Protestanten lieben katholische Madonna

22. Mai 2017

Rottweil. Die Rottweiler Evangelischen haben sich in die Heilige Maria verliebt. Weil das katholische Münster derzeit restauriert wird, hat man die „Madonna von der Augenwende“, die uns im Dreißigjährigen Krieg vor den Franzosen gerettet hat, letztes Jahr in einer Prozession in die evangelische Predigerkirche getragen, wo sie vor hunderten von Jahren einst stand. Jetzt gefällt sie den Protestanten so arg, dass sie die Maria nicht mehr hergeben wollen.

Sowas geht aber schon gar nicht. Bei den bilderstürmerischen Wüstgläubigen sind Heilige streng verboten, in ihren trostlosen Kirchen sind normalerweise leere Wände und keine Statuen. Anbetung verboten. Was machen?

Die Katholischen wollen natürlich die Statue im September nach der Renovierung des Münsters zurück, die evangelische Kirchengemeinde ist erstaunt über ihre Schäflein, denkt aber an eine Kopie. Mal sehen.

Die evangelische Predigerkirche in Rottweil hat übrigens schöne Deckengemälde und Altäre, aber nur weil sie bis 1802 katholisch war. Guck da!

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33 Antworten to “Protestanten lieben katholische Madonna”

  1. Schantle Says:

    Sie hat uns vor den Franzosen gerettet!

    Hier die Geschichte und Fotos!

    http://www.hl-kreuz-rottweil.de/-madonna-translokation

    Früher!

    Letztes Jahr

  2. Klabautermann Says:

    Vielleicht könnte man eine Kopie anfertigen.

    Als Modell schlage ich Claudia Roth vor.

    Sie hat die notwendige Körperfülle.

    Und Ihr zu Füßen ein Schaf. Der Volker Beck.

  3. Schantle Says:

    Kennt Pastorin Esther Kuhn-Luz dieses Bild?

    https://rottweil.wordpress.com/2016

  4. ewing Says:

    In unseren interreligiösen Zeiten fände ich es auch sehr vielfältig, wenn die Evangelischen Statuen von Buddha und der Hindugöttin Shiva in der Predigerkirche aufstellen würden.

    Damit könnte Frau Kuhn-Luz Ihre besondere Toleranz und Buntheit unter Beweis stellen.

    Nicht? Dann Nazi und Rassistin!

  5. Ekkehard Says:

    Dem Protestantismus soll Heiligenverehrung, speziell Marienverehrung, fremd sein?

    Nicht unbedingt! Maria ist auch im Protestantismus (trotz der Ablehnung jeglicher Heiligenverehrung) eine besondere Gestalt. Selbst im apostolischen Glaubensbekenntnis nach protestantischer Fassung wird die Gebort Jesu „von der Jungfrau Maria“ bekannt. Das hätte man problemlos entfernen können, das Bekenntnis zur Universalität der Kirche hat man ja auch gestrichen bzw. verfälscht. Zur weiteren Erinnerung: Vom „Lobgesang Mariens“ gibt es eine wundervolle Vertonung durch Johann Sebastian Bach, den die Protestanten als strahlende Leuchte ihrer Kirchenmusik betrachten. (Was sie zu seinen Lebzeiten zugegebenermaßen gründlich anders sahen.)

    Auch mit dem Abschaffen der Verehrung anderer Heiliger hat man sich in der Vergangenheit trotz aller verbal zur Schau getragenen Unduldsamkeit schwer getan. Zum Beispiel bei der Handhabung des Kalenders: Noch Jahrhunderte nach der Refomation wurden in Württemberg die Steuerzahlungstermine nicht als 23. April und 11. November, sondern als Georgi- und Martinitag bezeichnet.

    Was die Madonna von der Augenwende angeht: Daß auch für Protestanten Naturgesetze wie das Bedürfnis des Menschen nach Spiritualität gelten, können nicht einmal ihre radikalsten und verbohrtesten Theologen aus der Welt reden. Selbst eine Ikone wie Harnack beschimpfte Vorgänge wie in Rottweil als „intellektuelle Verwahrlosung“, anstatt stichhaltige Argumente vorzubringen.

    Den Rottweiler Protestanten sei ihre Freude an opulent-sinnlichem Erleben von Religion (statt bloßer Lehre) von Herzen gegönnt. Ein Weg dazu, auch in puncto Madonna von der Augenwende, wird sich mit gutem Willen finden lassen, sobald letzterer in den kirchlichen Amtsstuben aller Couleur wieder Einzug halten sollte.

  6. Klabautermann Says:

    Eine Statue von Winnetou wäre auch im Sinne von

    Interreligiöser Kompetenz nützlich.

  7. meld mich auch mal wieder Says:

    oder die Statue des Kleinen Arschloch wuerde auch gut kommen!

