Kreis Rottweil: Dr. Michel endlich zu Asyl!

24. November 2016

Kreis Rottweil. Der Sozialetat des Kreises liegt erstmals über 100 Millionen Euro. Die Steigerung verdanken wir natürlich den „Flüchtlingen“. Zum ersten Mal kritisiert unser Landrat Dr. Michel die dumme Jublerei um die Asylanten. Lang hat er gebraucht:

Wenn sich die Ausgaben im Sozialetat um 16,5 Millionen Euro – das sind 20 Prozent – erhöhen und damit erstmals die 100 Millionen Euro-Marke (100,194 Mio. Euro) übersteigen, spiegelt sich darin vor allem die Unterbringung und Betreuung einer hohen Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern wider. Allein die Personalkosten des Sozialdezernats liegen bei nahezu acht Millionen Euro. Zum Vergleich: In 2013 beliefen diese sich auf 5,9 Millionen Euro.

Dass die aus der Flüchtlingsbewegung nach Europa entstandene große soziale Aufgabe mit großer gesellschaftlicher Kraft zu schultern versucht werde, betonte Landrat Wolf-Rüdiger Michel jetzt in seiner Rede zur Einbringung des Haushalts 2017.

Notwendig sei es aber auch, den Bürgern zur durch diese Zuwanderung entstanden Situation mit offenem Visier gegenüberzutreten. Vor rund einem Jahr hätten viele führende Wirtschaftsvertreter und Politiker angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen fast ausschließlich von den Chancen für den Arbeitsmarkt und der Bewältigung unserer demografischen Probleme durch Zuwanderung gesprochen. In bester Absicht sollte damit die Akzeptanz für die Flüchtlingswelle geschaffen werden.

Die Menschen aber hätten schnell bemerkt, dass gut gemeinte Erklärungen oft weit an den Fakten und den Herausforderungen an unsere Gesellschaft vorbeigegangen seien, was zu einem Vertrauensverlust und dem Erstarken der Populisten geführt habe, konstatiert Michel und fordert – insbesondere von der „höheren Politik“ – die Rechtswirklichkeit wirklich zum entscheidenden Maßstab zu machen.

Menschen, die kein Bleiberecht hätten oder nur aus wirtschaftlichen Gründen zu uns gekommen seien, müssten in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Trotz des Bemühens in der Landes- und Bundespolitik hänge gerade hier manches leider immer noch im Parteienstreit fest. „Die Bürger, aber auch wir davon betroffenen Behörden, haben kein Verständnis dafür, dass hier dem geltenden Recht keine Umsetzung folgt“.

Sogar für konsequente Abschiebungen ist er also! Artikel da im Bote! Endlich wacht der Landrat auf! Habe ihn im Rottweil Blog hier oft genug kritisiert. Jeder Bürger sollte aber wissen, dass die Asylkosten im Landkreis nicht alles sind, man denke nur an die Krankenkassen, die Ausbildungs-, Polizei- und Justizkosten etc.! Merkel hat uns auf Jahrzehnte eine Billionenlast aufgebürdet!

26 Antworten to “Kreis Rottweil: Dr. Michel endlich zu Asyl!”

  1. Dorfschantle Says:

    Ich bin höchst erstaunt.
    Landrat Dr. Michel (bisher CDU) übernimmt AfD-Positionen.
    Ist er nach seinem offensichtlichen Kurswechsel jetzt ein Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz?
    Noch im Oktober 2015 war Dr. Michel bekennender Merkel-Unterstützer und zählte zu den Unterzeichnern eines Solidaritätsbriefes von Oberbürgermeistern und Landräten aus Baden-Württemberg.
    Hier der Link zu diesem Brief:
    http://www.zak.de/download/get/1138/Der-Unterstuetzungsbrief-an-Angela-Merkel-zum-Herunterladen-PDF

  2. Raunsky Says:

    Es ist halt wie mit dem Gleichnis der Arbeiter im Weinberg.
    Die Bibel.

