KZ Dautmergen „bei Rottweil“

27. Januar 2017

Rottweil. Das dürfte Leute wie Himmelheber und den CDU-Teufel freuen. Rottweil heute im Sächsischen Landtag – grottenfalsch zwar, aber immerhin:

Der Zeitzeuge Jacek Zieliniewicz aus Polen wird die Gedenkrede im Landtag halten. Der 90-Jährige ist häufig an deutschen und polnischen Schulen unterwegs, um über seine leidvollen Erfahrungen während des Nationalsozialismus zu sprechen. Er wurde 1943, im Alter von 17 Jahren, zunächst nach Auschwitz-Birkenau, später in das Konzentrationslager Dautmergen bei Rottweil gebracht.

Guck da! Im nördlichen Gäu soll bald in jedem Kuhnest ein KZ gewesen sein. Je weiter das Dritte Reich weg ist, desto mehr finden die sündenstolzen Erinnerungsprofis vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, die jetzt sogar eine Vollzeitstelle kriegen, wie der CDU-Teufel berichtet. Guck da.

Darum zum wiederholten Mal für alle, die nix wissen, Rottweil hatte mit diesen Ölschiefer-Arbeitslagern nix zu tun, keines lag im Kreis Rottweil, und Dautmergen liegt auch nicht „bei Rottweil“.

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8 Antworten to “KZ Dautmergen „bei Rottweil“”

  1. Schantle Says:

    Sündenstolz!

    „Warum sind wir so gerne schuld?“ fragte das Debattenmagazin „Cicero“ unlängst. Guter Punkt. Die Neigung jedenfalls bestimmter Milieus, die Verbrechen des Nationalsozialismus für singulär, gewissermaßen für unübertrefflich zu halten, hat schon öfters für Irritationen gesorgt, sogar im Ausland. Der Philosoph Hermann Lübbe nannte das Phänomen den „Sündenstolz der Deutschen“, die zu ihren Untaten stünden wie zu sportlichen Höchstleistungen. Bloß war schwer erklärbar, weshalb Deutschland diesen Stolz gepachtet hätte. Andere Staaten mit beachtlichen Völkermord- und Kriegsverbrechenleistungen besitzen dafür kein Faible. Man frage mal in Japan nach. Auch die massenvernichtungsmäßig sehr effektiven Genossen Stalin und Mao stehen noch immer auf vielen Sockeln.

    Beim Weltkriegskulturkampf sind die Fronten übersichtlich. Die Lesart, dass Deutschland, neben der Schuld am Zweiten Weltkrieg, auch die alleinige – oder wenigstens hauptsächliche – Schuld am WK I trüge, genaugenommen schon den französisch-deutschen Waffengang 1870/71 zu verantworten hätte, entstammte dem Arsenal der Nachkriegslinken. Sie und eine ihr affine Historikergilde hatten sich zeitweise das Deutungshoheit über jüngere deutsche Geschichtsläufte angeeignet.

    Weshalb Sozialdemokraten, Gewerkschaften, Linksliberale, Teile der Kirchen, der Lehrer- und Hochschullehrerschaft und die Kommunisten sowieso keine Zweifel daran duldeten, dass der deutsche Militarismus, die Industrie sowie das kleine und große Bürgerpack alles verbockt hatten (gern langte man bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück und erklärte Stechschritt-Preußen zur Wurzel sämtlichen Übels), lag auf der Hand. Je mehr Schuld man reaktionären Kräften in die blankgewichsten Knobelbecher schieben konnte, desto heller glänzte der Stern der fried- und freiheitsliebenden Linken. Genossen, die über Linksfaschismen wie den Stalinismus oder den Maoismus allerdings ungern diskutierten.

    http://www.achgut.com/suendenkreuzfahrt

  2. Schantle Says:

  3. ewing Says:

    Also bitte: Dautmergen liegt genauso wie Bisingen immer noch im Zollernalbkreis.

    Das ist die grosse Schuld der Zollernalbkreisbewohner, die von keinem Himmelheber der Welt weggenommen werden darf.

    Hat den Rottweil nicht Eigenes zu bieten um schuldig zu sein?

  4. Bergbewohner Says:

    Bei uns hier rennen ganze Kolonnen sensationsgieriger, gelangweilter Gaffer durch die Wälder, um noch einige Betonstummel zu sichten. Es ist die Faszination des Schreckens und ihre Phantasie, die die Leute anzieht. Das sind die gleichen Typen, die bei Verkehrsunfällen auf den Brücken stehen. Der Jagdpächter sollte Eintritt verlangen oder die Pacht reduzieren.

