der Hängebrücke sind auch ein paar sauer – meiner Meinung nach zu Recht.

Posselt (CDU) und Breucha (FWV) fanden es komisch, dass Broß einfach einen mit großer Mehrheit getroffenen Entscheid des Gemeinderats beiseite wischt und gleich eine Bürgerbefragung ansetzte. In der Tat. Warum braucht man eigentlich noch einen Gemeinderat, wenn in Rottweil alle paar Monate ein paar Quengler Vorfahrt kriegen. Guck da!

Und es gibt noch was: die doofen Gutachten zu jedem Kinkerlitzchen. Wenn man zu allem Gutachten holt und die bestimmen, zu was ist dann der Gemeinderat noch da?

4 Antworten to “OB und Gemeinderat im Clinch”

  1. Oskar A. Says:

    Es ist für mich schon merkwürdig, dass zu dem Thema „Gemeinderäte“ hier bisher keine Kommentare verfasst worden sind. Einerseits will man von Seiten der Stadt natürlich keine Verbindung zum Schantle-Blog, andererseits habe ich die Vermutung, dass hier normalerweise auch Stadträte schreiben und jetzt irgendwie Angst haben, sich zu verraten. Auch kein Arnegger lässt sich blicken. Hat von der Stadt wahrscheinlich schon einen auf den Deckel bekommen.
    Zum Thema „Bebauung des alten Paketamts-Gelände“ durch Immobilien-Merz kann ich nur sagen: Vorsicht, evtl. Käufer einer dieser geplanten ETW’s! Diese werden sicher wieder angepriesen als attraktive, zentrale Wohnungen. Und dann stellt sich heraus, was in der Innenstadt wirklich los ist. Gerade der Kriegsdamm ist ein kleiner Treffpunkt der Drogen- und Alkohol-Szene. Kann jeder Polizist bestätigen. Und innerhalb kurzer Zeit werden die Außenfassaden des neuen Gebäudekomplexes voll gekotzt und uriniert sein. Und der Lärm und das Krakeelen in den Gassen tun das Übrige. Also nix für Rentner und Pensionäre! Soll doch der Merz selbst seine Büros dort hinein machen. Die Läden werden erst gar nicht belegt bzw. stehen nach kurzer Zeit wieder leer. Wenn man bedenkt, welche (heren) Ziele die Stadt und die Gemeinderäte vor vielen Jahren bei der Umgestaltung des Nägelesgraben (Parkplätze, Parkhaus und „Kaufhaus am Kriegsdamm“) hatten. Inzwischen ein heruntergekommenes Viertel. KiK und KaK lassen grüßen!

  2. Friederika Says:

    Balkonkäfige am Kriegsdamm

    Noch besser wäre das Anbringen von Rollgittern an den Balkonen, die sich abends, wenn vom Wohnungsinhaber gewünscht, nach oben ziehen und einbruchssicher schließen lassen. So nach dem Motto: Genießen Sie einen laue Sommernacht hinter Ihren eigenen vier Gittern!! Noch nie war es so wertvoll wie heute, einen Balkon-Käfig zu besitzen.

  3. Dorfschantle Says:

    Mit der Bürgerbefragung will Bross jetzt schon Punkte für seine Wiederwahl sammeln. Diese Befragung taucht bestimmt im Wahlkampf in seiner Leistungsbilanz auf. Wie dünnhäutig Bross ist, zeigt seine Reaktion „Unverschämtheit“ nach einem Hinweis auf seine verwandschaftlichen Beziehungen zu Knubben.

  4. Dr.med.Wurst Says:

    Tja Dorfschantle,

    was soll man sagen – die übliche Rottweiler Vetternwirtschaft. Warum sich da die Gemeinderäte wie Breucha etc aufregen ist mir schleierhaft, schließlich kommen solche Leute auch nur durch „Konnäkschns“ zu guten Aufträgen….

    Meine Vorliebe für unseren arroganten Sonnenkönig „King Ralph“ ist ja allseits bekannt, aber ehrlich gesagt kann man ja bei der Ansammlung von halbintelektuellen Koryphäen im Gemeinderat in seiner Situation eigentlich nur Vox Populi befragen. Mit dieser Ansammlung von Wichtigtuern und professionellen Dilettanten wie Stauß,Breucha oder dem Posselt im Kreuz hat man eh schon verloren, bevor man angefangen hat. In dem Sinne, drauf geschissen was der GR meint!

    Das King R. schon seit dem 1.Tag die Wiederwahl fest im Blick hatte ist zudem doch nix Neues. Was Besseres als einem Haufen Knallköpfen vorzusitzen und dafür zum „Trost“ noch ein fettes Entgelt einzuziehen gibt es nicht.

    Wenn die Rottweiler schlau wären würden Sie ihn abschießen. Das Problem ist nur, dass sich sonst kein normalintelligenter Mensch für das Amt in Rottweil finden lässt. Daher hat der Rottweiler inzwischen gelernt sich mit wenig intellektueller Substanz und dafür sehr viel Abgehobenheit des OB zufrieden zu geben. Lieber zur Not einen Rohrkrepierer nochmal für eine weitere Amtszeit alimentieren als jemand ranzulassen, der wirkliche Empathie für die kleinen und großen Probleme der Bürger hat anstatt Leute, die sich ihre eigenen Denkmäler bauen lassen.

    Der Wirtschaftsb(r)oss bekommt für das absehbare Desaster in der Zukunft so oder so eine schöne Rente, während wir Bürger an allen Ecken und Enden immer mehr Abgaben zu entrichten haben und zum Dank die Schnauze halten sollen.

    Da ändert es auch nix wenn King Ralp in seinem kleine Imperium mal direkte Demokratie üben lässt. Berechenbare Manöver eines Kaisers ohne Kleider

    Aber so henders wella…..


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