  8. Ekkehard Says:

    @Klabautermann:
    @meld mich auch mal wieder:

    Es gibt übrigens auch noch andere psycholigische Naturgesetze als das oben von mir erwähnte.

    Zu Beispiel hat C.G. Jung festgestellt, daß unkontrollierte und verletzende Aggressivität in der Regel damit zu tun hat, daß die Ziele dieser Aggressivität Fähigkeiten zeigen, die dem Aggressor (zu seiner Frustration) abgehen. Bekanntes Beispiel: Die Gestalt des Mephisto, in der Goethe seinen überbordenden Widerwillen gegen die Naturwissenschaft Newtons inkarnierte.

    Das gilt natürlich auch für Menschen, die miterleben müssen, wenn andere in Religion und Frömmigkeit einen inneren Halt finden, den sie selber nicht besitzen.

    Müßt ihr euch aber deswegen auf eine Stufe mit bibelzerreißenden Haßpredigern stellen? Oder mit politisch korrekten Fernseh-Entertainern, die über christliche Glaubensinhalte mit einer Geschmacklosigkeit herziehen, für welche sie dem Islam gegenüber zu feige sind?

  9. Meinrad Says:

    Daher rührt auch der Haß der Mohammedaner auf die Christen, sehr guter Kommentar, Ekkehard.

  10. Klabautermann Says:

    Wenn ein Pfarrer öffentlich erklärt, daß wir „Alle“ an den

    einen Gott glauben, dann habe ich in diesen Kirchen

    nichts mehr zu suchen.

    Dann glaube ich lieber an Wotan.

    In München wollten die Moslems auf dem Marienplatz

    ihren Irrkult huldigen.

    Aus Sicherheitsgründen wurde abgesagt.

    Wer bot denn diesen Irren einen Platz zum huldigen des

    Mondgottes Allah ???

    Die Katholische Kirche.

    Ich muss kotzen.

    Es lebe Odin !!!

  11. Klabautermann Says:

    Ich bin für meine Kommentare bekannt. Und deswegen

    nicht immer geliebt.

    Sei es drum. Ich greife frontal an.

    Mir ist die Liebenswürdigkeit abhanden gekommen.

  12. meld mich auch mal wieder Says:

    Ich bin zu der Meinung gelangt, wenn es wirklich ein Gott geben sollte, dann ist er sehr sadistisch?!

    Es gibt kein “ lieben Gott “

    Warum lasse er all das zu?

    Ein fingerschnipser und gut wäre alles.. Oder wäre das zuvielverlangt??

    Dem ist es eben nicht, wir Menschen sind nur saudumme Viecher, ich schlisse mich ein kein Problem.

    Darum habe ich schon vor vielen, vielen Jahren den glauben aufgegeben.

  13. Klabautermann Says:

    Die Zeit der Streicheleinheiten ist vorbei.

    Wir haben uns auf eine harte Konfrontation mit den

    Moslems einzustellen.

    +++++

    Wer Merkel der wählt den Untergang Deutschlands

    und des Christlichen Abendlandes.

    Über die Moslem – Kriecher SPD möchte ich gar nicht

    reden.

  14. Ekkehard Says:

    Auch beim Frontalangriff kann man sich bewußt machen, daß der Mensch oberhalb der Gürtellinie noch weitergeht. Achtung vor den religiösen Empfindungen anderer (soweit sie sich nicht in Intoleranz oder gar Gewalttätigkeit niederschlagen) hat nichts mit Liebenswürdigkeit zu tun, sondern mit Humanität und Anstand.

    Übrigens leht auch die Edda (im Gylfaginning und damit lange vor dem zweiten Vaticanum), daß alle Menschen an Odin glauben, ihm nur andere Namen geben und andere Eigeschaften zuschreiben. Da braucht es schon eine andere Alternative zum (katholischen oder evangelischen) Pfarrer.

  15. Klabautermann Says:

    Wenn eine evangelische Bischöfin, der Name dürfte hier

    bekannt sein, öffentlich erklärt, daß die AfD für einen

    evangelischen Christen nicht wählbar ist, dann muss ich

    sagen.

    Käsfrau kümmere Dich um Deine Schafe.

    Überlasse die Politik Anderen mit mehr Herzensbildung.

  16. Klabautermann Says:

    Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch – Lutherische

    Landeskirche Hannover vom 21.Juli 1944 !!!

    Dank für die gnädige Errettung des Führers.

    Wer solche Pfaffen hat der braucht keine Richter.

  17. julia Says:

    Es gibt nur einen Gott?

    NEIN!

    Es gibt 2

    Smith & Wesson

  18. Klabautermann Says:

    Außerdem schleimen sich unsere „Geistlichen“ bei

    den Moslems ein um irgendwann mal von der

    Gläubigkeit der Moslems irgendwas ab zu bekommen.

    Glauben ja !!!

    Religion klar. Nein !!!

