Dornhan: Neues von der Windmühlen-Mafia

12. Januar 2017

Kreis Rottweil. Das grüne Landratsamt Rottweil hat die von der EnBW geplante Windkraftanlage im „Kalten Feld“ auf Dornhaner Gemarkung genehmigt. Näheres zum aktuellen Schwindel im Kommentar!

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8 Antworten to “Dornhan: Neues von der Windmühlen-Mafia”

  1. Schantle Says:

    Sulz a. N.
    Anlage fürs „Kalte Feld“ genehmigt
    Von Marzell Steinmetz 11.01.2017 – 17:56 Uhr

    Das Landratsamt Rottweil hat die von der EnBW geplante Windkraftanlage im „Kalten Feld“ auf Dornhaner Gemarkung genehmigt. Für zwei weitere Anlagen auf Sulzer Gebiet ist noch nichts entschieden worden.

    Sulz/Dornhan. Für die Windenergieanlage zwei und drei hat der Sulzer Gemeinderat das Einvernehmen versagt (wir berichteten), zuletzt für das Windrad, das Reinau nahe kommt. Die Stadt Sulz hatte dazu ein Gegengutachten erstellen lassen, nach dem die „bedrängende Wirkung“ eines 230 Meter hohen Bauwerks für die Bewohner der Reinau unzumutbar ist. Das zuvor vorgelegte Gutachten der EnBW war zu einem anderen Ergebnis gekommen. Der Knackpunkt ist: Sind das Brachfeld und die Reinau als geschlossene Wohnsiedlungen oder als Außenbereiche zu betrachten? Bei außenstehenden Wohngebäuden gilt ein geringerer Abstand.

    In baurechtlicher Hinsicht seien Brachfeld und Reinau bisher als Außenbereiche gesehen worden, teilt Hermann Kopp, Erster Landesbeamte und Landratsstellvertreter, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Er tendiert dazu, zumindest Reinau nicht als eine zusammenhängende Bebauung zu betrachten. Er räumt aber mit Blick auf die Genehmigungsfähigkeit der zwei Sulzer Anlagen ein: „Der Fall ist schwer zu entscheiden.“ Wann das Landratsamt die Prüfung abgeschlossen hat, kann er nicht einschätzen. Bis Ende Februar werde es auf keinen Fall eine Entscheidung geben.

    Für die Errichtung einer Windkraftanlage im „Kalten Feld“ hat das Landratsamt Ende vergangenen Jahres die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Das gemeindliche Einvernehmen der Stadt Dornhan liege vor. Auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist verzichtet worden. Nach einer Vorprüfung des Standorts sei dies nicht mehr für erforderlich gehalten worden.

    Die Initiative „Weckruf – Dornhaner Windkraftgegner“ will das Windkraft-Projekt der EnBW nach wie vor verhindern. „Wir werden Windkraft in Dornhan nicht akzeptieren“, sagt Sprecher Peter Heimberger und kündigt an, eine Musterklage anzustreben. Kopp sieht einem Rechtsstreit gelassen entgegen: „Ich bin mir sicher, dass unsere Entscheidung halten wird.“

    Die Stadt Dornhan will eine Konzentrationsfläche für Windkraft auf dem „Kalten Feld“ ausweisen. Sulz verzichtet darauf – und schlage damit einen „riskanteren Weg“ ein, findet Kopp. Die Sulzer Rechnung ginge allerdings auf, wenn das Bundesamt für Flugsicherung argumentiere, dass zehn Kilometer rund um das Drehfunkfeuer zur Navigation keine Anlage gebaut werden dürfe.

    Nicht nur in Dornhan und Sulz rührt sich Widerstand gegen Windkraft im Landkreis Rottweil: „Wir haben kein einziges Verfahren ohne Konflikte“, so Kopp. Gründe dafür seien entweder Naturschutz, Bürgerproteste oder Investoren, die sich um Flächen stritten.

    EnBW-Projektleiter Michael Volz ist von dem Sulzer Gemeinderatsbeschluss, das gemeindliche Einvernehmen für beide Windenergieanlagen zu versagen, überrascht worden. Wie es nun weitergehe, könne er im Moment nicht sagen. Wirtschaftlich wäre es jedenfalls rentabler, die EnBW könnte alle drei Anlagen in einem Zug bauen. Der Zeitfaktor spielt aber auch noch eine Rolle: Je später die Windräder ans Netz gehen, umso geringer könnte die Förderung ausfallen.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.sulz-a-n-anlage

  2. Schantle Says:

    Diese Monsterwindräder sind inzwischen auch im Betrieb. Muss erst mal hin zum Fotografieren. Derzeit lebensgefährlich. Eisbrocken können 600 Meter weit fliegen!

    https://rottweil.wordpress.com/2016/10/09/premium-auerhahn-killerweg-tennenbronn/

  3. Schantle Says:

    Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende

    Die Regierung schlampt in der Energiepolitik. Zu dem Schluss kommen Prüfer. Sie werfen dem Ministerium von Sigmar Gabriel grobe Mängel und teure Fehler vor.

    „Elementare Fragen wie ,Was kostet die Energiewende den Staat?‘ oder ,Was soll die Energiewende den Staat kosten?‘ werden nicht gestellt und bleiben unbeantwortet“, schreiben die Prüfer in dem Dokument. Ihre Kontrollen zeigten, dass die Frage nach der Bezahlbarkeit der Energiewende „noch nicht den ihr zukommenden Stellenwert“ habe. Der Bundesrechnungshof sehe das Risiko, dass es immer teurer werde, die Energiewende nach vorne zu treiben..

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/

  4. Häberle Says:

    Karl Peter Krause zeichtnet ein klare Bild dieses Irrsinns.

    http://www.eike-klima-energie.eu/2017/01/12/bitte-zahlen-klimaschutz-kostet/

    Zu BaWü ist wohl gerade das Hauptummelfeld der Wind-Mafia:

    „In Schwachwindgebieten dagegen ziehen Investoren den Kürzeren. An sich. Denn eben darum gibt es für sie eine Sonderregelung („Referenzertragsmodell“). Der Sinn: Je schwächer der Wind, desto höher die Subvention. Warum? Weil sonst im Binnenland keine WKA mehr gebaut würden. Das gilt vor allem für Baden-Württemberg, wo es die 10H-Regelung (noch) nicht gibt – anders als in Bayern und Sachsen, wo diese Regelung den Ausbau massiv beschränkt. Daher konzentrieren sich die WKA-Bauer jetzt besonders auf Baden-Württemberg, solange dort diese Regelung nicht ebenfalls eingeführt ist. Geplant und errichtet wird hier „auf Deubel komm’ raus“.“

  5. dr kurz Ma Says:

    @ Schantle:

    Man würde sich von dir etwas mehr Wirtschafts-News wünschen. In Schramberg muss ein großer, traditionsreicher Betrieb 150 Mitarbeiter entlassen, aber hier kann man davon kein Wort lesen.

    Obwohl Merkel und Kauder direkt daran schuld ist, denn die Jobs gehen verloren, weil sich der Betrieb auf E-Mobilität ausrichten will.
    Wenn dieser Elektrowahn weitergeht, ist das nur ein Vorgeschmack, dann werden viel mehr Betriebe Massenentlassungen vornehmen müssen oder ganz Pleite machen.

    Leider sieht man hier fast nur noch Berichte über Ausländer. Über die Wirtschaft liest man immer weniger!

  6. Schantle Says:

    dr kurz Ma,
    ja, aber mir ist Schramberg nicht entgangen, bringe wahrscheinlich noch was, weiss aber noch nicht genug. hgears etc. muss ich erst noch angucken.
    Energie, Klimaschwindel, HK, Mahle etc. sind übrigens auch Wirtschaftsthemen erster Ordnung.

  7. VB Says:

    Ein klassischer Vorzeigebetrieb war dieser Laden noch nie, vor paar Jahren konnte man im Automatensaal regelrecht Schlittschuhlaufen so rutschig war es da und von der bunt gemischten Belegschaft ganz zu … Schramb.-Sulgen halt!


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