Für Oberndorfer: Flinten-Muschis Pussy Riot

12. Juni 2017

Kreis Rottweil. Ursula von der Leyen ist die größte Witzfigur im Kabinett, und genau das macht sie so gefährlich. Die Dame, die schon mal im pinken Barbie-Kostümchen an der Afrika-Front aufgetaucht ist, hat die Bundeswehr heruntergewirtschaftet wie niemand zuvor. Kein einziges Rüstungsprojekt hat sie auf den Weg gebracht, dafür das bei den Soldaten beliebte Standardgewehr G36 auf Zuruf der Journaille im Handstreich ausgemustert.

Für Manöver muss die Ausrüstung von nichtbeteiligten Verbänden zusammengestümpert werden – es gab schon den Fall, wo fehlende Kanonenrohre mit Besenstielen simuliert wurden. Nur beim Thema Gender und Feminismus hat Uschis Muschi-Truppe zur Weltspitze aufgeschlossen: Kasernen werden wohl künftig standardmäßig nur noch mit Kita, Unisextoiletten und Darkroom gebaut. Schon heute lockt Blondie die Rekruten mit smarten Teilzeitmodellen – schließlich ist der Dschihadist ja auch nur halbtags im Einsatz.

Die Bilanz der Leyen-Ministerin ist so vernichtend, dass sie nach der Bundestagswahl wohl ihren Posten verloren hätte – wenn sie nicht auf den genialen Einfall gekommen wäre, eine antifaschistische Offensive zu starten! Die wichtigste Maxime für erfolgreiche Propaganda in der BRD lautet nämlich: Antifa geht immer. Wer zuerst Auschwitz sagt, hat gewonnen. Wenn dann einer mit Bedenken kommt und nach Beweisen fragt, ist er eben ein Verharmloser, ein Sympathisant oder vielleicht sogar selbst ein Nazi. Das Ganze klappt wie am Schnürchen: Zuerst wurde ein rechter Sprücheklopfer namens Franco A. auf dünner Grundlage zum Attentäter aufgeblasen, im nächsten Schritt aus ihm und zwei Kumpels eine Terrorzelle gebastelt – und innerhalb einer Woche galt dann bereits die ganze Bundeswehr als eine Art Braune Armee Fraktion.

Auf dieser Grundlage begann Flintenuschi mit dem großen Ausmisten – und machte auch vor Helmut Schmidt nicht halt. Der hatte nämlich in der Wehrmacht gedient, und damit war sein Uniformfoto untragbar für die Bundeswehr. Das generelle Verbot für die Truppe, auch nur im Entferntesten an irgendetwas in der Vorgängerarmee zu erinnern, und die Eliminierung von Kasernennamen, die an untadelige Generäle wie Erwin Rommel erinnern, war dann nur noch Formsache. Die Botschaft ist eindeutig: Es geht nicht um Entnazifizierung – sondern um die Durchsetzung der Kollektivschuldthese. Wer selbst Hitlergegner wie Schmidt und Rommel verdammt, verdammt die ganze Kriegsgeneration – und alle Nachgeborenen, die nicht auf die Gräber ihrer Väter und Vorväter spucken wollen. Alles Nazis außer Uschi.

Den lautesten Beifall für diese Tabula rasa bekam von der Leyen aus der Linksfraktion. Selbst die SPD zuckte vernehmlich, als ihr beliebtester Bundeskanzler in den Dreck gezogen wurde. Auffällig ist, dass sich in der CDU nur Hinterbänkler kritisch äußerten – oder Pensionäre wie der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe. Vermutlich ticken Merkel, Schäuble und Kauder genauso wie ihre Parteifreundin – und werden sie bei der nächsten Gelegenheit mit moralischem Overkill noch zu übertreffen versuchen, um in der CDU-internen Hackordnung ihre Spitzenposition zu verteidigen.

Dabei führt von der Leyen, trotz ihres Pussy Riots gegen die Wehrmacht, ausgerechnet deren verbrecherischste Tradition weiter: den Aufmarsch gegen Russland. Im Baltikum rasseln deutsche Panzer einen halben Tagesmarsch von Sankt Petersburg entfernt – der Stadt, an deren Einkesselung im Zweiten Weltkrieg auch ein Oberleutnant Schmidt beteiligt war. Der Sozialdemokrat hat daraus Lehren gezogen und den Krieg verflucht. Die Frau, die sich heute zur Richterin über ihn aufspielt…

(JÜRGEN ELSÄSSER. Weiter lesen in der Print-Ausgabe COMPACT-Magazin 6/2017)

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5 Antworten to “Für Oberndorfer: Flinten-Muschis Pussy Riot”

  1. Klabautermann Says:

    Ich möchte mal sehen wenn es ernst wird und den

    Damen die Blauen Bohnen um die Ohren pfeifen.

    Ob die da noch so Gender sind ???

    Eine Frau hat als Verteidigungsminister nichts in

    Deutschland zu suchen.

    Das ist Männersache !!!

  2. Bergbewohner Says:

    In den USA ist HK gerade dabei ein neues Werk aufzubauen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die HK-Projektmitarbeiter aus Oberndorf tragen dort voller stolz ihr HK-Werks-T-Shirt in ihrer Freizeit und genießen großes Ansehen. Dagegen im Idiotenland, besonders in links versifften Großstädten, wären Anpöbelungen sicher.

  3. Der ohne Namen Says:

    Pussy-Uschi ist das Schlimmste was man den Soldaten hat antun können. Die hat schon als Familienministerin nichts getaugt. Wenn ich nur an das Internet-Sperrengesetz denke. Das war das erste, was zurückgenommen wurde als sie weg war – weil untauglich.

  4. enigma Says:

    Gut dass Albert Speer sich das nicht mitansehen muss !

  5. Ekkehard Says:

    @Klabautermann.

    Aber, aber! Doch nicht so pessimistisch! Was glauben Sie, wie die IS-Mitglieder zu Hunderttausenden in Panik davonrennen, wenn ihre ersten zwanzig Kampfgenossen grausam und gnadenlos totgehäkelt worden sind!


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