Winfried Scheidel kokst Weihnachts-Schnee

31. Dezember 2016

Rottweil. Im Bote heute halluziniert Winfried Scheidel über Schnee in Rottweil früher von November bis Februar. Diese Märchen hört man öfter, und natürlich geht es um die grüne Klimaschwindel-Gehirnwäsche. In Wirklichkeit gab es viel mehr grün-braune Weihnachten als weiße. Zuerst Scheidel:

Älteren dürfte angesichts der derzeitigen Witterung die Winterzeit ihrer Kindheit in den Sinn kommen. Da war zwischen Anfang Dezember und Mitte Februar fast durchgehend Dauerfrost angesagt. Der ab Ende November gefallene Schnee diente selbst in dem mit einigermaßen attraktiven Hügeln nur spärlich ausgestatteten Kreisgebiet als solide Grundlage für ein durchaus spaßiges Wintersportvergnügen.

Mal abgesehen, dass es die letzten Tage mit bis minus 10 Grad in der Nacht auch nicht gerade heiß ist, weiße Weihnacht ist eine Schimäre:

Typisch für Bayern ist die grüne Weihnacht!
Gab es früher öfters weiße Weihnacht?
Mythos von der weißen Weihnacht!
Weiße Weihnacht gab es früher auch nicht öfters!
Weiße Weihnachten höchstens alle drei Jahre!
Weiße Weihnacht oft unerfüllter Wunsch!
Warum wir von weißen Weihnachten träumen!

Also sich bitte mal informieren, Herr Scheidel, vor man die immer gleiche Schindmähre die Stadt runtertreibt. Oder ist Rottweil die Schneehauptstadt in Deutschland gewesen? Der Bote hatte ja früher mal ein eigenes Archiv, wo man die alten Blätter hätte nachlesen können, aber sie haben sogar auch in Oberndorf alles in den Müll geworfen, dann kann man die Vergangenheit besser zurecht biegen!

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8 Antworten to “Winfried Scheidel kokst Weihnachts-Schnee”

  1. Proton Says:

    Meine Oma sagte immer in den 50 ern:

    „Weihnachten im Klee und Ostern im Schnee“.

    Nix hat sich geändert.

  2. hanswurst Says:

    Unsere Schöpfungsretter wünschen sich so ein Wetter wie 1430, sogar mit Wölfen ums Haus… ganz natürlich…..wie früher…..

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimakatastrophe-im-mittelalter-europas-haertestes-jahrzehnt-a-1126832.html

  3. ewing Says:

    Nächste Woche bekommt dieser Scheidel seinen Schnee, vielleicht ist er dann zufrieden.

    Im Übrigen steht nach den Neuesten Klimadaten schon jetzt fest, dass der Januar 2017 der wärmste seit Menschengedenken wird.

    Euch allen einen guten Rutsch!

  4. hanswurst Says:

    1816/1817: 2 Jahre ohne Sommer. Mit einem solchen Vulkanausbruch ist alle paar hundert Jahre zu rechnen, vielleicht schon morgen, dann wünschten wir uns das schöne Wetter von heute zurück……

    http://www.nzz.ch/zuerich/entdeckung-der-letzten-hungersnot-1.18671417

  5. Normalverbraucher Says:

    Es stand am 1.12. im Schwabo unter dem Titel: Zugspitze Watzmann und ihre steinernen Freunde schlagen zurück:
    … Eine Gesamtlast von 62 Billionen Tonnen ( Eis) hatte die Berge hatte die Berge in den Boden gedrückt.dann floß alles weg, innerhalb von nur 3000 Jahren…
    Ergibt einen Eisverlust im Mittel von 20 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das das Abschmelzen sicher nicht einen Impulsfunktion gleicht, war die Verlustrate im Maximum mindestens das Doppelte. Wenn heute schon der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, wie haben das Ötzi und Co geschafft, obwohl es doch viel weniger von denen gegeben hat?

  6. VB Says:

    Unser Schwabo wieder, zum Glück braucht man diesen Quark nicht abonnieren und am Leben erhalten!
    Die weitere Schmierpresse wirft man ungelesen in die blaue Tonne da ein Hinterladermöchtegernblättchen mit paar berenteten Laiendarstellern.

  7. Schantle Says:

    Klippeneck heute morgen 2 Grad plus, Rottweil 8 Grad minus!

    Stationen:

    http://wetterstationen.meteomedia.de/map=Baden-Wuerttemberg

  8. Schantle Says:

    Jakutsk/Sibirien minus 37°
    Tahiti 30° plus
    Eureka/Kanada minus 32°
    Rio 30° plus

    Amundsen-Scott South Pole Station im Südpol-Sommer
    minus 26°


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