Karl Storz GmbH: Milliardärin in Tuttlingen

24. Juni 2017

Region Rottweil. Die Wirtschaftswoche 23/2017 schreibt, Tuttlingen sei weltweit das Zentrum der Medizintechnik:

Das 35.000-Einwohner-Städtchen Tuttlingen liegt im oberen Donautal, eineinhalb Zugstunden von Stuttgart entfernt. Trotzdem befindet sich dort das Zentrum der globalen Medizintechnikindustrie. Rund 600 Betriebe sind mit der Entwicklung und Herstellung von Hightechprodukten beschäftigt. Champion der Hidden Champions ist das Unternehmen Karl Storz. 1945 gegründet, beschäftigt Storz heute rund 7200 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro.

Das liegt auch an der geschäftsführenden Gesellschafterin Sybill Storz, die das Magazin „Forbes“ mit gut 2,1 Milliarden Dollar Vermögen auf Rang 973 seiner Reichsten-Liste führt. Seitdem sie 1996 nach dem Tod ihres Vaters die Geschäfte übernahm, treibt sie die Expansion voran. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sie den Umsatz fast verdreifacht und die Zahl der Beschäftigten verdoppelt. Mehr als 90 Prozent des Geschäfts macht Storz, die sich nach der mittleren Reife zur Fremdsprachenkorrespondentin ausbilden ließ, heute außerhalb Deutschlands…

Hut ab! Storz wäre bestimmt eine Kandidatin, welche die Roten, die SPD und Kommunisten gern ausrauben würden. Vermögenssteuer und so. Die DDR hatte aber nicht einmal ansatzweise einen solchen Betrieb, sondern nur Schrott von A bis Z. Die Bolschewisten waren allein führend in der Ermordung Tausender ihrer Bürger an der Grenze. Dorthin will die LINKE wieder!

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2 Antworten to “Karl Storz GmbH: Milliardärin in Tuttlingen”

  1. Schantle Says:

    Karl Storz Endoskope

    https://www.karlstorz.com/de/de/

    Sybill Storz in der Forbes Liste

    Sybill Storz

    Real Time Net Worth — as of 6/24/17
    $2.2 B

    Sybill Storz is managing director of Karl Storz GmbH & Co. KG. Her father, Karl Storz, founded his company in 1945, as a manufacturer ear, nose & throat medical instruments, headlamps and binocular loupes. Fascinated with developing instruments that would enable physicians to look inside the body, he pioneered the principle of „cold light illumination“ whereby bright light generated by an external source is introduced into the body through a flexible fiber-optic cable. This innovation paved the way for modern endoscopy and laid the foundation for the future success of the company. When Karl died in 1996, his daughter Sybill took over and built on his legacy. Today, with a portfolio of more than 15,000 products, the company is a world leader in endoscopy instruments for human and veterinary medicine as well as industrial applications. With annual revenue of around $1.5 billion, Storz employs more than 6,700 people in 41 countries worldwide. Sybill owns 44.5% of the company, which is privately held. Her son Karl-Christian Storz is a board member.

    https://www.forbes.com/profile/sybill-storz/

  2. ebbele Says:

    Da hör ich den Kampfruf „Eigentum ist Diebstahl“ …
    … es kommt darauf an,

    ERSTERNS
    wen man damit meint, der bestohlen worden wäre.

    DANN
    wie derjenige mit dem ihm anvertrauten Eigentum und der damit verbundenen Verantwortung umgeht.

    STORZ
    wurde groß und reich, und Tuttlingen ist zu recht Stolz darauf, doch ist es nicht ihr alleiniger Verdienst –
    denn viele waren bzw. sind mit daran beteiligt, die in Tuttlingen und Umgebung wohnen


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