Warum Züge auch Verspätung haben

26. Oktober 2016

Rottweil. Es häufen sich Klagen über Verspätungen auch auf der Gäubahn. Dafür gibt es einige Gründe, aber einer ist neu und hochinteressant:

Ein zusätzliches Problem ist, dass die Bahn Ausschreibungen von Nahverkehrslinien verloren hat (zum Beispiel an Go Ahead oder Abellio) und langfristig Personal abzieht. „Das führt offenbar zu Frustration und Krankmeldungen bei den betroffenen Angestellten“, so Zerrinius. Zum Beispiel bei DB-Regio-Mitarbeitern, die jetzt Zukunftsängste haben (ähnlich wie im Fall des Ferienfliegers Tuifly). Für viele der DB-Beschäftigten ist unklar, ob sie mit ihrem Tarif von einem anderen Unternehmen übernommen werden.

Guck da! Ich halte von einem Bahn-Flickenteppich gar nix, genausowenig von dem beschissenen Kleinklein bei der Energiewende. Wie kann der Bund so blöd sein und die eigene Firma kaputtmachen? Abellio ist aus Holland, Go Ahead aus England. Und denen haben die Grünen in Stuttgart den Zuschlag gegeben!

Und was die Bahn alles an einem Tag machen und zahlen soll, wenn man die Schwätzer hört: neue Gleise, zweite Gleise, hunderte Kilometer Lärmschutztunnel und Stellwände, neue Waggons, neue Bremsen, neue Loks, 5000 neue vollgesicherte Bahnübergänge, neue behindertengerechte Plattformen in jedem Bahnhof für jede Waggonhöhe, Fahrstühle in jeden Bahnhof. Und so weiter. Wer soll das bezahlen?

Und dann macht der Staat wegen der beschissenen EU Ausschreibungen und läßt sich die Sahnestückchen klauen und die DB darf auf Kosten der Steuerzahler und Fahrgäste den Rest bedienen. Und je mehr Firmen auf dem gleichen Netz und Gleis rumfahren, desto mehr Verspätungen (und Unfälle) wird es geben!

5 Antworten to “Warum Züge auch Verspätung haben”

  1. Schemberger Says:

    ICE-Forum

    http://www.ice-treff.de/

    Wie aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) hervorgeht, steht die internationale Strecke Stuttgart-Zürich kurz vor der planungsrechtlichen Heraufstufung aus dem „potenziellen Bedarf“ in den „vordringlichen Bedarf“.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ausbau-der-gaeubahn-die-signale-schalten-auf-gruen.196684ac-ed82-4706-9019-f7abb562d355.html

  2. Klabautermann Says:

    Rennkamele wären günstiger und streiken nicht.

    Esel ginge zur Not auch.

    Davon haben wir ja in Stuttgart genug.

  3. Schantle Says:

    Die Gäubahn ist jetzt doch in den vordringlichen Verkehrsplan 2030 gekommen, aber was heißt das schon. Hier wurde soviel versprochen und kein Vertrag wurde gehalten!

  4. Oskar A. Says:

    Ja, Schantle, das bedeutet doch nur die Wiederherstellung der früheren Einstufung. Guido Wolf, Kauder & Co feiern das aber als Erfolg. Bin ich jetzt blöd oder werden wir alle für dumm verkauft??

  5. Oskar A. Says:


    Endlich sieht man wieder einmal unseren ewig grinsenden Stefan Teufel. Aber sein Gesichtsausdruck zeigt immer mehr krankhafte Züge (krank wie die Gäubahn). Meint Ihr nicht auch?😉


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