  19. Meinrad Says:

    Das Christentum einerseits und die verkommenen Amtskirchen andererseits mit ihren islamophilen Pfaffen sind – inzwischen- zwei Paar Schuhe: Ich gehöre schon lange keiner Kirche mehr an, bin deswegen aber noch lange nicht vom Glauben abgefallen.

    Die Amtskirchen samt ihrer verräterischen Vertreter sind zu bekämpfen, um Christentum und Abendland zu bewahren.

    Wer lieber der alten Religion huldigt, nichts dagegen einzuwenden, jeder soll, um es mit dem Alten Fritz zu sagen, nach seiner Fasson selig werden.

    Das kann man übrigens mit jeder Religion, der Islam ist davon natürlich ausgenommen, er ist keine.

  20. Klabautermann Says:

    Warum höre ich keinen Widerspruch der Kirchen, wenn

    eine saublöde Türkin als Integrationsbeauftragte erklärt,

    daß sie keine „Deutsche“ Kultur erkennen kann ???

    Ich bitte um Erläuterungen.

  21. Klabautermann Says:

    Ich sehe nur ein feiges zurückziehen der Pfaffen und

    auch der Kirchen gegenüber dem ISLAM:

    Warum hat der B. Murx und der evangelische Pfeifenheini

    die Amtskette in Jerusalem abgenommen ???

    Feige Bande.

  22. Meinrad Says:

    Sag ich ja.

  23. Albertus Häberle Says:

    Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
    der Herr ist mit dir.
    Du bist gebenedeit unter den Frauen,
    und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    bitte für uns Sünder
    jetzt und in der Stunde unseres Todes.
    Amen.

  24. ebbele Says:

    Marienverehrung und -Anbetung

    ist aus biblischer Sicht, der Sicht Jesu Christi
    schlicht

    GÖTZEN-DIENST

  25. Meinrad Says:

    Der Zugang zu Spiritualität ist nicht jedem gegeben, vor allem Protestanten tun sich damit in aller Regel schwer, abgesehen davon ist die Bibel menschengemacht und damit entsprechend unvollkommen, man sollte sie schon einigermaßen differenzierend lesen.

    Im Übrigen, ebbele, Maria wird nicht angebetet, es wird ZU ihr gebetet.

    Daß es eine mystische Spiritualität im Protestantismus nicht gibt, führte vor allem im deutschsprachigen Raum zu einer transzendenten Verarmung, so mancher Protestant mag das – was viele nie zugeben würden – schmerzlich vermissen, was sich u. a. darin niederschlägt, daß Tausende Protestanten Jahr für Jahr klammheimlich nach Lourdes pilgern.

  26. Meinrad Says:

    Kleiner Nachtrag: Oder eine Marienstatue nicht mehr hergeben wollen…

  27. Ekkehard Says:

    @ebbele:

    Die Sicht Jesu Christi ist klar: Zuerst werden laut Neuem Testament diejenigen ins Reich Gottes gelangen, die Ihm am nächsten standen – und wer sollte Ihm näher gestanden sein als Seine Mutter?

    Nebenbei: Bevor zum Beispiel ein Marienlied für den gottesdienstlichen Gebrauch in der Katholischen Kirche zugelassen wird, muß es erst von kompetenter Stelle daraufhin untersucht werden, daß es nur Verehrung, aber keine Anbetung verbalisiert. Daß Maria also zwar Gott nahe steht, aber selber keinen göttlichen Rang besitzt.

    Daß Maria von den Katholiken als göttlich verehrt würde, ist allerdings eine von vielen Imamen verbreitete Lüge – sie behaupten vielfach, die Dreifaltigkeit bestünde aus Gott Vater, Jesus und Maria.

    Darf man also zur erfolgreichen Konvertierung gratulieren?

  28. ebbele Says:

    Ekkehard, dazu zwei „Worte des HERRN“ aus der Heiligen Schrift:

    Während er aber noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden! Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter! (Mt 12,46-50)

    Es geschah aber, als er dies redete, da erhob eine Frau aus der Volksmenge die Stimme und sprach zu ihm: Glückselig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast! Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren! (Lk 11,27-28)

    Wahrlich, Wahrlich !

  29. ebbele Says:

    Spiritualität.
    die sich anmaßt, weil verspricht
    das Glaubende erfahrbar zu machen
    – ist ein Tor zur
    Hölle !

  30. Meinrad Says:

    Na, ebbele, das ist halt Ihre Ansicht. Wem das Tor verschlossenen ist, der muß sich wohl oder übel an nicht nachprüfbare Bibelworte halten.

  31. Meinrad Says:

    Was das „Tor zur Hölle“ angeht: Einfach den evangelischen Kirchentag besuchen, da ist man vor Ort.

  32. ebbele Says:

    Deshalb sollte man schleunigst den Kirchen den Rücken kehren …

  33. Meinrad Says:

    Das ist wahr, sie verraten uns alle an den Islam, da dreh ich die Hand nicht rum.


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