Dr. Aden als Stimmvieh „stolz und gerührt“

14. Februar 2017

Rottweil. Dr. Gerhard Aden (FDP) ist „stolz“ und „gerührt“. Er durfte als ergebener Knecht an der abgekarteten Wahl des Grüßgottaugusts Steinmeier teilnehmen. Ein pseudodemokratisches Trauerspiel. Reserveoffizier Dr. Aden war früher öfters ein tapferer Abweichler. Jetzt kann man ihn vergessen. Ein Buffet in Berlin für das Stimmvieh hat gelangt. Guck da!

Advertisements

17 Antworten to “Dr. Aden als Stimmvieh „stolz und gerührt“”

  1. Oleg Says:

    Sobald jemand wenigstens ein Abgeordnetenmandat ergattert hat, wird er zum Wendehals.

  2. meld mich auch mal wieder Says:

    Berlin macht blind 🙂
    und davon ist auch ein Augenarzt nicht verschont 😉

  3. Aden, Gerhard,Dr.med. Says:

    Ja der Aden war gerührt als er im Plenarsaal des Reichstages die Nationalhymne laut und fehlerfrei gesungen hat. Warum bin ich deswegen ein Wendehals? Weil ich nicht die anderen Kandidaten gewählt habe z.B. den Vater von Herrn Sonneborn oder Herrn Butterwege? Das muss mir der Verfasser des o. a. Kommentars einmal erklären. Im übrigen: ,Altersvorsorge: Habe ich da mitgemacht? Hat die FDP da mitgemacht?

  4. Oleg Says:

    Oh, es geht beileibe nicht um unsere schöne Hymne, es geht um Herrn Steinmeier, der vor nicht allzu langer Zeit durch sehr fragwürdige, sehr undemokratische Äußerungen unangenehm aufgefallen ist, ich jedenfalls hätte es nicht übers Herz gebracht, diesen Herrn zu wählen, trotz der Rührung über die Nationalhymne.

    Wie oben erwähnt, waren Sie einmal ein tapferer Abweichler, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, da wird man ja mal entsprechend resümieren und kommentieren dürfen.

  5. Bergbewohner Says:

    Fakt ist, es war keine Wahl. Steinmeier wurde inauguriert, nicht mehr und nicht weniger. Die schwäbische Hausfrau wäre zuhause geblieben und hätte die Fenster geputzt.

  6. Pegasus Says:

    Wer es immer noch nicht begriffen hat, die FDP gehört zu den etablierten Parteien, die den Euro und diese EU-Diktatur seit anbeginn unterstützen. Ihr Ziel ist einen europäischen Zentralstaat zu schaffen. Sie bekämpfen damit die Nationalstaaten und tun alles um die EU zu stärken und gleichzeitig unseren freiheitlich-demokratischen Rechtstaat, zu schwächen. Sie stellen sich damit gegen unser Grundgesetz und sollten sie mithelfen weiterhin erfolgreich unseren Staat in kleinen Schritten zum verschwinden zu bringen, dann verhalten sie sich verfassungswidrig gemäß dem Artikel 20 GG, Absatz 4.

  7. meld mich auch mal wieder Says:

    @Aden, Gerhard,Dr.med

    Hold for President!

    das waere gut gewesen!

    der Mann hat Duchblick!und Weitsicht.

  8. hanswurst Says:

    Der Wahlmann Harry Carstensen (CDU) blieb zu Hause, weil sein Dackel krank war. Er hat die Prioritäten richtig gesetzt.

  9. ebbele Says:

    Ich kann den Gerhard einerseits verstehen, wenn er seine kranke Katze zuhause dahinsiechen läßt … um am Theater Bundesversammlung teilzunehmen !

    Allein aus Neugier wäre ich an seiner Stelle wohl auch dahin gegangen und wäre – hier liegt der Unterschied zu Aden – die einzige NEIN-Stimme zu Steinmeier gewesen …

  10. Oleg Says:

    Steinmeier war schon immer ein ganz Linker, er forderte als Juso eine linke Verfassungsinterpretation, er verkörpert also die Idealbesetzung schlechthin für das Establishment.

