Was ist von der CDU im Wahlkreis übrig?

25. Juni 2017

Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Altersprobleme. Die Knochen werden morsch. Das Gedächtnis lässt nach. Bald wird sich niemand mehr erinnern, was CDU einst war. Ab und zu macht die übriggebliebene Abteilung Alten- und Pflegeheim noch Meldung.

Während anderswo, dort, wo einst der Markführer der CDU im Kreis vermutet wurde, die CDU Wohlfahrt stiftend sich aufgelöst hat und die Bevölkerung mit der Nudel lockt, ist als einziger Aktivposten ein ehemaliger Landtagsabgeordneter aus grauer Vorzeit geblieben, welcher „Senioren“ anführt, die letzten der CDU-Art.

Aber ein Hoffnungsschimmer blinkt am Ende des Tunnels zu den ewigen Jagdgründen auf: Nun ist die Gruppe „der jüngeren Senioren, die über 50-Jährigen“ entdeckt worden, sozusagen die Junge Senioren-Union. Es ist nie zu früh, sich mit den wahren Problemen zu beschäftigen: „Mehr Lebensqualität im Alter – CDU diskutiert über Seniorenpolitik“. Warum nicht gleich mit dem nahen Ende beginnen?

Was von der CDU geblieben ist, nachdem C und DU abhanden gekommen sind und das ICH einer Bundesvorsitzenden und Kanzlerin ungefragt als WIR verkauft wird, zeigt sich im Umgang mit ihren Toten. Public Viewing mit dem letzten Parteifürsten verkommt zu einer Gespensterschau, die das Gruseln lehrt. Fast so gruselig wie die CDU-Politik im Kreis, die in allen Gemeinden „bürgerschaftliche Seniorennetzwerke mit Seniorentelefon und einem Seniorenbeauftragten“ installieren möchte.

Was sagen der Vertreter der „jüngeren Senioren“, Guido Wolf, und der älteren Senioren, Volker Kauder, dazu? Hat die „CDU“ im Kreis nicht noch eine Vorsitzende? Sagt die nix, weil nix mit Nix zu tun hat? Ist sie mit den Jungsenioren beschäftgt oder noch mit den Jungvergreisten? Auch eine gescheite Leich‘ kann Lebesqualität sein! Die Vorfahren der heutigen CDU-Nachfahren wussten das noch. Wenn Konrad Adenauer das hätte erleben müssen, damals, als er mit 73 zum ersten Mal Bundeskanzler wurde: die CDU als Pflegefall und ausgeliefert einer ehemaligen Kommunistin(Auszug aus Jochen Kastilans Neuer Bürger-Zeitung heute)

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6 Antworten to “Was ist von der CDU im Wahlkreis übrig?”

  1. ewing Says:

    Die CDU hat fertig! Eine der Blockparteien unter Führung der Staatsratsvorsitzenden zur Abwicklung Deutschlands.

  2. Dorfschantle Says:

    Übrig von der CDU ist unter anderem ein Parteibuch-Landrat, der sich voll mit Merkel solidarisiert hat. Hier zur Erinnerung Auszüge aus dem Brief baden-württembergischer Landräte und Oberbürgermeister, den der Kreis-Michel (Volljurist) mit unterzeichnet hat:

    „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    wir unterstützen Ihre klare Haltung und Ihr Durchhaltevermögen, in der Gewährung des Asylrechts für die Geflüchteten. Gerade die von der CDU vertretenen christlichen Werte, der Menschenfreundlichkeit und Nächstenliebe verpflichten uns, die Vereinbarungen der Genfer Konvention und des verfassungsrechtlich geschützten Asylrechts nicht aufzuweichen.“
    Dazu der Staatsrechtler Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider sinngemäß:
    Alle Flüchtlinge sind illegal in Deutschland.

    Und weiter aus dem Solidaritätsbrief an Merkel:
    „Zuzug junger Menschen in unsere Städte und Landkreise verstehen wir als Chance und sind bereit, mit Ihrer Unterstützung und der des Landes den Sozialwohnungsbau zu beleben, Bildungsinfrastruktur zu ertüchtigen und Integrationsmaßnahmen umgehend zu starten.“

    „Wir unterstützen Sie und sprechen uns ebenfalls dagegen aus, dass nationale Grenzen im vereinten Europa wieder hochgezogen und abgeschottet werden.“

    „Starke Städte, Gemeinden und Landkreise zusammen mit Landes- und Bundesregierung können es schaffen, den zu uns kommenden Menschen Schutz zu bieten.“

    Mein Kommentar zum letzten Zitat:
    Wer schützt uns Deutsche vor Allahs Messerstechern?
    Wer schützt unsere Frauen und Mädchen vor islamischen Vergewaltigern.
    Ich weiß: Ich bin Populist und übertreibe hier maßlos. Die Entgleisungen der Invasoren sind alles nur Einzelfälle.

  3. Klabautermann Says:

    Von den werten der ehemaligen CDU ist nichts mehr

    da.

    Nur noch der Name.

    Chefin ist jetzt eine Kolsomolzin.

  4. Gegen links Says:

    Das Dilemma ist, dass nicht eine der etablierten Parteien wählbar ist, und diese aber genügend Möglichkeiten haben, das Wahlvolk zu manipulieren.
    Unter diesem Aspekt wird es die AfD niemals schaffen, an die Regierung zu kommen, sie wird marginal bleiben, bis der Euro verreckt, und die EU sich auflöst.
    Eher werden wohl die Moslems mit einer eigenen Partei an die Regierung kommen..

  5. Schantle Says:

    Die Afd kommt nicht an die Regierung, das braucht sie aber gar nicht. Je stärker sie wird, desto mehr ihrer Programmpunkte übernehmen die andern. Sieht man schon jetzt.

  6. ebbele Says:

    Sie übernehmen zwar ihre Programmpunkte wie z. B. die FDP mit ihrem LügenLindner …. aber nur aus wahltaktischen Gründen … davon umgesetzt jedoch wird : nullkommamull.


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