Scharlatane mit Windmühlen, Brenngläsern und Furzgas klauen unseren Wohlstand

16. Mai 2017

Rottweil / ENRW. Auch die ENRW macht üble Propaganda und tut so, als könne irgendwann all unsre Energie von Windmühlen, Brenngläsern und Furzgas kommen – und natürlich vom Sparen. Hier eine saftige Antwort: 

Die meisten Journalisten und Politiker können noch nicht einmal elektrische Leistung von elektrischer Arbeit unterscheiden. Es gibt ein schockierendes Interview mit Cem Özdemir, das entlarvt, mit welchem Halbwissen Politiker die Energiewende vorantreiben.

Das Rückgrat einer entwickelten Industrienation ist eine stabile und wettbewerbsfähige Energieversorgung. Deutschland hatte früher eines der stabilsten Netze der Welt. Heute droht jeden Winter ein Blackout mit katastrophalen Folgen. Trotzdem reißt Deutschland alle selbstgesteckten Ziele der CO2-Einsparung und blamiert sich damit weltweit. Deutschland ist auf gutem Weg, die Spitzenposition in der Welt bei den Strompreisen einzunehmen.

Das geschieht, seit schrullige Bischöfe, selbstbesoffene Soziologen, linksgrüne Politwissenschaftler und schulabbrechende Politiker die Energiepolitik bestimmen. Sie hoffen auf die Erfindung einer Speichertechnologie für die chaotisch zappelnde Produktion der erneuerbaren Energiequellen. Keine energetische Wunderwaffe ist absurd genug, um nicht als Rettung der Energiewende gepriesen zu werden.

Man darf falschen Propheten nicht das Wohl und Wehe einer modernen Industriegesellschaft überlassen. In zwei Jahrzehnten werden die Energieideologen mit ihrer Planwirtschaft Deutschland zu einem Dritte-Welt-Land heruntergewirtschaftet haben, wenn man sie nicht aufhält. Und unsere Energiewirtschaft wird dann den Russen oder den Chinesen gehören – mit allen nur denkbaren Folgen.

Um genug zu essen zu haben, braucht der Mensch Energie. Er braucht sie zum Pflügen, um Dünger herzustellen und zu verteilen, um Wasser herbeizuleiten, um zu ernten, zu transportieren, zu verarbeiten, zu lagern und zu kühlen… Abwesenheit von Energie bedeutet Hunger. Hunger bedeutet Gewalt, den Kampf um das nackte Leben, Gewalt bedeutet Grausamkeit der Starken gegen die Schwachen. Würde Gott nach Afrika herabsteigen, um zu helfen, er würde den Afrikanern Energie schenken, um Hunger und Armutskriege zu beenden. Und vielleicht würde er einige korrupte Despoten zum Teufel schicken.

Irgendwie dämmert es den Energiewende-Protagonisten, dass die Technologien des Mittelalters – Windmühlen, Brenngläser und Furzgas – nicht ausreichen, um eine moderne Industriegesellschaft zu versorgen. Die Energiewende soll daher durch Einsparung zum Erfolg geführt werden. Diese Diskussion über die Einsparung von Energie basiert aber auf einer großen Unredlichkeit. Die Energiewender gaukeln der Bevölkerung vor, alles könne so weiter gehen wie bisher. Komfortabel leben und Energie sparen. Aber Energieeinsparung ist nicht so einfach. Jede neue Erfindung weckt neuen Energiebedarf. So verbrauchen heute z. B. die Server des Internets mehr Energie als bisher durch die effizienteren Methoden bei der Informationstechnologie eingespart wird. Vom gigantischen Strombedarf eines voll elektrifizierten Straßenverkehres gar nicht zu reden…