  5. ebbele Says:

    Wenn in Auschwitz wenigstens Betonstummel vorhanden wären …

    Nichts dergleichen !

    Lt. Fritjof Meyer, leitender Spiegel-Redakteur anno 2002, fanden die Vergasungen in zwei bereits abgerissenen Bauernhäusern statt, was absolut im Widerspruch zur bisherigen Auschwitz-Story steht.
    Wer also heute Auschwitz besucht kann dort gar keine Gaskammer mehr besichtigen, was aber wird den Besuchern dort erzählt und gezeigt ?

    http://www.journalalternativemedien.info/geschichte/mensch-meyer-ein-abgesang-auf-die-offenkundigkeit/

    Ermittlungen wegen Volksverhetzung sah sich Meyer, obwohl angezeigt, seltsamerweise nie ausgesetzt.

    http://www.concept-veritas.com/nj/04de/zeitgeschichte/fmeyer1.htm

    Widersprüche über Widersprüche !

    Ein gesunder Menschenverstand muß angesichts solcher Ungereimtheiten Zweifel bekommen.

    Um weiteres Nachdenken und Grübeln darüber zu unterbinden, ja dafür gibt’s den §130 Volksverhetzung und die Drohung mit bis zu fünf Jahren Haft.

  6. ebbele Says:

    Also werte Leser des Rottweil-Blog !

    Das oben Gesagte bitte nicht zur Kenntnis nehmen und was NS-Zeit, KZ’s und Auschwitz angeht, weiterhin gedankenlos das wiedergeben und resümieren, was uns von Kindesbeinen an Tag und Nacht eingetrichtert wurde.

    Denn was Euch in Schule und über die Medien gesagt und gepredigt wurde ist die Wahrheit und nicht als die Wahrheit, gell ?

  7. ebbele Says:

    „Die Arbeit der Gedenkstätten ist ein wesentlicher Beitrag zur politischen Bildung. Die Erinnerung an Gewalt und Terror der NS-Diktatur ist aktuell besonders wichtig, da es in der Bevölkerung wieder starke Tendenzen gibt, diesen fatalen Teil der deutschen Geschichte zu verharmlosen. … Dabei ist der lokale Bezug für die Bürgerinnen und Bürger und gerade auch für junge Menschen besonders eindrücklich. … Im Sinne unserer Zukunft müssen wir gegen das Vergessen angehen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Teufel.

    Nur Herr Teufel, das blöde daran ist, daß Eure Erinnerung sehr, sehr einseitig ist und Ihr wichtige Informationen, die eine Relativierung deutscher Schuld und Sünde bzw. „Verharmlosung“ – wie ihr es nennt – zur Folge hätten einfach unterdrückt bzw. unter den Teppich kehrt.

    Zudem gab es auch alliierte Kriegsverbrechen am deutschen Volk, genauso wie jüdisch-zionistische Kriegshetze, die man nicht VERGESSEN sollte.

    Euer Beitrag zur politischen Bildung ist somit, kurzgefaßt :

    ! NICHT EHRLICH !

    Ich, ich aber will mich nicht länger von Lügnern über deutsche Geschichte belehren lassen !

  8. ebbele Says:

    Einer dieser jüdisch-zionistischen Kriegshetzer war :
    Ilja Ehrenburg

    http://www.peter-rathay.de/Heimat/ehrenburg_Ilja.htm

    „Ilja Ehrenburg zählte schon im Dezember 1944 sechs Millionen jüdische Opfer, wobei er alle in deutsche Gewalt gefallenen Juden für tot erklärte. Seither, für zwei Generationen, diente die horrende Zahl als ‚Keule‘ (Walser) gegen das deutsche Tätervolk, dem ein derart dimensionierter Genozid doch nicht verborgen geblieben sein konnte: Immer noch Kriegspropaganda.“, so wiederum Fritjof Meyer.

    Interessant ist zum 27.Januar, dem Tag der sowjetischen Einnahme von Auschwitz, auch folgendes:

    „Im [sowjetischen] Kommissionsbericht, der ersten Information für die Welt über das befreite Auschwitz, steht kein Wort davon, daß dieses ein Ort der Judenvernichtung war.“


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