  11. Pegasus Says:

    Gestern kam H. Aden mit dem Satz: Im übrigen: ,Altersvorsorge: Habe ich da mitgemacht? Hat die FDP da mitgemacht? Natürlich hat die FDP bei der Rentnerarmut mitgemacht!
    Hiermit hat er militärisch ausgedrückt eine Flanke der Lüge geöffnet, die natürlich sofort mit der Wahrheit angegriffen werden sollte.
    Ich zitiere aus der Rentenreform des Jahres 2001:
    Die Rentenniveau-Senkung durch die Riesterreform ist eine wesentliche Ursache für steigende Altersarmut
    Durch die Riester-Rentenreform von 2001 wurde ein schleichender Kaufkraft-Verlust unserer Renten von 20% bis zum Jahr 2030 gesetzlich festgelegt. Mit Einführung der „Riester-Rente“ durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) und Einführung von Riester-Faktor und Beitragssatz-Deckelung des Altersvermögensergänzungsgesetz (AVmEG) wurde das Rentenniveau von 53,6% (1998, Start von Rot-Grün) bis 2030 auf 43% gesetzlich abgesenkt. Als gemeinsames Werk der Regierungsparteien SPD und Grüne, unterstützt von den Oppositionsparteien CDU/CSU und FDP, wurde das Sicherungsziel „Erhalt des Lebensstandards“ gesetzlich abgeschafft und ersetzt durch das Ziel der „Beitragsstabilität“ (bis 2020 nicht über 20 Prozent und bis 2030 nicht über 22 Prozent). Auch das Prinzip der paritätischen Rentenfinanzierung in der GRV wurde gebrochen.
    Nachzulesen unter: http://www.rentenreform-alternative.de/rentenniveau.htm

  12. Pegasus Says:

    Steinmeier gehört auch zu denen, die vor dem erstarken der Nationalstaaten warnt, genauso wie Winfried Kretschmann von den Grünen, der im übrigen in den siebziger Jahren Mitglied de KBW-Kommunistischer Bund Westdeutschlands war, die die Massenmörder Pol Pot und Mao-Tse-Tung veherrlichten. Rechtzeitig hat er noch den Sprung zu den Grünen geschafft, denn weil der KBW und Kretschmann vom Verfassungschutz beobachtet wurden, wäre er nie in das Lehramt gekommen. Und heute ist dieser linke Vogel der Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Die wollen alle unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat abschaffen und sind ausgerechnet an die Schalthebel der Macht gelangt. War das Zufall?

  13. Oleg Says:

    Und mit Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland, so unsere Nationalhymne, haben sie auch nichts am Hut, sie wollen den durch und durch sozialistischen Einheitsbrei EU, die Hymne ist nur noch eine Farce, kann man sich sparen.

  14. Aden,Gerhard Says:

    Zum Wahlmodus : Man konnte auf den Wahlzettel nicht ankreuzen: Steinmeier :nein sondern nur durch Enthaltung oder Wahl eines anderen Kandidaten seine Ablehnung bekunden. Hätte ich z.B. “ Steinmeier nein“ auf den Wahlzettel geschrieben , wäre der Stimmzettel ungültig
    gewesen.

  15. ebbele Says:

    Danke Herr Aden für die Info …

    ich gebe zu ich war nicht besonders gut informiert .

    Jetzt bessere ich nach und sage: an Ihrer Stelle hätte ich Herrn Glaser die Stimme gegeben.

  16. Oleg Says:

    Schließe mich an.

  17. Ekkehard Says:

    @Aden, Gerhard:

    Also wenn ich vor einem Büffet stehe und finde nichts, was ich zu essen bereit bin, dann nehme ich eben nichts und stehe auf Befragen auch dazu.

    Sie wären nicht der erste, der bewußt seinen Stimmzettel ungültig macht oder ihn leer abgibt. (Ich erinnere an den Abgeordneten, der sich am 16. Oktober 1963 weigerte, Ludwig Erhard bei der Bundeskanzlerwahl seine Stimme zu geben, und seinen Stimmzettel ungültig machte, indem er „Adenauer“ draufschrieb. Wozu er sich hinterher auch bekannte.)

    Oder legen Sie ernstlich großen Wert darauf, Ihren Enkeln erzählen zu können, ein leibhaftigen Budespräsident sei auch von Ihnen gewählt worden? (Was seinen Stimmanteil um fast 0,1 Prozentpunkte nach oben katapultiert hat – er wird es Ihnen gewiß ewig danken!)

    Demokratie – wenn sie denn in diesem unserem lande überhaupt machbar sein sollte – ist die Staatsform des Rückgrates!


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: