Landrat Michel droht Wirten mit Schließung, weil Bill Clinton da war

30. Mai 2020

Kreis Rottweil. Weil Gäste in die vorgeschriebene Meldeliste statt ihrem eigenen Namen Clinton oder Gates oder sonstwas eintragen, ist unser Landrat Michel schwer sauer und droht Wirten sogar mit Schließung. Dabei hat er es am Anfang von Corona mit Meldungen auch nicht wichtig gehabt. Wer soll ein Interesse daran haben, dass er jederzeit vom Amt einen Anruf kriegen kann, ab mit dir zwei Wochen in Quarantäne? Du warst mit Herrn Mustermann am 30. Mai ab 17 Uhr 59 eine halbe Stunde im Bosporus Grill, und Mustermann hat Corona. Natürlich lügt nicht jeder mit Bill Gates, es langt ja Müller zu Schmid. Und der Wirt kann dafür absolut nix. Es ist eine Unverschämtheit, hier mit Schließung zu drohen.

Herr Michel, was glauben Sie, wieviel tausend Mal am Tag da allein in Ba-Wü von Gästen beschissen wird? Und in manchen Bundesländern gibt es doch diese Listen überhaupt gar nicht. Glauben Sie, in Mutti Merkels Hauptstadt Berlin würde sich da überhaupt einer in so eine Liste eintragen, falls es sie gäbe?

Vor allem aber wissen Sie, dass nur mit einer Stange im Nebel herumgestochert wird. Wann gibt es denn eine Corona-Impfung? Glauben Sie echt, die Leute tragen sich noch zwei oder fünf Jahre in Listen ein? Nach einem Mittel gegen den Aids-Virus wird schon 30 Jahre geforscht. Und ihr diskutiert, ob 5 oder 10 zu einer Beerdigung dürfen, ob 4 sich an einem Tisch treffen dürfen, ob 3 oder 5 in einer Bahn im Freibad schwimmen dürfen, ob der Kirsner 800 oder 811,5 qm Ladenfläche hat.

Werdet mal endlich realistisch in Politik und Behörden und denkt euch was Praktikables aus, was länger als eine halbe Woche gilt und nicht das ganze Land kaputtmacht.

Hier zu Landrat Michel I
Hier zu Landrat Michel II

11 Antworten to “Landrat Michel droht Wirten mit Schließung, weil Bill Clinton da war”

  1. feld89 Says:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  2. Schantle Says:

    Stuttgart:
    Fast 20 Protestaktionen angemeldet
    Das sind die Demos am Pfingstwochenende
    Von George Stavrakis 29. Mai 2020 – 14:28 Uhr

    Stuttgart steht ein heißes Demo-Wochenende bevor. Tausende wollen gegen die Corona-Regelungen protestieren. Es gibt aber auch andere Themen. … StZ

  3. Schantle Says:

    Die Maske wird „Schritt für Schritt ein Stück weit abgelegt“.

    Das war die Kernbotschaft von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der am Freitag auf die nach wie vor sehr niedrigen Corona-Ansteckungszahlen in Österreich verwies. Das mache den angekündigten Start einer neuen Phase in Richtung „weniger Regeln, mehr Eigenverantwortung“ möglich: Ab 15. Juni, also in zwei Wochen, muss ein Mund-Nasen-Schutz nur noch in bestimmten Bereichen getragen werden: in Öffis, im Gesundheitsbereich inklusive Apotheken sowie in jenen Dienstleistungsbereichen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

    Die Maskenpflicht gilt laut Kurz dann aber nur noch etwa für Mitarbeiter in Friseurläden oder der Gastronomie – aber nicht mehr für Kunden. Nicht mehr benötigt wird die Maske also beim Einkaufen in Supermärkten und Geschäften, in der Schule oder auch im Tourismus. Auch für Polizisten wird es Erleichterungen geben.

    Zudem gibt es weitere Lockerungen in der Gastronomie: Die Sperrstunde wird von 23 Uhr auf ein Uhr nachts verlegt. Und die Vier-Personen-Regel pro Tisch wird gekippt. Künftig sind also auch größere gesellige Runden wieder möglich. Was bleibt, ist der Mindestabstand zwischen den Tischen verschiedener Gruppen.
    Keine regionalen Lockerungen

    Diese Maßnahmen gelten für ganz Österreich. standard

  4. Schantle Says:

    Virologe Streeck zweifelt an Erfolg der Impfstoffsuche

    29. Mai 2020

    Der Bonner Virologe Hendrik Streeck zweifelt daran, dass es in absehbarer Zeit einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.

    „Gegen HIV wurden schon über 500 Impfstoffe konstruiert, wenige auf Effektivität getestet, aber keiner hat funktioniert“, sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Bonn dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Alle Vorhersagen, wann es einen Impfstoff geben werde, seien „nicht seriös“.

    Man müsse sich auch auf die Möglichkeit einstellen, dass kein Impfstoff gefunden werde.mmnews

  5. Schantle Says:

    Bayern ändert kurzfristig die Corona-Regeln
    Bayerns Biergärten dürfen ab sofort wieder bis 22.00 Uhr Gäste bewirten.

    Die Staatsregierung zieht nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg die eigentlich erst für Dienstag nach Pfingsten geplante Verlängerung der Öffnungszeiten für alle gastronomischen Außenbereiche vor. Dies diene dem Rechtsfrieden und verhindere, dass es in Bayern einen Flickenteppich bei den Öffnungszeiten gebe, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in München.

    Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte am Donnerstag dem Eilantrag eines Gastronomen stattgegeben und die Öffnung der Außengastronomie bis 22.00 Uhr gestattet. Daraufhin erlaubte die Stadt Augsburg allen Wirten sofort, ihre Außenbereiche wieder bis 22.00 Uhr zu betreiben.

  6. Wolfgang Says:

    Text auf diesem Medeblatt:
    Zur Angabe ihrer persönlichen Daten, sind sie NICHT verpflichtet, auch wird die Richtigkeit ihrer Angaben vom Betreiber diese Gaststätte NICHT überprüft!
    Sollten Sie uns Ihre Daten allerdings nicht zur Verfügung stellen, können Sie leider
    -Nur unser „take away“ Angebot nutzen.
    -nur unseren Lieferdienst nutzen
    -unsere Gaststätte derzeit nicht besuchen.
    Dann kommt der Verweis auf die DS-GVO


  7. Faschismus hat nicht einfach etwas mit den vorgehaltenen „Bösewichten“ Hitler oder Mussolini zu tun, die wegen ihres überraschenden Todes in diesem Jahr leider verhindert sind. Das waren nur zwei Marionetten. Faschismus beruht auf den aktuell die Gesellschaft formenden Denk- und Verhaltensweisen, dem System. Sie sind der wesentliche Nährboden aus mit bedrucktem Papier und Privilegien (Eigentum, Besitz, Hab und Gut) belohnten und in Gehorsamsbereitschaft erzogenen Untertanen und ihren „wohlwollend“ erscheinenden „Vorgesetzten“ (Davorgesetzten). Nun mag man sich in der Welt umschauen, wo man keine hierarchischen Strukturen zu erkennen meint, deren Erscheinung in der „ersten Ordnung“ zu finden sind: Die Beziehung des Menschen zu seinem „Ich“, was über ihn herrscht. Und da er sich selbst nicht in der Lage sieht „Herr über sich“ sein zu können, versucht er sich darin „Herr über andere“ sein zu wollen. Dabei unterliegt er nur einer Täuschung: Er denkt, er sei sein „Ich“. die Gehorsamsbereitschaft wird in der Regel in der Familie anerzogen (durch Bestrafung) und so der Mensch für den späteren „Ernst des Lebens“ vorbereitet. Alle nachgelagerten Institutionen (Kindergärten, Schule/Bildungssystem, Staat/Gesellschaft, Kirche und Unternehmen verfeinern nur noch die sich daraus ergebende Denk- und Verhaltensweisen.

  8. ebbele Says:

    Ronne zitiert oben den Virologen Streeck: „Alle Vorhersagen, wann es einen Impfstoff geben werde, seien „nicht seriös“.“,

    wir setzen dagegen die Aussage von Dietmar Hopp, dem Menschenfreund aus dem Kraichgau.
    „Dietmar Hopp macht Hoffnung auf Corona-Impfstoff im Herbst“
    https://www.bz-berlin.de/deutschland/corona-impfstoff-im-herbst-hopp-forschung

  9. ebbele Says:

    Michel reagiert statt agiert
    und das nicht zum Besten.

    im Frühjahr meinte er zu der Schließung von Grünguthöfen im Kreis; „es gibt jetzt Wichtigeres zu tun als den Garten zu machen“

    Und jetzt das !

    Ich hoffe, die Lügenpresse mitsamt ihren Strippenziehern, hat ihn falsch zitiert und will ihm lediglich an den Karren fahren.

  10. Schantle Says:

    München: Coronavirus trifft Gastronomie schwer – Park Café zieht drastische Konsequenzen

    Christian Lehner, Wirt des „Park Café“ am Alten Botanischen Garten in München, hat nur zehn Tage nach der Wiedereröffnung sein Lokal wieder geschlossen. Wie der Wirt der Süddeutschen Zeitung berichtet, würde sich das Geschäft mit den strengen Auflagen nicht mehr rechnen. Draußen habe er dem Bericht nach seine rund 1800 Plätze auf etwa 280 runtergefahren, heißt es. Dazu die frühe Schließung um 22 Uhr und jeden zweiten Tag neue Vorgaben – „das hat mit dem, was ich beruflich und gerne mache, nichts mehr zu tun“, sagt Lehner gegenüber dem Blatt..


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