Das verrottende rotgrüne Schulsystem

21. Februar 2017

Schulstadt Rottweil. Beim Ende 2016 vorgestellten „IQB-Bildungstrend 2015“, dem deutschen Pendant zur Pisa-Studie, war das früher verlässlich unter den Besten platzierte, aber seit 2011 von den Grünen befallene Baden-Württemberg ins hintere Drittel abgestürzt. Getestet wurden die Fähigkeiten der Schüler in Deutsch und Englisch.

Ein Freund, neuerdings im Badischen lebend, berichtet von den Segnungen der grünen Bildungspolitik im Ländle. Im Deutschunterricht sind die Kinder gehalten, alle Worte so zu schreiben, wie sie möchten und es für richtig erachten, nach Gehör also. Seine Bemerkung beim Elternabend, er könne als Musiker nur davon abraten, sich etwas Falsches einzuprägen, weil nach seiner Erfahrung ein unangemessener Aufwand nötig werde, um von der falschen Gewohnheit wieder wegzukommen, fällt glatt durch.

Aus Neugier besorgt er sich antiquarisch alte Deutschfibeln und stellt fest, dass vor einem Vierteljahrhundert die Lernziele im Deutschunterricht am Ende der ersten Klasse ungefähr jenen entsprachen, die heute für das Ende der zweiten anberaumt sind. Das Unterrichtsniveau sei eher mäßig, die Resultate seien dementsprechend, weshalb er mit der Tochter daheim zu lernen begonnen habe.

Kindern aus bildungsferneren Haushalten bleibt diese Möglichkeit gemeinhin versperrt, und sie schneiden schlechter ab, weshalb fortschrittliche Pädagogen und Gewerkschaftler inzwischen fordern, die diskriminierenden Zensuren einfach abzuschaffen.

Einstweilen wird aber der Öffentlichkeit noch weisgemacht, nicht die Schule tauge immer weniger, sondern das Bildungssystem benachteilige Kinder aus „sozial schwächeren“ Verhältnissen.

Das ist die Crux der progessistischen Bildungsreformen: Ein funktionierendes System wird schrittweise im Namen speziell jener Lernschwachen demoliert, die lernschwach bleiben, während die besseren Schüler in ihrem Elan gebremst werden.

Und als Zugabe hagelt es noch Klagen über die soziale Ungerechtigkeit, welche darin besteht, dass so ein Bildungsbürger seinem Kind daheim noch halbwegs beibringen kann, was es in der Schule nicht mehr lernt. Ließe sich das unterbinden, schnitten alle Schüler gleich schlecht ab, und endlich herrschte paradiesische Gerechtigkeit hienieden. (Michael Klonovsky / An der Konrad-Witz-Schule sind sie auch schon stolz beim Noten abschaffen!)

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16 Antworten to “Das verrottende rotgrüne Schulsystem”

  1. Klabautermann Says:

    Wenn wir in zwanzig Jahren bei VW in Wolfsburg nur

    noch Eselkarren Marke „Mohammel“ herstellen, ist

    Bildung doch eigentlich nur hinderlich.

  2. sunnymoeller Says:

    Danke, danke, danke!!!!

  3. Normalverbraucher Says:

    Je dümmer das Volk, so leichter kann man es lenken.

  4. Klabautermann Says:

    Ich fordere : Dummheit für ALLE !!!

    Wo kommen wir denn hin wenn es noch Leute gibt die

    schreiben können.

    Es lebe die Keilschrift !!!

  5. meld mich auch mal wieder Says:

    0100011100000111001010101011001010010101010011
    1000011111000000010101010101010101010101101010

    geltet sell auu 🙂

  6. Häberle Says:

    Warum kommt sowas nicht prominent in den Nachrichten? Das ist ein Problem, das für die Gesellschaft existentiell ist!
    Stattdessen wird über den x-ten Trump Furz seitenweise gelästert, als ob das Abendland nun umittelbar vor dem Untergang stünde.

  7. Häberle Says:

    In seltenen Fällen ist was von dem Bildungsproblem zu lesen, wie dieser schockierende Bericht einer Grundschullehrerin

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/misstaende-an-deutschen-schulen-eine-lehrerin-berichtet-14871446.html

  8. Gegen links Says:

    Die Bildungsdefizite sind längst bei den Unternehmen angekommen und auch diese tragen zur Abschaffung deutschlands bei.

  9. Gegen links Says:

    „Wäre mir lieber, wenn alle bleiben könnten“ sagte die Juso Chefin.

    Mir wäre es lieber, wenn alle Christen, die sich integrieren, und sich nicht im Sozialsystem einnisten, bleiben könnten, weil sie in ihren Ländern keine Zukunft mehr haben. Dafür sollten solche Blindgänger wie die Juso-Chefin, die noch nie malocht haben, und daher auch nicht wissen können, wie schwer es ist, sich ein kleines Vermögen anzusparen, ausgebürgert werden. Aber Fischer machte das ja toll vor, vom Steinewerfer bis zum Außenminister…

    Hier der Artikel:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/johanna-uekermann-waere-mir-lieber-wenn-alle-bleiben-koennten-juso-chefin-will-abschiebungen-stoppen_id_6672325.html

  10. Gegen links Says:

    Endlich mal ein positiver Artikel über D. Trump, und natürlich von Roger Klöppel…

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article162013737/Mein-Versuch-Donald-Trump-zu-verstehen.html

  11. Wahrsager Says:

    Das mit der Fibel im Deutschunterricht ist kein singulärer Ausrutscher. In einem aus dem Jahre 1887 stammenden Werk über Integralrechnung habe ich eine Aufgabe für damalige ABITURIENTEN gefunden die wir an der UNIVERSITÄT im 4. Semester in Mathe gerechnet haben. Das war 1987. Also 100 Jahre dazwischen und so ein Bildungsverfall…. Aber damals haben die Altvorderen noch Griechisch und Lateinisch nebenbei gekonnt. Seltsam seltsam. Liegt es an Mc Donalds??

  12. Normalverbraucher Says:

    Du mußt in Deutschland nur ausländisch reden können, die Sprache an sich ist völlig egal, dann ist es gut. Die MINT-Fächer sind nur zierendes Beiwerk ohne Relevanz; also besser die 3. binomische Formel nicht kennen und dies auf mehreren fremden Sprachen sagen zu können als nur auf Deutsch erklären können.

  13. Pegasus Says:

    Ein Bürger schimpft bei einem Besuch von SPD-Schulz in einer Klinik die SPD sind Arbeiterverräter. Der Mann hat vollkommen Recht, aber anscheinend haben viele vergessen, das die SPD im Jahr 2001, gemeinsam mit der CDU/CSU, FDP und den Grünen die Rentenreform durchgeboxt haben, die Millionen von Arbeitnehmern bereits in die Altersarmut geschickt hat. Welche Unwissende wählen denn im September wieder diese Typen?
    Zwischenfall beim Besuch von Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Uniklinik Halle. Ein Mann beschimpft SPD als „Arbeiterverräter“. Gegen den 46-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verdachts der Beleidigung erstattet. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

  14. ebbele Says:

    Wer eigentlich hat den Mann angezeigt ?
    War es Schulz selbst, oder sonst ein beleidigter SPD-Fuzzi ?

    Der Staatsschulz – sorry der „Staats“schutz ermittelt.

    Welcher Staat denn muß vor derartigen Äußerungen geschützt werden ?

    Klar doch : Das Lügen- und Unrechtsregime à la Merkel und Schulz !

    Eine simple Unmutsäußerung, eine unbequeme Meinung, die schlichte Wahrheit auf den Punkt gebracht – das ist Haßsprache pur und ist den Oberen zu hören unerträglich.

    Das, ihr Demokratieverständnis bezeichnen sie dann als Bürgernähe.

  15. Pegasus Says:

    @ebbele: Wenn jemand eine solche Äusserung tätigt, wie die SPD sind Arbeiterverräter, dann hat er zuerst einmal die Wahrheit gesagt. Aber wenn der Staatsschutz wegen so etwas ermittelt, dann sind das erste Anzeichen eines totalitären Staates.
    Apropos totalitärer Staat. Die wahnsinnigen Grünen fordern die Bürger auf ihr Auto über die Fastenzeit, also 7 Wochen, stehen zu lassen und mit Bus, Bahn, Fahrrad oder sich zu Fuß fortzubewegen.
    Da können ja die Grünen Wähler beispielhaft den Anfang machen. Jeder wird doch in seinem Bekanntenkreis Grünen-Wähler kennen. Die sollten dann direkt damit konfrontiert werden.
    Auch unter dem Gesichtspunkt für 7 Wochen das Auto stehen zu lassen, aber in dieser Zeit weiter die KfZ-Steuer und die Versicherung zu zahlen, werden die Grünen bestimmt alle gerne mitmachen wollen!


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