Windmühlen auf den Dreifaltigkeitsberg!?

4. Februar 2017

spai
Region Rottweil. Man hat sich schon gewundert, dass immer bloß vom Schwarzwald die Rede war bei neuen Windrädern. Jetzt kommt auch die Alb dran, und gleich der Heilige Berg von Spaichingen – der Dreifaltigkeitsberg! Skrupellose Geschäftemacher in Balgheim, denen die Natur schnurzegal ist, wollen zusammen mit der berüchtigten Firma Enercon den Berg vollpflastern und damit die Alb von Süden her aufrollen – natürlich für die verlogene „Energiewende“! Siehe Schwäbische Zeitung im Kommentar!

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9 Antworten to “Windmühlen auf den Dreifaltigkeitsberg!?”

  1. Schantle Says:

    3.2.1917

    Broschüre zu Windkraft schreckt Bürger auf

    Geplante Balgheimer Bürgeranlagen im Pro und Contra von Betreiber und Gegnern

    Spaichingen sz „Besorgte Balgheimer Bürger“ haben, so steht es auf der ersten Seite, eine Flugschrift erstellt und am Wochenende in Balgheim auf Papier und im Internet verbreitet. Sie hat viele Bürger schockiert: Vier Riesen-Windräder in der Nähe der Dreifaltigkeitsbergkirche scheinen – so die Fotomontagen – den Dreifaltigkeitsberg und die darunter liegenden Gemeinden Spaichingen und Balgheim geradezu zu zerschlagen. Verantwortlich zeichnet Daniel Dreizler, der in Balgheim wohnt und in Spaichingen die Firma Dreizler, Gasbrennertechnologie, leitet.

    Dem gegenüber stehen die Informationen und Visualisierungen der Firma Enercon, die die Windkraftanlagen auf Balgheimer Gemarkung als Bürgeranlagen bauen will. Projektentwickler Heiko Rüppel hat sich mit den in der Informationsbroschüre genannten Fakten beschäftigt. Sein Fazit: „Sie schürt Angst, übertreibt, macht die Leute verrückt.“ Manches sei sogar gelogen.

    Wie kann es zu ein und derselben Sache so unterschiedliche Positionen geben?

    Zwei statt vier Anlagen

    Das Wichtigste: Die Broschüre geht von vier Anlagen aus, Enercon und der Balgheimer Gemeinderat haben aber von Anfang an von zwei Anlagen gesprochen. Daran hat sich nichts geändert. Dafür würden vier mögliche Standorte untersucht. Die auf den Fotomontagen der Broschüre Richtung Denkingen stehende und die Nahe an Balgheim abgebildeten Standorte kämen vermutlich sowieso nicht in Frage. Die eine, weil man auf die Segel- und Modellflieger Rücksicht nehmen wolle, auch wenn die gesetzlichen Mindestabstände mehrfach eingehalten werden.

    Infraschall

    Die Windkraftgegner führen Infraschall, also den ganz tiefen Schall, der den Magen in Schwingungen versetzt, etwa bei Rockkonzerten oder in der Disco oder auch durch Flugzeuge oder Autos, an. Dieser gehe auch von Windkraftanlagen aus und könne krank machen. Und das sogar bei 1800 Metern Abstand. Das belegten Aussagen von Anwohnern andernorts.

    „Falsch“, sagt Rüppel: Ab 700 Metern Abstand sei der hör- und fühlbare Infraschall nicht mehr unterscheidbar von dem der Umgebung wie Wind, Wasser. In einer Studie der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg habe man ab diesem Abstand nicht mehr messen können, ob die Anlage an oder aus gewesen sei. „Die B 14 ist zigmal gesundheitsschädlicher als eine Windkraftanlage, die über 1400 Meter weg ist. Bei der Bergkirche würde man die Anlage nach den jetzigen Vorplanungen so laut wie einen Kühlschrank hören, durch den stetigen Wind also gar nicht.“ Was er allerdings einräumt, ist, dass oft auch die Angst vor Schäden tatsächlich krank macht.

    Tausende Tonnen Stahlbeton

    Die Gegner zeigen in Bildern, dass eine der geplanten Windkraftanlagen fast viermal so hoch sein werde wie der Spaichinger Kirchturm. Ein Fundament bestehe aus 6000 bis 9000 Tonnen Stahlbeton, die für immer im Boden blieben.

    Dem entgegnet Rüppel: Stimmt, eine solche Anlage sei groß und verändere das Landschaftsbild. Aber: Tatsächlich würden für das 24 Meter-Durchmesser und 3,5 Meter tiefe Fundament 134 Tonnen Stahl und 1029 Tonnen Beton verbraucht. Eine Anlage habe eine Genehmigung für 20 Jahre, danach könne nach entsprechenden Nachweisen zwei Mal fünf Jahre verlängert werden. Danach muss Enercon die Anlage vollständig abbauen und auch die Materialien würden reycled. „Nach 30 Jahren ist das Ding wieder weg, es gibt dann sicher neue Techniken.“

    Die Nähe zum Berg

    Die Kritik der Gegner: Der Spaichinger Berg werde verschandelt. Ein Ort der Stille und Besinnung für mehrere tausend Menschen jedes Jahr. Der Abstand zu den nächsten Windrädern dort betrage weniger als 800 Meter.

    Rüppel dazu: Die Standorte stünden noch gar nicht fest. Bereits der Gemeinderat in Balgheim habe festgelegt, dass es keine Standorte direkt an der Hangkante geben solle. Und: „Wir wollen 1000 Meter zur Kirche einhalten.“

    Artenschutz

    Den Artenschutz führen die Windkraftgegner an und zeigen neben schönen Bildern von Wanderfalken, Rotmilan, Schnepfe und Uhu einen zerfetzten Rotmilan, der am Fuße der Windanlage Renquishausen gefunden worden sei. Vogelschutzgebiete seien laut Landesumweltministerium Tabubereiche.

    Auch das sei nicht richtig, es sei immer eine Abwägungsfrage, wo eine Anlage gebaut werde, so Rüppel. Rotmilanpopulationen hätten in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Es gebe sogar eine Windkraftanlage bei Schopfloch, in deren Nähe inzwischen so viele Rotmilane lebten, dass eine weitere Anlage nicht mehr gebaut werden dürfe. Außerdem stünden die geplanten Windkraftanlagen im Wald. Die Gefahr für die Vögel gehe aber von Anlagen in der freien Fläche aus, weil die Tiere beim Jagen über der Fläche nach unten schauten und nicht auf Rotorblätter achteten.

    Wind und Flaute

    Kritisiert wird in der Bürgerinformation auch die fehlende Zuverlässigkeit von Windstrom. Weil keine kontinuierliche Versorgung möglich sei, „produzieren wir zu viel Strom und destabilisieren die Stromversorgung“. Deutschland müsse für teures Geld Strom exportieren, während bei Flaute Strom auch aus Kernkraftwerken importiert werden müsse. Photovoltaik im Sommer und Wind im Winter ergänzten sich hervorragend, sagt Rüppel dazu. Das Thema Speicherung sei derzeit eines der innovativsten, gerade auch im Hinblick auf E-Mobilität. Vissmann, zum Beispiel, früher klassischer Brennerhersteller, steige gerade in die Umwandlung von Strom in Gas und wieder zurück (Power-to-Gas-Technologie) ein: Das Feld biete riesige Chancen für Unternehmen. Außerdem stamme inzwischen 30 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien. Die in der Broschüre genannten 2,4 Prozent bezögen sich nur auf Windkraft und den gesamten Energieverbrauch samt Wärme und Verkehr.

