Schüler zu Streuobstwiesenpädagogen

9. Mai 2017

Rottweil. Da sage noch einer, unsere Schulen taugen nix. In der Konrad-Witz-Schule, einem Leuchtturm an Gemeinschaftschule, werden die Schüler schon nach der dritten Klasse zum Lehrer. Kein Witz! Sie werden Streuobstwiesenpädagogen und haben damit einen Schulabschluss und gesuchten Beruf. Überall will das Obst im Herbst wissen, wann und wie es herunter fallen soll?

Zu einem riesigen grünen Klassenzimmer wurden die Streuobstwiesen auf dem weitläufigen Schulgelände der Rottweiler Konrad-Witz-Schule. Im Rahmen der Ausbildung zum Streuobstpädagogen durch den Landschaftserhaltungsverband des Kreises Rottweil verbrachten die Drittklässler der Schule einen ganzen Vormittag auf der Streuobstwiese.

Und dieser Beruf wird gefördert:

Der Verein Landschaftserhaltungsverband Landkreis Rottweil (LEV) bietet 2017 in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Grünordnung und Gartenbau des Kreises Rottweil und in Kooperation mit der Streuobstschule Böblingen eine Ausbildung zum Streuobstpädagogen an. Das Projekt wird finanziert mit Mitteln des Landkreises Rottweil sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums über das Leader-Programm. Schwerpunktthemen der Ausbildung sind Streuobstwiesen und Artenschutz. Ziel ist es dabei, Schüler für Streuobstwiesen und seltene oder gar bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu sensibilisieren und das Interesse an natürlichen Zusammenhängen durch praktischen Unterricht zu wecken. Vermittelt werden: Baumschnitt, Ernte und Verwertung, Sorten, Ernährung, Wiesenpflege, Wiesenkräuter, Insekten, Vögel, Fledermäuse, Biber und Naturpädagogik.

Guck da! Es gibt noch mehr solche Berufe, die man gleich nach der dritten Klasse oder noch früher problemlos packen kann: Frauenbeauftragte, IntegrationsmanagerIn, Unisexklobauer, Diversity-Manager, Ökotrophologin, Migrationsforscher, Gleichstellungsbeauftragte, Asylmanager usw. Jaja, dem Indschenjör ist nix zu schwer!

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9 Antworten to “Schüler zu Streuobstwiesenpädagogen”

  1. Meinrad Says:

    Landliebhaberin.

    Habe ich mal irgendwo gelesen. Der Begriff ist zweideutig.

  2. Meinrad Says:

    Der Lippenstift-Haarspray-Job Soldatin wäre auch noch eine Option, dazu braucht’s nicht viel: Make-up, Frisur, rosa Blüschen, Babytasche, Strickzeug, fertig.

  3. Klabautermann Says:

    Bordsteinschwalbe ginge zur Not auch.

    Das große Vorbild Mohammel hat es doch uns allen

    vor gemacht.

  4. Raunsky Says:

    Lesen und schreiben können ist auch nicht notwendig.
    Jobs ideal für die wo noch nicht lange hier wohnen. .

  5. Klabautermann Says:

    Der Trampel aus der Uckermarck hat am Arsch

    Tomatenmark.

  6. ewing Says:

    In den grünen Baumschulen wird alles vermittelt ausser Wissen!

  7. Meinrad Says:

    Hat man früher schon gesagt, der/die war wohl in der Baumschule…

    Heute Konsens, die Bildungsbiographie vieler Grüner ist bekanntlich äußerst bescheiden.

  8. Raunsky Says:

    In der Baumschule beim Lehrer Ast .

  9. ebbele Says:

    … derartig „Gebildete“ finden bei uns immer einen gut dotierten Job z. B. als „Experte“ beim Eidechsen-Umzug in Stuttgart.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/stuttgart-eidechsen-umzug-fuer-millionen-euro-bei-stuttgart-1.3498769


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