  3. Dorfschantle Says:

    Zur Erinnerung hier die Namen der 36 Merkel-Ergebenen aus Baden-Württemberg:

    OB Stephan Neher, Stadt Rottenburg am Neckar
    OB Martin Albers, Stadt Waldshut-Tiengen
    OB Richard Arnold, Stadt Schwäbisch Gmünd
    OB Alexander Baumann, Stadt Ehingen
    OB Michael Beck, Stadt Tuttlingen
    OB Matthias Braun, Stadt Oberkirch
    OB Uli Burchardt, Stadt Konstanz
    OB Wolfgang Dietz, Stadt Weil am Rhein
    OB Udo Glatthaar, Stadt Bad Mergentheim
    OB Jürgen Großmann, Stadt Nagold
    OB Hartmut Holzwarth, Stadt Winnenden
    OB Bernhard Ilg, Stadt Heidenheim an der Brenz
    OB Michael Jann, Stadt Mosbach
    OB Margret Mergen, Stadt Baden-Baden
    OB Stefan Mikulicz, Stadt Wertheim
    OB Klaus Muttach, Stadt Achern
    OB Julian Osswald, Stadt Freudenstadt
    OB Jürgen Oswald, Stadt Weinstadt
    OB Hans Jürgen Pütsch, Stadt Rastatt
    OB Daniel Rapp, Stadt Ravensburg
    OB Helmut Reitemann, Stadt Balingen
    OB Peter Rosenberger, Stadt Horb am Neckar
    OB Stefan Schlatterer, Stadt Emmendingen
    OB Edith Schreiner, Stadt Offenburg
    OB Sebastian Schrempp, Stadt Rheinstetten
    OB Toni Vetrano, Stadt Kehl

    Landrat Joachim Walter, Landkreis Tübingen
    Landrätin Stefanie Bürkle, Landkreis Sigmaringen
    Landrat Reinhard Frank, Main-Tauber-Kreis
    Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Landkreis Rottweil
    Landrat Günther-Martin Pauli MdL, Zollernalbkreis, Balingen
    Landrat Klaus Pavel, Ostalbkreis, Aalen
    Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Landkreis Freudenstadt
    Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Landkreis Karlsruhe
    Landrat Heinz Seiffert, Alb-Donau-Kreis, Ulm
    Landrat Lothar Wölfle, Bodenseekreis, Friedrichshafen

  4. Raunsky Says:

    Was man schwarz auf weiß besitzt…..
    Ausreden zwecklos!!!

  5. Dorfschantle Says:

    Welche Meinung hat eigentlich MdL Stefan Teufel (CDU) zur Belastung des Kreishaushalts als Folge von Merkels illegaler Asylpolitik?

  6. Pegasus Says:

    Ich denke der will nur die Kritiker ein wenig beruhigen. Er steht weiterhin zu Merkels Flüchtlingspolitik. Er hat auch die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen gefördert, damit die Bürger nicht massiv mit Flüchtlingsgruppen konfrontiert werden. Der Bürger hat auf diese Weise den Eindruck, das ist ja alles nicht so schlimm.
    Der Michel interessiert sich auch nicht dafür das Rentner eine Durchschnittsrente von 830 Euro und eine siebenköpfige Flüchtlingsfamilie, wenn sie
    als Flüchtlinge anerkannt wurden, ca. 4600 Euro erhalten!
    Wenn der Kreis Rottweil geschätzt 1500 Flüchtlinge beherbergt, dann entstand für jeden Flüchtling ein Kostenaufwand von ca. 11.000 €. Werden die Flüchtlinge später dann noch anerkannt, dann explodieren die Kosten massiv. Aber die Arbeitnehmer gehen anscheinend ganz gerne für die Unterstützung der sogenannten Flüchtlinge später in Altersarmut!

  7. ewing Says:

    Die Liste der Merkelergebenen bitte gut aufbewahren-
    für später!

  8. Pegasus Says:

    Interessant von Michel ist dieser Satz: „Die Bürger, aber auch wir davon betroffenen Behörden, haben kein Verständnis dafür, dass hier dem geltenden Recht keine Umsetzung folgt“. Hier meint er natürlich die lasche Abschiebepolitik. Hat er sich jemals geäußert über den Grundgesetzbruch Artikel 16 GG, Asylgesetz von Merkel?
    Hätte man sich von Anfang an, an geltendes Recht gehalten, hätten wir die Flüchtlingsproblematik überhaupt nicht, auch unter dem Gesichtspunkt von Massenvergewaltigungen und anderer krimineller Straftaten von Flüchtlingen. Für diese Gesetzesbrüche und ihre negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft werden hoffentlich die Merkel und ihre Mitläufer eines Tages strafrechtlich zur Verantwortung gezogen!

  9. Oskar A. Says:

    Und im Mordfall der ermordeten Frauen in Freiburg in Hoheit des grün ergebenen OB’s tut sich auch nichts. Im Zusammenhang mit Fahrraddiebstählen wird immer wieder der Stadtteil Wiehre und das Ufer der Dreisam genannt. Hier führte auch der nächtliche Heimweg der ermordeten Studentin vorbei. Und die Spur mit dem Hörsaal brachte auch nichts. Schon seltsam!

  10. Oskar A. Says:

    Welcher Teil der Bevölkerung von Freiburg hat es denn so mit Fahrrädern? Wieder neue Straftaten.
    http://www.badische-zeitung.de/unbekannter-loest-schnellspanner-an-fahrraedern-und-schneidet-bremsleitungen-durch

  11. Oskar A. Says:

    @ Dorfschantle,

    ist dem St. T. inzwischen sein ewiges Dauergrinsen vergangen? Hoffentlich!

  12. ebbele Says:

    Tip an unseren Landrats-Michel:

    Ruf doch mal deinen Freund Kauder an,
    der hat doch den guten Draht zur FührerIn !

  13. ebbele Says:

    Bald wird unser Michele feststellen,
    was keinem deutschen Michel verborgen sein kann:

    der gute Draht von Volker ist die Kette an die er gelegt wurde – wau wau

  14. ebbele Says:

    Bürger der Landkreise von RW und TUT !

    Wollt ihr weiter gelinkt und angelogen werden, Euer Dasein in Trübsal fristen mit einer schwarzen und unheimeligen Zukunft vor Augen – dann gebt bei der nächsten Wahl Eure Stimme dem Ketten-Kauder !

  15. Dorfschantle Says:

    @ewing
    Die Liste der Merkel-Ergebenen stelle ich rechtzeitig der AfD-Spitzenkandidatin für Baden-Württemberg zur Verfügung. Dr. Alice Weidel wird die darauf verzeichneten SchleimerInnen mit Vergnügen zerpflücken. Ich freue mich jetzt schon drauf.

  16. Gegen Links Says:

    Es ist lobenswert, wenn endlich auch von amtlicher Seite über die Kosten und der rechtlichen Würdigung der desaströsen Entscheidungen unserer Bundeskanzlerin gesprochen wird.
    Fast noch schlimmer finde ich die sozialen Veränderungen, die längst eingesetzt haben, und die durch die Integrationsverweigerung von fast allen Moslems verursacht werden. Christen wurden in allen heute moslemischen Ländern, milde gesagt, vertrieben, oder man ist noch dabei, Fakten zu schaffen.
    Längst ist bewiesen, dass Christen in Asylbewerberheimen massiv angegangen werden, aber hierzu wird nur selten berichtet.
    Wenn nicht schleunigst alte Werte wieder hergestellt werden, das Asylgesetz geändert wird, und nicht alle abgelehnten Asylbetrüger, und kriminelle Migranten, unverzüglich und für immer abgeschoben werden, wird der Islam unser Land und Europa drastisch verändern.

  17. Julia Says:

    schön gesagt „Gegen Links“
    Nur:

    Es ist zu spät !

    Da lässt sich nichts mehr machen!

    Die nächste Wahl bringt die gleichen Fratzen wie gehabt,dies in diversen Koalitionen.Das Pack klebt eben an den bequemen Sesseln!

    Ein paar Bürger werden auch weiterhin „schanteln“ jedoch leider ohne jegliche Außenwirkung,im Gegenteil,aufmüpfige Bürger werden mundtot gemacht und verfolgt.

    Traurig aber wahr.

  18. ewing Says:

    @Dorfschantle

    Das ist schon mal ein schöner Anfang. Da geht aber noch
    viel mehr!!!!

  19. Julia Says:

    Nein Leute !

    Lasst euch nicht von diesem „Volksvertreter“ verarschen!

    Der will wiedergewählt werden,sonst nichts!

    Da wird eben Kreide gefressen und mal kurz auf Volkes Wille reagiert und zur Not mal eben ein paar AfD Thesen geschwungen.

    Dies nur um zu signalisieren “ Wir nehmen die Sorgen und Nöte der Bürger wahr “ –

    Alles Mummenschanz und Taktik um den dummen deutschen Michel weiter im Dämmerzustand zu halten ( und sich selbst im Staatsdienst )

    Nichts haben diese Hohlbirnen kapiert!

    Diese Taktiken lassen sie sich von Beraterfirmen und Lobbyisten eintrichtern um sich für die anstehenden Wahlen zu wappnen!

    Das ist alles,die üblichen Lügen und Vertuschungsaktionen wie immer.
    Am Ende steht der dumme Michel am Wahlstand und freut sich über einen Luftballon oder einen Kuli den er von diesen Lumpen in die Hand gedrückt bekommt!

    DAS steckt hinter diesem durchsichtigen Wendehalsmanöver!

    Hier wird doch keiner so blöde sein und auf diesen Käse hereinfallen ?

  20. Pegasus Says:

    Der Schlüssel zur Rettung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtstaats liegt in Brüssel bei der EU. Diese hat praktisch alle Krisen, Kriege und Sanktionen unterstützt oder gar selbst ausgelöst oder voran getrieben.
    Sie versucht mit allen Mitteln, wie auch z.B. die gewollte Flüchtlingszuwanderung, nationale Strukturen, den Zusammenhalt und Zugehörigkeit zu einem Volk zu zerstören, um ihr Ziel der „Vereinigten Staaten von Europa“ zu verwirklichen.
    Wird diese EU zerschlagen oder so wie es heute aussieht wird sie sich selbst zerlegen, wie das Römische Reich oder die UDSSR, dann kann endlich ein Neubeginn erfolgen.
    Hier wird ein interessanter Vergleich der ehemaligen UDSSR mit der jetzigen EU gezogen mit verblüffenden Ergebnissen.
    http://pit-hinterdenkulissen.blogspot.de/2013/02/eu-und-sowjetunion-ein-absurder.html

  21. ebbele Says:

    Dorfschantle fragt sich, was wohl Stefan Teufel dazu sagt?

    Nun MdL Teufel vertritt – im persönlichen Gespräch – hinter vorgehaltener Hand AfD-Positionen.

    In der Öffentlichkeit agiert er jedoch, wie fast alle Schwarz-Basis-Leute, linientreu – ganz wie Staserika es von ihm erwartet.

    Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden, Angst vor der Medienhetze, Angst den gut dotierten Job zu verlieren
    ja mit solchen Leuten ist EIN Staat zu machen –
    JAAAA : BRDDR !

  22. ebbele Says:

    Ihr CDU-Land- Stadt- Gemeinde- und Ortschaftsräte:

    Ihr mögt Euren Kauder loben, wegen der angeblichen Wohltaten aus Berlin die Ihr ihm zuschreibt …

    dabei ist es ein Schweigegeld, damit Ihr nicht die Verbrechen der Regierung – gegen Volk und Heimat – öffentlich macht.

  23. Pegasus Says:

    Ein Beispiel wie wenig Politiker wissen und trotzdem das Schicksal Millionen von Menschen bestimmen
    CDU-Politikerin Julia Klöckner blamiert sich bei Jauch.
    http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_79645842/wer-wird-millionaer-julia-kloeckner-blamiert-sich-bei-guenther-jauch.html

    Auch beim Rententalk bei der Illner zeigt sich wie wenig die Politiker sich mit den Alltagsproblemen der Bürger auskennen. Sie können nur dumme Ratschläge geben und letztlich interessieren sie sich eben nicht für die Lebensschicksale der Menschen , die sie selbst mit ihrer Politik (AGENDA 2010) verursacht haben.
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_79647032/zdf-talk-von-maybrit-illner-zur-rente-die-schicksale-beruehrten.html

  24. Schantle Says:

    Wie SPD, Linke und Grüne Abschiebungen verhindern

    https://www.welt.de/politik/deutschland/

  25. Aden, Gerhard,Dr.med. Says:

    Landrat Dr. Michel hat schon bei der Freisprechungsfeier vor ca. 4 Wochen in Oberndorf in ähnlicher Weise auf die Flüchtlingsproblematik hingewiesen, wurde nur nicht in der
    Presse erwähnt. Ich saß neben ihn und habe ihm anschließend zur Rede gratuliert.

  26. Schantle Says:

    Danke für Info!


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