Bei jedem Wehwechen die 112

21. Oktober 2016

Rottweil. Der neue FDP-Abgeordnete, Dr. Aden, war jetzt auch beim Roten Kreuz, wo er dasselbe wie in ganz Deutschland zu hören kriegte: die Leute wählen bei jedem Dreck  den Notruf 112, weil sie nicht mehr beim Hausarzt ins Wartezimmer sitzen wollen. Eine Sauerei:

Auffallend sei, dass immer mehr Bürger gleich den Notruf wählen würden, obwohl keine Gefahr in Verzug sei und ein Arztbesuch ausreichend wäre. Eine Tendenz, die auch Aden aus seiner Zeit als Augenarzt bestätigen kann: „Viele Leute reagieren wegen kleinen Wehwehchen zunehmend hysterisch oder wollen beim Arzt nicht warten. Da ist es einfacher, 112 zu wählen.“ Die Erwartungshaltung unverzüglich mit allen technischen Mitteln untersucht zu werden, seien sie aus medizinischer Sicht noch so unsinnig, sei in den letzten Jahren gestiegen…

Zur Statistik Kreisverband Rottweil:

Mit 93 hauptamtlichen Rettungskräften, sechs Rettungswagen und drei Notarztwägen, die in den Kreisstädten stationiert sind, stellt der Kreisverband den Rettungsdienst im ganzen Kreisgebiet rund um die Uhr sicher. Im vergangenen Jahr betrug die Anzahl der Einsätze mit Rettungswagen über 12 000, in knapp 3000 Fällen wurde zusätzlich ein Notarzt hinzugezogen. Aber auch Transportfahrten mit den sieben Krankentransportern gehörten mit 12 000 Einsätzen dazu…

(SchwaBo RW)

10 Antworten to “Bei jedem Wehwechen die 112”

  1. Schantle Says:

    Ein weiteres Problem bundesweit: die Notärzte sollen in die Sozialversicherung, was extra kostet und was die gar nicht wollen.

    Aden macht gute Arbeit für die FDP, was man aber von seinen Kollegen dort nicht sagen kann.

  2. Dorfschantle Says:

    Respekt, aus Adens Vor-Ort-Terminen kommt wirklich Substanz raus:

    – Putzfrau für rumhängende Asylbewerber
    – Missbrauch des ärztlichen Notrufs

    Leider gibt es in der FDP viel zu wenig Adens. Deshalb ist diese Partei für mich leider nicht wählbar.

    Angesichts von Adens starkem Einsatz drängt sich die Frage auf:
    Was machen eigentlich seine MdL-Kollegen im Wahlkreis?

    Um Emil Karl Sänze (AfD)ist es still geworden.

    Und was macht eigentlich Bauern-Sohn Stefan Teufel?
    Der hütet sein treues Stimmvieh und konsumiert fleißig Mastfutter. Sein Hals ist inzwischen so dick, dass der Krawattenknoten fast platzt. Auf Fotos ist er jedenfalls auffallend häufig mit einer schlecht sitzenden Krawatte zu sehen. Vielleicht hat er auch ein Atmungsproblem und muss sich deshalb am Hals Luft verschaffen. Ja, die Luft wird für die erschreckend nach links abgedriftete CDU immer dünner, und das ist gut so!

  3. Schantle Says:

    Sänze hatte natürlich mit der Wiedervereinigung zu tun. Neulich kam er im im Bote zur Gäubahn:

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-ge

    Was alles von da kam!

  4. Bergbewohner Says:

    In den Dörfern kommt bei Schlaganfall, Lungenembolie oder Herzinfarkt erstmal die Feuerwehr und nicht der Notarztwagen. Das wird hier geflissentlich verschwiegen.

  5. meld mich auch mal wieder Says:

    zitat..
    Auffallend sei, dass immer mehr Bürger gleich den Notruf wählen würden, obwohl keine Gefahr in Verzug sei und ein Arztbesuch ausreichend wäre.
    —-

    Ja ich als leihe kann das ja super bestimmen,
    im bekannten Kreis ist, wer verstorben der hatte auch nur ein Weh-wehchen ! ja und dann war er nach einigen Stunden tot weil ihm der Dickdarm komplett abgestorben Darm infakt, dann Fauler frieden) und ein multiples Organversagen daraus resultierte.

    Ja klar wir sind Fachleute für weh-wehchen.. Tolle Wurst.

  6. meld mich auch mal wieder Says:

    Nur 10 % dessen was man den “ Flüchtlingen“ in den Anus schiebt könnte man das Rettungssystem gut ausbauen meine Meinung aber wir Deutsche werden ja allzu gerne als rechte Arschlöcher hingestellt oder als Reichsbürger für das hat man politische Energie!

    Da sind mal unsere fast nicht mehr vorhandenen Volksvertreter gefragt, die sieht man nur vor Wahlen sich für alles mögliche aufplustern wie ein Pfau.

  7. Schantle Says:

    In Rottweil ist das Problem vielleicht nicht so schlimm, aber man liest von Großstädten, dass Leute, die nicht richtig krank sind, die Notaufnahme verstopfen und wenn dann ein echter Problemfall kommt, muss er warten. Und wehe, ein Arzt schiebt den dann vor, dann fangen Türken und Araberclans eine Schlägerei im Krankenhaus an!

    Türkische Familie verwüstet Intensivstation
    Veröffentlicht am 19.05.2008
    Rund 40 Angehörige einer verstorbenen Türkin haben aus Trauer und Wut die komplette Intensivstation eines Krankenhauses in Iserlohn verwüstet. Die Familie war derart außer Kontrolle, dass erst ein Großaufgebot der Polizei die Randalierer beruhigen konnte. Medizinische Geräte wurden unter anderem mit Holzlatten zerstört.

    https://www.welt.de/vermischtes/article2010310/Tuerkische-Familie-verwuestet-Intensivstation

    Oder da:

    https://rottweil.wordpress.com/2015/04/28/turkin-tot-turken-randalierten-in-klinik/


  8. Ja stellt euch mal Nachts vor ein Krankenhaus…da seht ihr wer da reinläuft…Martina und Paul sinds nicht…diese neuen Herren meinen halt das alles nach ihrer Pfeife laufen soll.
    Wir haben hier einen Phy.T bei dem es keine Warteeiten gibt,dazu muss sich natürlich jeder an den Termin halten.Und immer wieder klagt er das es gewisse Fachkräfte sind die zuerst sagen“jaja alles klar“ und dann paar Minuten vorher anrufen“gehte nicht“.Selbst die Strafandrohung das sie dann selber zahlen müssen hilft nichts…

  9. ebbele Says:

    Zugegeben – der Aden besitzt noch eine Portion gesunden Menschenverstand …

    aber warum klinkt er sich dann so nahtlos in die pathologische AfD-Hetze seine FDO-Oberen ein?

    Frage an IHN !

  10. ebbele Says:

    FDO = FDP / natürlich ! und nicht FDJ


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