Unseriöse polizeiliche Kriminalstatistik

24. April 2017

Rottweil / Merkels Rechtsstaat. Heute hat der Innenminister die polizeiliche Kriminalstatistik 2016 rausgebracht, wie immer unübersichtlich und einseitig. Dazu:

Er spricht von „Zuwanderern“. Wer ist denn das? Es gibt als staatliche Fachbegriffe nur Asyl und Flüchtlinge. Und die Straftaten dieser Gruppen sind gewaltig gestiegen. Und hätten wir die Herrschaften nicht hier, hätten wir auch diese Straftaten nicht.

Wir haben aber noch viel mehr Ausländer im Land, nicht bloß Asylbetrüger. Für mich ist auch ein Türke mit Doppelpass Ausländer. Und ein Araber in der zweiten oder dritten Generation mit arabischen Eltern ist noch lang kein Einheimischer. Wenn man so rechnet, dann sitzen in unseren Knästen 80 bis 90 Prozent bestimmte Ausländer. Man denke etwa an osteuropäische Zigeuner.

Und nochmals zu den regelmäßig aufgebauschten politischen Straftaten von Rechtsradikalen. 55% davon sind Propagandadelikte, also etwa ein geschmiertes Hakenkreuz. Ist eine Straftat. Heil Stalin nicht.

Bleiben politisch motivierte Gewalttaten. Das sind meist Körperverletzung, also Schlägereien. Bleiben 16 „politisch“ Ermordete. 12 davon gehen auf den islamischen Terror auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Bleiben 4. Die Kriminalstatistik sagt nicht, ob sie von links oder rechts sind. Mir ist im ganzen Jahr 2016 kein Mord oder Totschlag von Rechtsradikalen begegnet? Siehe den Salat hier!

Merkel wurde übrigens noch nicht verhaftet!

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6 Antworten to “Unseriöse polizeiliche Kriminalstatistik”

  1. Klabautermann Says:

    Wie viele Statistiker wurden wieder zum lügen und

    vertuschen angeleitet ???

    Die Arbeit könnte man sich sparen.

    Geld an Rottweil Weblog spenden und hier erfahren

    sie alles.

    Es ist alles so einfach.

    Man muss nur wollen.

    Gell Herr Misere !!!

  2. ewing Says:

    Der de Misere sieht aus wie ein Zombie oder wie auf Drogen, anders bringt der seine Lügen nicht mehr gestammelt.

  3. Schantle Says:

    Je röter, desto krimineller!

  4. Schantle Says:

    Judenfeindliche Straftaten werden auch Rechtsradikalen in die Schuhe geschoben, Da geht es wieder um Klimbim wie eine „Hassmail“ auf Facebook.

    Judenfeindschaft findet man aber besonders bei Moslems, was wieder vertuscht werden soll.

  5. Pegasus Says:

    Eine Kolumne vom Spiegel Online, der zur Abwechslung mal objektiv ist.
    Jagdszenen auf AfD-Delegierte in Köln.
    Wo ist eigentlich der Bundespräsident, wenn man ihn braucht? In Köln wurden AfD-Delegierte von der Antifa drangsaliert und bedroht – und die politische Klasse in Deutschland scheint das völlig in Ordnung zu finden.
    Gibt es im Schloss Bellevue einen Fernseher? Hat der Bundespräsident die Straßenszenen vor dem AfD-Parteitag aus Köln gesehen? Oder bekommt er die Nachrichten erst mit dem offiziellen Pressespiegel seines Amtes vorgelegt?
    Ich habe auf ein Wort des Bundespräsidenten gewartet. Ihm liege die Verteidigung der Demokratie besonders am Herzen, hat Frank-Walter Steinmeier zur Amtseinführung gesagt. Wir müssten nicht nur über Demokratie reden, wir müssten wieder für sie streiten. „Demokratie ist die Staatsform der Mutigen“, sagte er, deshalb dürfe man von ihm erwarten, dass er parteiisch sein werde, parteiisch für die Sache der Demokratie.

    Eine Partei, die in elf Landtage eingezogen ist, zum Teil mit zweistelligen Ergebnissen, hält in einer deutschen Großstadt einen Bundesparteitag ab. Schon vor dem Termin wird das Hotel, in dem der Parteitag stattfinden soll, bedroht, um eine Stornierung der Buchung zu erreichen. Die Mitarbeiter erhalten Todesnachrichten; der Direktor verlässt das Hotel nicht mehr, weil die Polizei ihm sagt, dass sie andernfalls nicht für seine Sicherheit garantieren könne.

    Zum Auftakt des Parteitags können Delegierte nur unter Polizeischutz den Tagungsort erreichen. Stahlgitter und Wasserwerfer sind aufgefahren, um die Veranstaltung zu schützen. Wo die Beamten nicht schnell genug sind, werden Delegierte nicht nur beschimpft, sondern auch körperlich attackiert. Auch Journalisten müssen mit Schikanen rechnen, wenn sie sich nicht sofort als solche zu erkennen geben.
    „Bist du Nazi?“ – „Journalist.“ – „Weis dich aus!“ Der Dialog stammt nicht von einer Pegida-Demo, die für das Dunkeldeutschland symbolisch geworden ist, sondern vom Rand der Prostete, die nach Auskunft der Veranstalter ein offenes, tolerantes, buntes Köln zeigten. Berichtet hat ihn Miriam Hollstein, die für die „Bild am Sonntag“ akkreditiert war. Es ist ein kleiner Ausschnitt dessen, was sich am Wochenende in Köln zugetragen hat, aber ein vielsagender.

    Bin ich der Einzige, der es verstörend findet, wenn eine Partei in Deutschland nur noch unter Polizeischutz ihr Programm debattieren kann, und niemand in der politischen Elite des Landes daran etwas auszusetzen hat? In den Berichten zum AfD-Parteitag in Köln wurde nahezu einhellig gelobt, wie friedlich die Stimmung auf den Protestveranstaltungen geblieben sei. Man kann auch sagen: Die demokratische Öffentlichkeit ist bescheiden geworden. Wenn sich die Antifa anmeldet, um ihr Verständnis von Toleranz zu demonstrieren, gilt es schon als Erfolg, wenn anschließend nicht die halbe Stadt brennt.
    Weiterlesen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-parteitag-in-koeln-jagdszenen-am-rhein-kolumne-a-1144504.html


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