Red-Bull-Chef wettert gegen Völkerwanderung und kündigt eigene Wahrheits-Nachrichten an

27. April 2017

(Dorfschantle) Dass er in der Medienlandschaft gerne mitmischt, beweist Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz bereits mit seinem Fernsehsender Servus TV. Jetzt will Mateschitz laut „Business Insider Deutschland“ auch noch Journalismus machen. Wie er in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ verriet, plant er eine Nachrichtenseite, die den Nutzer „näher an die Wahrheit“ bringen soll, weil er die jetzige Medienlandschaft „einseitig und unvollständig“ findet.

Das Projekt soll „Quo Vadis Veritas“ (Wo gehst du hin, Wahrheit?) heißen, weil es „ein vollständigeres Bild der Wirklichkeit schaffen“ soll. Außerdem ließ Red Bull mitteilen, dass das Medium „vollkommen unabhängig von Red Bull als auch von Servus TV“ agiere.

Im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ spricht der Red-Bull-Chef davon, „dass sich niemand mehr die Wahrheit zu sagen traut“, auch wenn jeder wüsste, was die Wahrheit sei.

Mateschitz wettert gegen die, „die ‚Willkommen‘ oder ‚Wir schaffen das‘ gerufen haben“ und gegen eine „Grüne, die sich mit der Limousine mit dem zusammenklappbaren Fahrrad hinter das Parlament fahren lässt, dort aussteigt und die letzten Meter zum Hohen Haus radelt.“ Er schimpft auf politische Korrektheit und auf eine „selbsternannte sogenannte intellektuelle Elite.“

Der 72-Jährige schwadroniert von einer Völkerwanderung, davon, dass die Lage „politisch nicht mehr regulierbar“ sei — „außer man wirkt rechtzeitig den Ursachen entgegen“, so Mateschitz‘ These.

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6 Antworten to “Red-Bull-Chef wettert gegen Völkerwanderung und kündigt eigene Wahrheits-Nachrichten an”

  1. ewing Says:

    Der Mann hat sowas von recht, mit “ schwadronieren “ hat das gar nichts zu tun.
    Red Bull verleiht Flügel!

  2. dorfschantle Says:

    @ewing
    Danke für diesen Kommentar und den Hinweis auf das in diesem Fall unangebrachte Wort „schwadronieren“. Es stammt aus dem Interview. Die KLEINE ZEITUNG versucht damit, Dietrich Mateschitz zu kratzen. Ihn wird‘s nicht jucken. Auch als Nicht-Red-Bull-Trinker stimme ich diesem Österreicher voll zu und bin auf seine Nachrichtenseite höchst gespannt. Unser Chefschantle wird bestimmt auch immer wieder reinschauen und berichten, wenn‘s interessant wird.

  3. Raunsky Says:

    Auf diesen Mann kann man sich freuen.

  4. Klabautermann Says:

    Kritische Stimmen gibt es genug. Wichtig wäre, daß man

    sich die vollkommen einseitige Indoktrinierung durch die

    Lehrerschaft annimmt.

    Es kann nicht sein, daß wie in der DDR die Schüler das

    sagen was die Lehrkraft hören will.

    Das Klima der Ausgrenzung und Stigmatisierung muss

    vorbei sein.

    Wir waren das Land der Dichter und Denker.

    Und wir waren das Land der Freiheitshelden.

    Wo sind die Ziele geblieben ???

    Bei einer DDR II unter Führung von einer STASI – Zicke !!!

  5. Bergbewohner Says:

    Und weil er ein dickes Bankkonto hat, wird er sich von der Masi nicht einschüchtern lassen. Er kann den Kampf aufnehmen, weil er gut gerüstet ist.

  6. ebbele Says:

    Darauf ein Vodka-Bull !


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