    Wirtschaftlichkeit

    Die Autoren der Informationsschrift bestreiten die Wirtschaftlichkeit der geplanten Windkraftanlagen. Die garantierten Strompreise ließen einen Ertrag nur für fünf Jahre zuverlässig berechnen. Ein Windkraftwerk laufe deshalb spätestens ab dem fünften Betriebsjahr Gefahr, unwirtschaftlich zu werden.

    Auch das stimme nicht, für 20 Jahre seien die Strompreise sicher, sagt Rüppel. Der Standort sei gut und die Technik auf genau solche Windzonen ausgerichtet.

    Eis von oben

    Mögliche Gefahren durch Windkraftanlagen im Naherholungsgebiet zeigen die Windkraftgegner mit Fotos von umgeknickten, brennenden Anlagen oder Warnschildern vor Eiswurf. „Ein unbeschwertes Wandern, Spazieren, Radfahren, Drachen- und Segelfliegen oder Langlaufen unter wummenden Windkraftwerken wird nicht mehr möglich sein.“ Rüppel sagt zu den Schreckensbildern: stimmt. Wenn eine Anlage nicht gewartet wird und uralt ist, kann sie einknicken. Die in der Broschüre genannte Lärmzahl beziehe sich auf eine Messung direkt an der Gondel, also in 200 Metern Höhe und nicht da, wo Menschen spazierten. Eiswurf werde es bei den geplanten Anlagen nicht geben, weil die Rotorblätter eine Heizung haben, sobald sich Eis dran festsetzen will. Das müsse die Firma übrigens in einem Gutachten nachweisen.

  2. Schantle Says:

    Sorry für die halbfertige Veröffentlichung vorher.

  3. Klabautermann Says:

    Wir brauchen eine verlässliche Energieversorgung !!!

    Solaranlagen erzeugen Strom nur bei Sonnenschein !!!

    Windanlagen erzeugen Strom nur bei Wind !!!

  4. Klabautermann Says:

    Wie viel Geld könnten wir durch solche unsinnigen

    Experimente einsparen und dadurch die Steuern auf

    lange Zeit senken ???

    Unsere Jugend hat schlichtweg kein Geld mehr um

    eine Familie zu gründen !!!

  5. Schantle Says:

    Wenn das kommt, sieht man das auch von Rottweil.

    Wer mal neue Monster-Windräder sehen will, fahre am Fohrenbühl vorbei runter, aber nicht bis Hornberg, sondern vorher links Richtung Langenschiltach, dann auf der Höhe Steigers Eck nicht die 2 kleinen rechts angucken. Sondern ein paar Meter weiter links halten und den Weg 500 m weit links in den Wald laufen. Dann sieht man die Monster, die übrigens schon von der Markung Zimmern sichtbar sind.

  6. meld mich auch mal wieder Says:

    Ich habs!!

    HEISSE LUFT&LÜGEN Kraftwerk

    glaubt mir dann haben wir Eniergie unendlich!
    bei Sooo vielen Anwäten, Politkasper, und möchtegern Weltverbesserer.
    1 Cent KW/h

  7. vu dr alb 'ra Says:

    Für ein paar Silberlinge …

    „Bürger“-Windpark – Judaslohn für die Vernichtung

    – unserer Kulturlandschaft
    – unschuldiger Tiere
    – der Gesundheit Tausender

    Eure Nachkommen werden euch hassen für eure Geldgier.

    Wenige kassieren – Viele leiden

  8. Schantle Says:

    Die Klimaretter haben in Mathe gepennt!

    Fake News

    https://www.eike-klima-energie

  9. Häberle Says:

    Der Windmafia ist eben überhaupt nichts heilig!

    Habt Ihr am Wochenende in der ein oder anderen Zeitung auch die Hochglanzbroschüre des BmWi mit dem Titel „Energiewende eine Erfolgsgeschichte“ bekommen?

    Fake news und VERARSCHE von A-Z!!! Und diese Art der Propaganda finanzieren wir auch noch mit unseren Steuergeldern!

    http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/energiewende-beileger.pdf?__blob=publicationFile&v=13


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