Es geht um die Umverteilung des Weltvermögens. Genau wie zu Zeiten des kalten Krieges lassen einen heute die Summen schwindeln, die größenwahnsinnige Klimaschutz-Apologeten verbraten wollen. Jährlich 100 Milliarden Dollar sollen den Temperaturanstieg bis 2100 auf zwei Grad begrenzen? Besser noch 1,5 Grad, das wäre doch gelacht. Die Größenwahnsinnigen fühlen sich wie Gott und wollen das Klima beherrschen. Und keiner weiß, ob das Klima mitspielt, auch wenn sie sich noch so wissenschaftlich geben. Wie immer geht es um Geld und Glauben. Einst sagte der König zum Kardinal: „Halt du sie dumm, ich mach sie arm.“ Der Politiker braucht das heutzutage dem Journalisten nicht einmal mehr zu sagen. Der weiß das von ganz alleine, weil er denselben Stallgeruch hat…

Die Energiewende surft auf einem Tsunami von Lügen und Unwissenheit durch ein Labyrinth voller Nebelbombenwerfer und Möchtegern-Experten. Energiesysteme sind komplizierte, schwer zu verstehende Zusammenhänge. Sie werden weder vom Laien noch von Journalisten oder gar von Politikern so einfach überblickt. Die Beschäftigung damit ist langweilig und erfordert tieferes Fachwissen.

So kommt es, dass selbst eine Physikerin, die in Chemie promoviert hat, an eine Energiewende ohne industrielle Speicher glaubt. Selbst wenn die Sonne Tag und Nacht 365 Tage im Jahr schiene und der Wind 365 Tage konstant wehte, brauchten wir den Zweitkraftwerkspark mit 100 Prozent Kapazität für die paar Stunden, in denen kein Wind weht und die Sonne nicht scheint. Nur kann dieser Zweitkraftwerkspark in einem Markt, in dem die Konkurrenz hochsubventioniert wird, einfach nicht ohne ähnliche Subventionen überleben. Und genau deshalb wird nun auch er vom Steuerzahler gesponsert.

Es fehlt auch nicht an Geld, um das Scheitern der Energiewende mittelfristig kaschieren zu können. Immer neue Kurpfuscherei an den Symptomen wird von der Politik eingeleitet. Zwangsbezahlt wird diese Vergeudung von inzwischen 27 Milliarden Euro pro Jahr von den Stromkunden und Steuerzahlern. Die Steigerung dieser gewaltigen Summe geht schleichend voran. Wie sagte ein Politiker? Die Energiewende kostet nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat. Eigentlich müsste jedem Deutschen von den vielen Eiskugeln schon furchtbar übel sein.

Die Profiteure und Scharlatane sitzen in den Redaktionsstuben, auf den politischen Machtpositionen und sogar in den Expertengremien. Sie behaupten unisono den selben physikalischen Blödsinn vom Endsieg der Energiewende: Es sei bald geschafft, man brauche nur noch etwas mehr vom Selben (Geld) und einige Stromtrassen. Die Öffentlichkeit hat keine Chance, sich vernünftig zu informieren. Nunmehr, nach vielen Jahren Propaganda-Trommelfeuer, glauben fast alle Menschen in Deutschland an eine erfolgreiche Energiewende.

Im benachbarten Ausland – ohne diese Propaganda – schüttelt man verständnislos den Kopf und baut an den Grenzen teure technische Schutzmaßnahmen, um sich vor den Folgen dieser irrsinnigen Energiepolitik zu schützen

Die Energiewende hat bis heute schon wesentlich mehr Geld gekostet, als 60 Jahre Steinkohlesubventionen. Ein Ende ist allerdings absehbar – wenn alle Beteiligten durch die Physik und den Markt vom Platz verwiesen werden. Bezahlen aber müssen dieses Ende mit Schrecken diejenigen, die auch heute schon blechen müssen.

(Auszüge aus diesem Haferburg-Artikel!)

Advertisements

4 Antworten to “Scharlatane mit Windmühlen, Brenngläsern und Furzgas klauen unseren Wohlstand”

  1. Klabautermann Says:

    Wir werden von Dilettanten beeinflusst und nach allen

    Regeln der Kunst verarscht.

  2. Klabautermann Says:

    Mit dem Mist was die „Expörten“ erzählen, könnte man

    gut eine BIO – Gasanlage betreiben.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: