Stefan Weidle: Intelligenz aus Villingendorf

15. Januar 2017

Kreis Rottweil. Aus Villingendorf kam schon viel Leserbriefgeist nach Rottweil (z.B. Anti-Knast). Ein top Intelligenzler aber ist anscheinend Stefan Weidle. Er schreibt als „freier technischer Redakteur“ frisch von der Leber über alles, was er nicht kapiert. Am 3. Januar hat er aus seinem Hirn-Zwischenlager Atommüll entsorgt, und das war das Ergebnis:

weidle

Nun lieber Stefan, die Energiekonzerne haben nicht nur Kernkraftwerke, sondern Kohle-, Wasserkraftwerke und so weiter. Sie haben zwar viele Milliarden kassiert, die sind aber nicht, wie naive Dummerle glauben, im Tresor im Keller, sondern längst ausgegeben. Man musste seit 1950 ja auch mal neue Hochspannungsleitungen legen, neue Kraftwerke bauen und alte reparieren. Sie mussten hunderte Milliarden Euro für Steuern und für die Löhne von Hunderttausenden Arbeitern und Angestellten blechen.

Dazu wurden Milliarden an Dividenden ausgezahlt, aber kaum an kapitalistische Aktionäre, wie du glaubst, sondern gleichfalls an den Staat. Ein Energieunternehmen wie die ENBW gehört ja heute noch zu 99 Prozent der öffentlichen Hand, und die Besitzer der RWE zum Beispiel sind im Ruhrgebiet und NRW ebenfalls großteils das Land und die Großstädte dort, die jetzt jammern, dass die Dividenden schmelzen, weil die doofe Merkel die doofe Energiewende befohlen hat.

Und genau weil der Staat das Geschäft der Energieversorger schwer geschädigt und Teile kaputtgemacht hat, wäre es nur recht und billig, wenn die Merkel Milliarden-Entschädigungen blechen müßte.

Die Entsorgung der Atomkraftwerke würde übrigens nicht hunderte Milliarden Euro kosten, sondern viele Billionen, denn geht es nach dem grünen Wahnsinn, wird jedes Staubkorn aus der Kantine und vom Parkplatz eines AKW mit der Zahnbürste abgewischt und kriegt einen extra Bunker, der zehn Millionen Jahre stehen bleiben muss. Für jedes Atom aus dem inneren Teil wird sogar ein 50 km-dicker Bunker gebaut werden müssen.

Nachdem also die Energiekonzerne keine hunderte Milliarden Euro im Keller haben, gibt es nur zwei Möglichkeiten! Entweder die Energiefirmen gehen sofort pleite oder der Strompreis muss ab sofort auf 100 Euro/kWh hoch, und das zahlen alle Stromkunden im ganzen Land. Oder die Bürger zahlen sowieso alles gleich mit ihren Steuern. Oder beides! Was anderes gibt es nicht?

Doch! Man müsste nur die ganzen grünversifften Politiker zum Teufel jagen, die Subventionen für Wind und Solar streichen und die AKWs weiter laufen lassen. Dann haben wir billigen Strom und die Entsorgung entfällt. Die französischen Gewerkschaften in Fessenheim sind nicht so blöd wie unsere Gewerkschaftshammel, die den grünen Rattenfängern nachlaufen. Die Franzosen haben gerade einstimmig  beschlossen, Fessenheim weiter laufen zu lassen! Guck da!

Vielleicht würdest auch du als „freier technischer Redakteur“ mit etwas Logik mehr Geld verdienen? Blödsinn ist nicht nachhaltig!

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6 Antworten to “Stefan Weidle: Intelligenz aus Villingendorf”

  1. Schantle Says:

    Gestern hat Stefan Weidle übrigens wieder einen Kracher zur EU-Bankenrichtlinie geschrieben.

  2. BachNaDriver Says:

    Blödsinn ist nicht nachhaltig? Muss ich widersprechen… Siehe NRWZ und Schwabo wie nachhaltig die sind !

  3. Klabautermann Says:

    Hätte man die ganzen Pumpen und die anderen Anlagen

    in den Atomkraftwerken aus Reintitan gebaut, hätte man

    die Sorge um die „Entsorgung“ nicht.

    Titan wird nicht „radioaktiv“ !!!

    Ansonsten gilt: Strom kommt aus der Steckdose!!!

  4. Dorfschantle Says:

    @Klabautermann
    Kompliment für die technische Kompetenz auf diesem Blog!

  5. Klabautermann Says:

    @ Dorfschantle

    Ich habe mich sehr lange Zeit mit dem Metall TITAN

    auseinandergesetzt.

    Und ich kann mit Genugtuung sagen, daß ich es sehr

    als Bereicherung empfunden habe den TITANPAPST

    von Deutschland kennen gelernt zu haben.

    Dieser hervorragende Ingenieur hatte auch eine

    Kugelsichere Schutzwest aus TITANWOLLE bei der Polizei

    vorgestellt.

    Alles ist aus Kostengründen gescheitert.

    Die Folgekosten sind um ein mehrfaches höher.

    Wo bleibt die Fachkompetenz ???

  6. Normalverbraucher Says:

    Da die Politik bestimmt, wie sich dieses Land aus der Atomwirtschaft verabschiedet, werden auch die Kosten dafür von diesen Intelligenzbestien bestimmt. Und da die Kosten indirekt proportional zur Menge des eingesetzten Hirnschmalzes und proportional zur Menge der eingesetzten Ideologie sind, wird bestimmt die teuerste Lösung gewählt werden, siehe Asse.warum also soll die Wirtschaft für die Folgen der Politikerinteligenz zahlen?


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