Hat Spaichingen von Knubbens Kunst genug?

8. August 2017

Rottweil / Spaichingen. Der Rottweiler Künstler Jürgen Knubben ist rührig. Überall hat er seine Finger drin. In Spaichingen hat er auch wieder ein luftiges Gestell in der Mache. Jochen Kastilan schreibt in seinem Blog dazu:

Wenn Knubben nicht soviel Ehre im Leib hat, dass er sich selbst zurückzieht, muss ihm dann erst die Bevölkerung sagen, dass seine Kunstspielerei in Spaichingen eigentlich vorbei ist? Es mag ja schön und gut sein, dass er sich bemüht, „Künstlern“ auch in Spaichingen Aufträge zu besorgen. Über das Mobiliar, mit dem Knubben und der von ihm beratene Verein die Stadt weiterhin vollzustellen gedenken, lässt sich sehr wohl streiten. Solche Kunst ist Geschmackssache.

Was aber Knubben seinerzeit vor über vier Jahren, als es um sein Räderwerk auf dem Ochsenkreisel ging, im Chor mit Verein und Heubergprawda an Gezeter losgelassen hat, das hätte seinen Rückzug einläuten müssen. Er hat die Signale nicht verstanden. Warum soll die Bevölkerung bezahlen, was er und seine Jüngerschaft für Kunst halten?

Auszug aus diesem Eintrag, wo noch mehr Kritik steht. Kenne die Spaichinger Einzelheiten nicht, kann aber nachvollziehen, dass nicht jeder Knubbens Kunst will.

Advertisements

5 Antworten to “Hat Spaichingen von Knubbens Kunst genug?”

  1. Klabautermann Says:

    Er soll sich mal an einer Kathedrale in Saudi – Arabien

    versuchen.

    Viel Glück !!!

  2. Gegen links Says:

    Über Kunst lässt sich streiten, was man auch an der römischen „fallenden Mauer“ am einzigen Kreisverkehr in Oberndorf-Bochingen sieht. Das hat für mich keinerlei Ähnlichkeit mit einer Mauer. Aber so wurde entschieden…

  3. K9 Says:

    Wer seinen Fuhrpark am Linsenberg sichtet kommt zu der Feststellung… Damit lässt sich ordentlich Euroinflationspapier verdienen und das seit Jahrzehnten!

  4. enigma Says:

    Zum Thema Kunst hätte ich folgendes Video.

  5. Ekkehard Says:

    Mit der Kunst ist es wie mit der Wissenschaftlichkeit: Prädikate, die durch einem kleinen erlauchten Kreis von Meinungsdesignern vergeben werden, ohne daß diese jemals nachgewiesen hätten, daß sie dazu berufener und qualifizierter sind als irgendwer von der Straße.

    Kunstgenuß bestand früher in der Freude an optischer oder klanglicher Schönheit. Heute besteht er in der wollüstigen Freude daran, daß man Menschen, welche die Machwerke von Knubben, Lenk und anderen nicht supertoll finden, gemeinschaftlich in die Nazi-Ecke stellt. Ein Vergnügen, das ungefähr dem entspricht, wenn man sich im dunklen Anzug in die Hose pinkelt: Kein Ergebnis zu sehen, das die Menschheit auch nur einen Millimeter weiterbringt, aber für den Augenblick gibt es ein warmes Gefühl.


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: