Rottweil blecht € 452.000 für Ökoschwindel

21. Oktober 2016

Rottweil. Für die Erschließung der Bauplätze auf der Spitalhöhe sind 451 .571 „Ökopunkte“ fällig, also laut Bote 452.000 Euro! Das blecht die Stadt in Cash, und holt es wieder von den Bauherren, weil keine Miste und kein Güllenloch mehr frei ist, um es in ein Öko-Schnakenloch oder Gelbbauchunken-Hotel zu verwandeln. Anstatt zu jammern – warum schafft man die ganze Ökopunkt-Abzocke nicht einfach ab?

Das ist wie Ablaßhandel früher in der Kirche, und in der Tat, wir haben eine Ökoreligion. An die Bibel glaubt keiner, aber an den verlogenen Ökoschwindel glauben sie alle.

Wer hat denn die lächerlichen „Ökopunke“ eingeführt? Das waren doch Menschen! Und was irgendwelche Idioten vor zehn Jahren beschlossen haben, kann man doch heute wieder abschaffen. Es ist nur Abzocke! „Ökopunke“ gibt es nicht mal überall in Deutschland, im Ausland sowieso nicht. Nur deutsche Ökonazis glauben an den Käs! Früher inbrünstig heil Hitler, heute heil Öko! Und der Bürger blecht!

13 Antworten to “Rottweil blecht € 452.000 für Ökoschwindel”

  1. Schantle Says:

    Das Rottweil Weblog ist übrigens gegen das endlose Bauen in die Fläche. Für mich geht eine Stadt auch in die Höhe. Wie sähe Berlin oder Paris aus, wenn jeder ein Einfamilienhaus gebaut hätte? Beschissen!

    https://rottweil.wordpress.com/2015/11/14/spitalhoehe-157-bauplaetze-sollen-kommen/

  2. Dorfschantle Says:

    Vollkommen richtig, Schantle. Die Sailers wollen beim Wasserturm mit einem sehr interessanten Konzept in die Höhe. Aber sie dürfen offenbar nicht, weil es im Stadtrat zu viele Blindgänger gibt. Wirklich schade. Ich bin hier völlig neutral und habe persönlich keinen Vorteil vom Geschäft der Sailers. Vielleicht sind sie nicht genügend gut vernetzt?
    Vielleicht hätten Sie Ihren Vorschlag unter dem Pseudonym „Thieringer Immobilien“ einreichen sollen.

  3. Keinereiner Says:

    Hahaha Sailer und nicht gut vernetzt. Ein Normalo hätte die Protzbauten am Königstraßen-Kreisel sicherlich nicht durchbekommen. Heißt man Sailer/Ettwein dann rollt der Rubel.

    Aber klar, als Thieringer oder gar Millionen-Merz geht noch einiges mehr was sonst nicht geht.

  4. meld mich auch mal wieder Says:

    Wundert mich eh schon, das nicht das Landratsamt als Referenz – Höhe genommen wird.

  5. Dr.med.Wurst Says:

    Die Sailers nicht gut vernetzt? Der war gut Dorfschantle!

    Wir alle wissen, dass der Gemeinderat eine Ansammlung von Standstreifengesichtern ist und dass die Stadt alle wichtigen Weichenstellungen falsch gemacht hat,

    In der Rottweiler Immobilienlotterie haben einige Spieler und Netzwerke die Finger in der Keksdose. Da gönnt keiner dem anderen einen Krümel.

    Die Verknappung kommt sicherlich auch vielen gelegen. Ein Immobilienmakler einmal mir vor kurzem erklärt, dass in Rottweil inzwischen Preise aufgerufen werden können, die andernorts nicht möglich sind. Und die Leute drücken das ohne Probleme ab, denn wir haben ja quasi 0-Zins.

    Ich schaue in die Zeitung und lese dann welche Preise die Sailers für eine 3,5-Zimmer Wohnung aufrugen wollen und denke ich bin in einer Metropole gelandet. Die lachen sich eins, denn selbst bei den Mondpreisen ist fast alles weg.

    @Schantle
    Wenn ich hier bei mir aus dem Fenster schaue, dann ist es so wie der Schantle sagt: Einfamilienhäuser, wie Kraut und Rüben, einfach wie Klötze in die Gegend geschissen. Praktisch, quadratisch und luftdicht mit brennbarer Dämmung isoliert. Eigentlich der komplette Wahnsinn….

  6. meld mich auch mal wieder Says:

    anderseits!

    Ich möchte auch kein Mietshaus mehr haben was man da so erlebt an Mietern, Messie, Mietpreller, Krawallschachtlen, Besserwisser, Wichtigtuer, Rechtepocher, Anzeiger, Querulanten nein all das möchte ich auch nicht mehr haben dann lieber 100 000 Einfamilien schachteln.

  7. meld mich auch mal wieder Says:

    Wer heute vermietet muss entweder so viel Geld haben das ein Rechtsstreit nix ausmacht oder sich eine eigene Rechtsabteilung sich leisten kann, bei dem heutigen Mietrecht ist doch der Vermieter immer der gefickte. Aber was will man bei so vielen weltfremden Anwälten in der Politik anders verlangen.

  8. ws Says:

    OT: Ein als „Zigeuner“ Traumatisierter kann nicht anders und muss zuschlagen.
    Die erste Vermutung bestätigt sich jetzt bei der Gerichtsverhandlung: Einer (wahrscheinlich aber beide) der Rumänen wäre mit Zigeuner präziser benannt.
    Gerichts-, Knast-, Arzt- und Schwerbehindertenkosten fliessen direkt ein in den Migrationsgewinn.

    Gewohnt einfühlsam berichtet Verena Parage vom Prozess:
    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.tuttlingen-rottweil-pruegelattacke-37-jaehriger-ein-psychopath.9e120b3c-eae6-4e9b-a11c-fca330a050dd.html

  9. Dr.med.Wurst Says:

    @meld mich

    Da ich wegen Eigenbedarf anfang des Jahres meine Wohnung verlassen „durfte“, musste ich mich zwangsläufig in dieses Haifischbecken aka RW Mietmarkt begeben. Ich kann Dir sagen, dass man als Mieter Dank des mauen Angebots der A…. ist. Die Vermieter haben das Heft in der Hand und wissen es. Das steigt einigen definitiv zu Kopf.

    Obendrauf kommt noch der Makler, der seine parasitäre Existenz irgendwie finanzieren und rechtfertigen muss und den ich auch noch indirekt ablöhnen darf, trotz oder gerade wegen der neuer Regelung.

    Allein wenn ich an all die blumigen Beschreibungen für die letzten Löcher denke oder die Bilder in den Immo-Portalen, die mit einem Fischauge aufgenommen werden mussten, weil man sonst wegen der Beengtheit nichts aufs Bild bekommen hätte. Mir fällt da spontan der Spruch von Heiner Müller über die „Fickzelle mit Fernheizung“ ein.

    Zum Glück bin ich ordentlich untergekommen und die Vermieter zwei freundliche und umgängliche alte Herrschaften.

    Aber ich gebe Dir Recht, denn ich kenne auch genügend Geschichten von Haus und Wohnungsbesitzern aus meinem weiteren Bekanntenkreis, die von Psychos und Messies heimgesucht wurden.

    Wenn ich ein Eigentümer wäre, dann würde ich heute nach postiven Ausgang des üblichen Backgroundchecks (Schufa etc) nur noch an Leute mit gutem Leumund vermieten.

  10. meld mich auch mal wieder Says:

    @@ Dr.med.Wurst

    komisch!? sehr komisch..

    ch wollte letztes Jahr auch eine Wohnung als Eigenbedarf kündigen aus Familiären gründen, nix iss der Mieterschutzbund hat mir eine Horde Anwälte auf mich losgelassen! Leider bin ich nicht durchgekommen!

    dann hatte aber dein Vermieter Glück “ dich loszuwerden“😉

    Weil es ist klar es gibt immer “ schwarze, und graue Schafe auch unter den Vermietern!

    Aber ich kenne viele die vermieten erst gar nicht mehr wenn die das nicht nötig haben “ weil “ man ich sag es extra überspitzt ! sehr viel Pack darunter ist die blenden, und einem eine Vita vorlügen das man erst im Nachhinein alles aufdecken kann und dann ist das “ Pack “ schon drin und das kostet viel nerven und Geld ( ich hab fast 28 Jahre vermietet .. nein und nochmals nein ich will nicht mehr. ich leb jetzt in einem kleinen Haus und bin glücklich mir kommen die tränen wie glücklich ich bin!.

  11. Dr.med.Wurst Says:

    @Auch mal wieder

    Wieso sollte das komisch sein?

    Klassischer Eigenbedarfsfall. Ein großes Eigenheim: EG – der Vermieter, obere 2,5-Zi-Wohnung unterm Dach – ich.
    Töchterlein möchte nach erfolglosem Briefmarkensammel-Studium und drohender Arbeitslosigkeit wieder daheim einziehen und versorgt und betüddelt werden. Also da musst Du raus, da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Mit den Vermietern habe ich mich gut verstanden, also warum dann bei der Sachlage Krieg anzetteln und einem Anwalt die Taschen stopfen, wenn Du außer Feinden nichts gewinnen kannst? Das Geld bring ich lieber zu meinem Lieblingsgastronomen und setze es in Hüftgold um.

    Tränen kommen mir auch wenn ich vom Buschfunk gesteckt bekomme, dass die Herrschaften von Ihrer kleinen Prinzessin an den Rande des Wahnsinns getrieben werden. Vielleicht zieh ich ja bald wieder zurück, ich glaub die würden mich mit Handkuss wieder aufnehmen
    🙂

  12. meld mich auch mal wieder Says:

    Na gut mag sein das es bei dir gut gegangen ist! und du nicht allen Nasenpopel vors Gericht bringst aber!! Sobald der Mieterbund dabei ist dann kannst nur noch als Vermieter beten das du 110 % an alles gedacht hat und alles richtig gemacht hast! Und dagegen ist Haus und Grund ein zahnloser Tiger.

    ok mag sein das ich ab und an in den 28 Jahren ein Pechvogel war, aber so viel was ich mit arbeits- geile Anwälten zu tun hatte da muss ich nur sagen wir haben zu viele unausgelastete Anwälte. / Jeden 2 Anwalt zur Müllabfuhr🙂

  13. Schantle Says:

    Im Kalenderjahr 2015 nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Baden‑Württemberg um 1 899 Hektar (ha) oder 0,4 % zu. Dies entspricht einer Größenordnung von rund 2 713 Fußballfeldern (100 m × 70 m). Rein rechnerisch bedeutet dies für 2015 eine tägliche Flächeninanspruchnahme für Baumaßnahmen in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Industrie sowie Straßen von 5,2 ha.

    Statistikamt aktuell. Bei den Straßen handelt es sich vermutlich um Radwege!


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